IP Deutschland GmbH
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ES WIRD WIEDER GAS GEGEBEN
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© MG RTL D / Lukas Gorys
26.03.2018

RTL zeigt die Formel 1 seit Sonntag, 25. März exklusiv im deutschen TV – live und kostenlos. RTL Sportchef Manfred Loppe erläutert, was diese Rennsaison – neben neuen Startzeiten – ausmacht.

Perfekter Start in die neue Saison

  • Das Liverennen am 25. März lag mit Ø 2,58 Mio. bei dem Gesamtpublikum rund 12 Prozent über dem Vorjahreswert, in der Spitze erreichte das Rennen sogar bis zu 3,29 Millionen Zuschauer
  • Ferrari-Pilot Sebastian Vettel sicherte sich den ersten Sieg der Saison und überquerte mit seiner "Loria" vor dem Vorjahres-Weltmeister Lewis Hamilton die Ziellinie
  • Der Mercedes-Pilot Lewis Hamilton, von der Pole gestartet, verlor die Spitzenposition an Sebastian Vettel nach einem Boxenstopp und kam damit als Zweiter durchs Ziel
  • Kimi Raikkönen, der zweite Ferrari-Pilot, belegte beim Auftaktrennen in Australien Platz 3
  • Das nächste Rennen findet am 08.April in Bahrain statt, Experte an der Seite von Moderator Florian König ist dann Timo Glock
Quelle: AGF/GfK, TV Scope 6.1, MG RTL D, eigene Berechnungen, Basis: Dt.-sprachige Bev., Formel-1-Rennen, 25.03.2018 (Daten vom 25.03.2018 sind nur vorläufig gewichtet), PG-RW in Mio., ZG 3+. IP Deutschland 26.03.2018

Neue Zeiten für mehr Reichweite

Bei vielen Rennen dieser Formel-1-Saison müssen sich die Zuschauer an neue Startzeiten gewöhnen. Internationale Marktforschungen hatten gezeigt, dass ein späterer Rennbeginn aufgrund der dann höheren Fernsehnutzung mehr Zuschauer erschließen kann. Und so gehen die Ampeln für das Fahrerfeld bei den europäischen Rennen erst eine gute Stunde später – um 15.10 Uhr – auf Grün. Zusätzliche Anpassungen gibt es bei den Rennen, die während der Fußball-WM ausgetragen werden.

Manfred Loppe im Interview vor dem ersten Rennen 2018

Manfred Loppe
Manfred Loppe (RTL-Sportchef)
FOURSCREEN: RTL überträgt alle Rennen der diesjährigen Formel-1-Saison exklusiv im deutschen Fernsehen – ein in dieser Form einzigartiges TV-Recht, wenn man es z. B. mit anderen europäischen Kernmärkten vergleicht, in denen bestenfalls eine Mischform aus Free- und Pay-TV angeboten wird. Wie ist es dazu gekommen?

Manfred Loppe: "Ein serielles Event, das an 21 Wochenenden über vier Millionen Zuschauer interessiert, findet man auf keinem anderen Markt. Die Zuschauer wollen am Wochenende einerseits einen spanenden Wettbewerb erleben und gleichzeitig unterhalten werden. Genau dafür stehen wir seit 27 Jahren und liefern die Formel 1 frei Haus. Seitens des Rechteinhabers FOWC genießen wir eine hohe Wertschätzung für die Qualität und die Leidenschaft, mit der wir das Thema Formel 1 angehen. Der deutsche Markt ist auch für die Eigentümer sehr wichtig, hat Signalwirkung für die Märkte weltweit: Was hier funktioniert, so das Kalkül, strahlt auch anderswo positiv ab."

Wie geht RTL nun mit dieser Exklusivität um?

"Exklusivität bedeutet Alleinstellung. Daraus leiten wir die Verantwortung ab, ein möglichst breites Spektrum abzubilden und dabei möglichst viele Menschen zu erreichen. Wir haben in den vielen Jahren gelernt, dass die Zuschauer bei den Übertragungen an die Hand genommen und über alles Wichtige informiert werden wollen. Auch mal mit Tiefgang, vor allem aber verständlich, unterhaltsam und authentisch. Danach richten wir unsere Berichterstattung stets aus, auch in der kommenden Saison."

Die Ex-Formel-1-Piloten Nico Rosberg und Timo Glock sind die neuen RTL-Experten.

"Mit Nico Rosberg und Timo Glock sind zwei Experten verpflichtet, die deutlich jünger sind als deren Vorgänger Niki Lauda, der Ende der vergangenen Saison seinen Rückzug bei RTL verkündet hat. Wofür stehen die beiden? Mit Nico Rosberg und Timo Glock frischen wir unser Expertenpersonal deutlich auf. Nico wurde vor noch nicht einmal anderthalb Jahren Weltmeister und trägt das ganze Insiderwissen noch in sich. Timo hat schon im vergangenen Jahr mehrfach bewiesen, dass er mit seiner Expertise, Neugierde und Jugendlichkeit bei den Zuschauern sehr gut ankommt. Zudem ist er aktiver Pilot in der DTM-Serie. Wer könnte also besser und intensiver als die beiden schildern, was zum Beispiel in einem Fahrer vorgeht, wenn er Rad an Rad mit einem Kontrahenten in die Kurve fährt und unbedingt als Erster da wieder raus will? Genau diese authentischen Einblicke sind es, die wir für die Zuschauer erlebbar machen wollen."

Nico Rosberg_Timo Glock

Das weitere On-Air-Personal bleibt unverändert – mit Moderator Florian König, den Kommentatoren Heiko Waßer und Christian Danner sowie Boxen-Reporter Kai Ebel. Wie wichtig ist diese personelle Kontinuität für den Erfolg der Formel 1 bei RTL?

"Die Kollegen leben die Formel 1 und erledigen ihre Aufgabe als Moderator, Kommentatoren und Reporter seit mehr als 20 Jahren auf höchstem Niveau. Die Zuschauer, das zeigen uns immer wieder auch Medienforschungen, fühlen sich bei unserem Formel-1-Personal sehr gut aufgehoben. Darüber kann auch die gelegentliche Nörgelei Einzelner im Netz nicht hinwegtäuschen. Dennoch führen wir auch behutsam junge Kollegen wie Anna Fleischhauer an die Formel 1 heran. Sie wird sicherlich auch in diesem Jahr ihre Einsätze als Moderatorin haben."

Gibt es neben den Experten denn weitere Neuerungen bei den Übertragungen?

"Wir haben unser Erscheinungsbild für den Sport komplett verändert und die Handschriften unserer verschiedenen Angebote wie Formel 1, European Qualifiers, Boxen und demnächst auch Euro League unter das Label 'RTL Sport' zusammengeführt. Dieses Label steht für große Events, Qualität, Verlässlichkeit, Information und Unterhaltung. Das neue Logo soll den Zuschauern beim Einschalten gleich signalisieren, dass sie sich in der RTL-Sport-Welt befinden. Vom Design her haben wir alles in unseren Sendungen entsprechend angepasst. Die Formel-1-Grafiken haben wir in diesem Zuge vereinfacht und entschlackt, um die Zuschauer nicht mit zu vielen Informationen in einem Schaubild zu überfordern. Inhaltlich wollen wir uns dahin entwickeln, an den Wochenenden auch Schwerpunkte zu setzen und insgesamt weniger monothematisch zu informieren. Wenn wir z. B. eine technische Neuentwicklung bei Mercedes thematisieren, wollen wir das künftig noch mehr im Abgleich mit anderen Teams tun."

Sport Logo

Am Samstag und Sonntag fährt die Formel 1 bei RTL, am Freitag künftig bei n-tv. Zudem darf der Nachrichtensender die ersten beiden freien Trainings auch live streamen – so viel Formel 1 war noch nie.

"Ja, wir können mit unserem Partnersender die ganze Stärke der Mediengruppe RTL ausspielen und programmlich flexibel planen. So ist es uns möglich, ausnahmslos alles, was an einem Rennwochenende auf den Strecken passiert, abzubilden. Auch am Freitag verpassen die Motorsportfans nichts, denn n-tv zeigt das 1. freie Training wahlweise live im Hauptprogramm oder im Livestream und später das 2. freie Training im Hauptprogramm. Beide freien Trainings sind an diesem Tag auch im Livestream auf n-tv.de zu sehen. Zudem zeigt n-tv nach dem Australien-Grand-Prix die komplette Wiederholung des Rennens und die Qualifyings der beiden Primetime-Rennen in den USA und Mexiko."

Welche Erwartungen hegen Sie vor dem Hintergrund der neuen Exklusivität mit Blick auf die Quote?

"Im vergangenen Jahr lagen wir lange Zeit über den Quoten des Vorjahres und mussten erst, als die WM vorzeitig entschieden wurde, ein paar Federn lassen. Und trotzdem hatten wir am Ende einen Durchschnitt von 4,39 Millionen Zuschauern – Zahlen, die in Serie heute kaum ein anderes TV-Angebot erreichen kann. Natürlich hoffen wir, dass wir möglichst viele der durchschnittlich rund 470.000 Zuschauer, die im letzten Jahr die Formel 1 bei Sky verfolgt haben, zu uns herüberholen können. Wir werden sehen."

Was sind abschließend Ihre sportlichen Erwartungen für die neue Saison?

"Die Tests der vergangenen Wochen lassen erahnen, dass es zwischen den Top-Teams Mercedes, Ferrari und Red Bull einen harten Wettkampf geben wird. Das wäre natürlich ein Glücksfall für die Formel 1, denn nichts lockt die Zuschauer mehr vor die Fernsehgeräte als Hochspannung bis zur finalen Zieldurchfahrt. Gespannt darf man auch auf Nico Hülkenberg in seinem neuen Renault sein. Auch hier waren die Testsessions vielversprechend. Alles in allem also scheinen die Voraussetzungen für eine attraktive Saison sehr gut zu sein."
 

 

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