IP Deutschland GmbH
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STORYTIME:
INTERVIEW MIT LARS-ERIC MANN
24.10.2018

In Szene StörerUm erfolgreich zu werben, benötigt man gute Umfelder und hohe Reichweiten. Wenn man weiß, wie Marken funktionieren, kann man darüber hinaus starke Geschichten schreiben. IP Deutschland schreibt solche Erfolgsstorys – für Werbungtreibende und mit ihnen. Im Gespräch mit FOURSCREEN verrät Lars-Eric Mann, Verkaufsdirektor Solutions bei IP, wie solche Storys gemacht werden.

 

 

FOURSCREEN: Lars-Eric Mann, wie entstehen Geschichten, die Produktmarken zum Leben erwecken, und was braucht es dafür?

LARS-ERIC MANN: In jedem Fall braucht es ein gutes Gespür für Storytelling: Authentizität, Relevanz und Nachvollziehbarkeit sind hier wichtige Stichworte. Und wer den Konsumenten langweilt, hat ohnehin verloren. Auf der anderen Seite braucht es das Wissen, wie Marken funktionieren. Diese beiden Kompetenzen müssen so zusammengebracht werden, dass sie am Ende eine gute Symbiose bilden und der Zuschauer bzw. User sie goutiert. Wichtig ist es daher, dass die Storyteller die Chance haben, sich tiefer in die Idee einer Marke und ihre Welt einzuarbeiten, um dann eine passgenaue Lösung anbieten zu können.

Welche Rolle spielen dabei die Marken und Plattformen der Mediengruppe RTL Deutschland?

Lars-Eric MannStarke TV-Marken wie „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ oder „Shopping Queen“ geben Orientierung und bringen organisch eine hohe Reichweite mit. Branded-Entertainment-Konzepte profitieren dann auch dadurch, dass diese Inhaltemarken schon auf allen Plattformen präsent sind und der Werbungtreibende sich mehrkanalig mit ihnen verbinden kann. Dabei ist es nicht zwingend notwendig, dass der Konsument auf allen Plattformen linear angesprochen wird. Der Einstieg sollte an jedem Touchpoint möglich sein. Nehmen wir als Beispiel „Die Höhle der Löwen“: Das Umfeld bieten wir im TV auf VOX und n-tv, im Digitalen auf vox.de und TV NOW und über unsere Vermarktungskooperation, die Ad Alliance, auch im gleichnamigen Print-Magazin.

Nutzen Sie auch Influencer für die Konzeptionen?

Bei Influencern muss man aus unserer Sicht erst einmal in drei Kategorien unterteilen: Da sind zum einen die Social-Media- Heroen unserer Zeit, die ja inzwischen eher Content Creators genannt werden. Das sind die Personen, die durch Instagram und Facebook mehr oder weniger bekannt geworden sind. Zum anderen sprechen wir über unsere TV-Gesichter, die aber ebenfalls häufig stark im Social-Media-Bereich unterwegs sind. Schaut man auf die ersten beiden Kategorien, sind diese PersonenMarken für sich. Als Drittes kommen dann noch die wichtigsten Empfehlungsgeber hinzu, das sind Freunde und Familie, die über Word-of-Mouth-Marketing nutzbar gemacht werden. Innerhalb der Ad Alliance sind wir in allen Kategorien stark vertreten. Über InCircles und trnd sowie die eigenen Mediengruppen-Stars haben wir ein breites Portfolio an passenden Gesichtern für alle Marken. Wichtig ist hierbei aber Glaubwürdigkeit in der Passung von Produkt und Person, die es nicht zu unterschätzen gilt.

Gibt es auch neue technische Entwicklungen, auf die sich Werbungtreibende freuen können?

Die digitalen Werbemöglichkeiten haben doch sicher einiges zu bieten. Natürlich! Die technischen Möglichkeiten entwickeln sich rasant weiter – genauso wie auch das Nutzungsverhalten der Zuschauer und User. Das gibt uns die Möglichkeit, sowohl Werbeformen als auch unseren Content weiterzuentwickeln. Unser Brand Studio für native Werbung bei RTL.de und n-tv.de beispielsweise kombiniert gekonntes Storytelling mit hoher Auffindbarkeit durch intelligente Ausspielungsmechaniken. Hier sind wir absolut up to date.

Lassen sich diese Storytelling-Möglichkeiten für alle Werbungtreibenden umsetzen?
Ich sage jetzt einmal optimistisch: Ja! Dabei differiert die Art und Weise, da es immer eine ganz individuelle Ausarbeitung ist. Ein gutes Briefing und eine große Offenheit für das Ergebnis helfen dabei natürlich.

Bereits realisierte Storys und weitere Möglichkeiten sind in dem Magazin-Schwerpunkt "In Szene" zu finden: