IP Deutschland GmbH
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MEDIA – SO CROSS WIE NIE

Unter dem Dach der Ad Alliance bedienen G+J e|MS, IP Deutschland, smartclip und ab Januar 2018 auch SPIEGEL MEDIA die steigende Marktnachfrage nach gattungsübergreifenden Vermarktungsangeboten. Die einzelnen Vermarkter bieten Werbungtreibenden und Agenturen mit der Ad Alliance koordinierte, reichweitenstarke Angebote, effiziente Crossmedia-Lösungen und innovative Werbeprodukte. FOURSCREEN hat die zuständigen Verkaufsdirektoren Lars Niemann (G+J e|MS) und Lars-Eric Mann (IP Deutschland) um ein aktuelles Zwischenfazit gebeten.

FOURSCREEN: Herr Niemann, Herr Mann, gleich zu Beginn eine etwas provokante Frage: Was kann die Ad Alliance, das G+J eIMS oder IP Deutschland allein nicht können?

LARS-ERIC MANN: Die Ad Alliance bietet Werbungtreibenden und Agenturen eine einzigartige Verbindung starker Marken aus unser beider Portfolios – und damit den Zugang zu Inhalten und außergewöhnlichen Werbeflächen, die sonst in dieser Kombination nicht angeboten werden –, passgenau aufeinander abgestimmt und getimt, damit alle Maßnahmen sinnvoll ineinandergreifen.
LARS NIEMANN: Gepaart mit deutlich weniger Aufwand für Kunde und Agentur, was die Komplexität deutlich reduziert, die solch ein Konstrukt auf den ersten Blick vielleicht mit sich zu bringen scheint.

Mit welchen Erwartungen sind Sie an die gemeinsame Arbeit gegangen?

LARS NIEMANN: Unsere Erwartung war, dass hier neugierige Profis aufeinandertreffen, die für ihre Sache brennen. Das hat sich voll erfüllt – ebenso wie unsere Erwartung in puncto Marktnachfrage: Die Neugier auf die Ad Alliance Konzepte ist riesig.

Wie kann man sich die konkrete Zusammenarbeit der beiden Sales-Häuser vorstellen?

LARS-ERIC MANN: Wir haben für unsere Kunden ein zentrales Konzeptions- und Projektmanagement installiert – mit einem Ansprechpartner und einem Lead für beide Vermarkter. Die Koordination aller Maßnahmen verläuft über alle Kanäle hinweg und bietet somit eine effiziente Projektsteuerung mit deutlich reduziertem Handling-Aufwand für Werbungtreibende und Agenturen.

Und wie wird das in den jeweiligen Teams umgesetzt?

LARS NIEMANN: Zu Beginn unserer Zusammenarbeit standen – wie in jeder neuen Beziehung – das Sich-Kennenlernen und der Beziehungsaufbau im Fokus. Dazu gehört es, die Marken und Produkte des jeweils anderen zu verstehen, darauf aufbauend koordinierte Bausteine zu definieren und danach viele Abstimmungen in den angefragten Konzeptionen zu treffen. So wächst ein Team richtig zusammen.

Was macht die gemeinsamen Konzepte so besonders?

LARS-ERIC MANN: Wir denken Storytelling viel ganzheitlicher – über alle Medien und Plattformen hinweg. Damit bleiben wir sehr stringent und können Werbungtreibenden über den Sales Funnel hinweg ohne Media-Scheuklappen die beste Lösung für ihr Problem bieten. Der Deutsche Mediapreis 2017, den unsere Ad Alliance Kampagne für L’Oréal erhalten hat, zeigt: Was wir machen, ist schon sehr vorwärts gedacht.

Und was wäre dabei die Königsdisziplin?

LARS-ERIC MANN: Die Königsdisziplin ist immer gerade die, die für unseren Kunden am wichtigsten ist. Was hilft die innovativste Idee, wenn sie das Kommunikationsziel nicht erreicht. Am Anfang steht der klar formulierte Need, und alles, was wir machen, muss darauf abzielen, diesen Need zu erfüllen. Unser Instrumentarium ist durch die Ad Alliance eben deutlich breiter geworden – und das stellt eine tolle Chance für alle Kunden dar.

Wird so ein Konzept dann nicht sehr komplex?

LARS NIEMANN: Das kann in der Tat passieren, daher denken wir sowohl in großen konzeptionellen Lösungen als auch in Werbeformen, die sich einfach über alle Medien und Plattformen hinweg umsetzen lassen. Letzteres könnte z. B. eine Promostory im TV und auf unseren Videoplattformen sein, die mit einem Advertorial und Native Advertising gekoppelt wird. Das Ganze könnte dann "erklärbärmäßig" unter der Überschrift "So geht’s" laufen.

Haben sich bereits Schwerpunkte herauskristallisiert, die Sie benennen können?

LARS NIEMANN: Ehrlich gesagt, nein. Weder bei den Branchen, die anfragen, noch bei den Kommunikationslösungen kann man Schwerpunkte benennen. Wir versuchen aber auch, uns bewusst davon frei zu machen.
LARS-ERIC MANN: Für den einen Kunden sind es eben die Influencer von InCircles, erweitert um einen Aufruf im TV. Für den anderen ein Product Placement in einer Serie, erweitert durch ein Advertorial. Und bei beiden Ansätzen wird die Werbewirkung mit einem Content Hub auf unseren digitalen Plattformen verlängert. Flexibilität und Reichweite sind unsere Stärken.
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Lars Niemann (links) und Lars-Eric Mann (rechts) im Gespräch