IP Deutschland GmbH
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5 MELDUNGEN, DIE MUT MACHEN
19.03.2020

Wenn es um die Ausbreitung des Coronavirus Covid-19 geht, herrschen gerade bei vielen Menschen negative Gefühle vor: Unsicherheit, Angst, Überforderung. Doch auch aus einer Krise, die die ganze Welt in Atem hält, entsteht Positives. RTL.de hat fünf Neuigkeiten zu Corona gesammelt, die jetzt Mut machen.

1. Erstmals keine Neuinfektionen in China

Zum ersten Mal seit dem Ausbruch des neuartigen Coronavirus Anfang Januar hat China landesweit keine lokalen Neuinfektionen mehr gemeldet (Stand 19.03., 6:20 Uhr). Um nun eine erneute Ausbreitung durch Einreisende zu verhindern, gelten für sie strenge Quarantäne-Auflagen.

Vielerorts kehrt in China langsam, aber sicher die Normalität in den Alltag zurück. Sogar in der am schwersten betroffenen Provinz Hubei wurden die Reisebestimmungen laut der chinesischen Nachrichtenagentur Xihua gelockert, Tausende konnten wieder zu ihren Arbeitsplätzen zurückkehren. Meldungen, die zeigen: Der Verbreitung des Virus kann Einhalt geboten werden.

2. Erste Tests für Impfstoff gegen Coronavirus laufen

Im US-amerikanischen Seattle hat Jennifer Haller als erste Freiwillige einen möglichen Impfstoff gegen Covid-19 injiziert bekommen. Die 43-Jährige erklärte nach Angaben der "New York Times" gegenüber Associated Press: "Wir kommen uns alle so hilflos vor. Das ist eine tolle Gelegenheit für mich, etwas zu tun".

Insgesamt werden in den kommenden Wochen 45 Personen an der ersten Testphase des Impfstoffs "mRNA.1273" teilnehmen. Auch wenn die Entwicklung noch ein bis anderthalb Jahre dauern wird, habe die Testphase in "Rekordzeit" gestartet werden können, so Anthony Fauci, Direktor des Nationalen Instituts für Infektionskrankheiten.

In vielen Ländern forschen Unternehmen und Institute fieberhaft an einem Impfstoff gegen Covid-19 – laut Weltgesundheitsorganisation WHO sind es derzeit 41, sechs weitere sind dem Verband der forschenden Pharma-Unternehmen Deutschland zufolge noch nicht verzeichnet. Eine Schlüsselrolle spielt dabei das Tübinger Unternehmen CureVac.

3. Die Umwelt erholt sich

Das Coronavirus bremst den Verkehr aus – ob per Flugzeug, Auto oder Schiff. Vielerorts wird dadurch sichtbar, wie schnell die Natur sich erholen kann, wenn man ihr die Chance gibt: Durch den zwangsweise ausbleibenden Tourismus in Italien ist das Wasser in den Kanälen Venedigs glasklar, sogar ein Delfin ließ sich darin blicken. Die Stadt hat schon seit Jahren mit Wasser- und Luftverschmutzung zu kämpfen.

Die Umwelt erholt sich, Corona

Auch in China machte sich die Coronakrise in Sachen Umweltschutz positiv bemerkbar: Hier sind die CO2-Emissionen laut dem finnischen "Centre for Research on Energy and Clean Air" im Februar um unglaubliche 25 Prozent zurückgegangen. Für Deutschland wird ein ähnlicher Effekt erwartet: "Wir werden eine Reduzierung der Emissionen durch Corona erleben", sagte der Präsident des Umweltbundesamts (UBA), Dirk Messner.

4. Zeit für Menschlichkeit

Auch, wenn hierzulande viele den Ernst der Lage verkennen und sich nicht an dringend benötigte Maßnahmen – allen voran das "Social Distancing" – halten: Jeden Tag tauchen Videos, Posts und Artikel auf, die von Zusammenhalt, Mitgefühl und Nächstenliebe zeugen.

Italien geht mit gutem Vorbild voran: Hier singen die Menschen getrennt voneinander auf ihren Balkonen.

Und auch in Deutschland ist eine Welle der Hilfsbereitschaft zu spüren: Überall bilden sich Nachbarschaftshilfen, um für Menschen da zu sein, für die Corona ein besonders hohes Risiko darstellt. Es werden Einkaufsgänge und Gespräche auf Distanz angeboten. Mit minutenlangem Applaus haben Tausende denjenigen gedankt, die an vorderster Front – vor allem in den Krankenhäusern – gegen das Virus und für die Gesellschaft kämpfen.

5. Spenden im Kampf gegen Corona

Ob für die Forschung nach Therapie und Impfstoffen, Menschen, die durch die Schließung ihrer Läden vor dem finanziellen Aus stehen oder Familien, die durch die aktuelle Situation in Schwierigkeiten geraten: Immer mehr Spendenaktionen sammeln erfolgreich Geld, um jetzt auch finanziell Solidarität zu zeigen. Stars weltweit zeigen sich großzügig – so etwa das Schauspielerpaar Blake Lively und Ryan Reynolds, das Hilfsorganisationen in den USA und Kanada mit einer Million Dollar unterstützt.

Auch wir wollen unseren Teil beitragen: Die Stiftung "RTL – Wir helfen Kindern" unterstützt gemeinsam mit der Caritas und "Die Arche" die Kleinsten unserer Gesellschaft. Gerade für Familien in sozialen Brennpunkten oder mit schwerstbehinderten Kindern können durch die Corona-Krise große Probleme entstehen. Mehr Infos zu der Aktion "Gemeinsam gegen Corona gemeinsam für Kinder" gibt es hier.

Quelle: RTL.de