IP Deutschland GmbH
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VIDEO-ANGEBOT IM INTERNET ERGÄNZT DAS KONVENTIONELLE TV
04.10.2016

TNS Convergence Monitor: Der große Schirm bleibt die Domäne der linearen TV-Angebote, nur 7 Prozent der Erwachsenen nutzen kostenpflichtiges Video-on-Demand.

Im Vergleich zum Vorjahr steigt die Anzahl der Haushalte mit zwei oder mehr Fernsehgeräten um ein Viertel an und liegt nun bei 44 Prozent, wie der TNS Convergence Monitor*, die jährlich durchgeführte Gemeinschaftsstudie von TNS, IP Deutschland und weiteren Partnern, zeigt. Über ein Viertel (28 %) der Flatscreen-TVs wurde in den letzten 2 Jahren gekauft. Weil neue Geräte fast ausnahmslos internetfähig sind, verfügen 36 Prozent der Haushalte jetzt über die Möglichkeit, Internetangebote wie etwa Streaming-Dienste auf dem Fernsehbildschirm anzusehen.

Lineares Fernsehen stellt den Löwenanteil der TV-Nutzung

Die tatsächliche Nutzung von Smart-TV-Angeboten bleibt indes hinter der technischen Verbreitung zurück: Nicht einmal in der Hälfte der Haushalte mit Smart TVs werden Online-Angebote auf dem großen Schirm tatsächlich genutzt (16 % bezogen auf alle TV-Haushalte).

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Trotz ständig zunehmender Funktionalität ist die Hauptaufgabe der Fernsehgeräte also weiterhin, das lineare Fernseherlebnis sicherzustellen. Petra Dittrich, Senior Director bei TNS Infratest Media Research: „Das Fernsehen prägt nach wie vor die Freizeitgestaltung und sorgt für Entspannung und Ablenkung. Die heutigen Möglichkeiten in Sachen Bildschirmgröße und Auflösung machen das Erlebnis perfekt – der Fernseher ist das hochauflösende Lagerfeuer im deutschen Wohnzimmer.“

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Sowohl das klassische Fernsehen als auch das Internet sind  sehr relevante Verbreitungskanäle für Bewegtbild-Inhalte. Zwei Drittel der 14- bis 69-Jährigen nutzen mindestens einmal pro Monat Bewegtbild im Internet. Etwa ein Fünftel der Personen besucht regelmäßig die kostenlosen Mediatheken der Sender, um online TV-Sendungen, -Filme oder -Serien anzusehen. Gleichzeitig nimmt die Nutzung von kostenpflichtigen Video-On-Demand-Angeboten zu, sie ist mit 7 Prozent regelmäßiger Nutzung aber noch weit von anderen Online-Bewegtbild-Angeboten entfernt.

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Fazit: Lineares Fernsehen und Online-Bewegtbild-Angebote leben in friedlicher Koexistenz. Am großen Fernseher wird primär lineares Fernsehen verfolgt. Online-Bewegtbild-Angebote sind gefragt, spielen bezogen auf die Gesamtbevölkerung aber eine geringere Rolle als das klassische TV.

 

*Diese und weitere Ergebnisse finden sich im TNS CONVERGENCE MONITOR, für den insgesamt 1.520 Personen im Alter von 14 bis 69 Jahren in Deutschland befragt wurden. Die Befragung ist repräsentativ für die deutschsprachige Wohnbevölkerung zwischen 14 und 69 Jahren in Privathaushalten in Deutschland und wurde in Form von persönlich-mündlichen Interviews (CAPI) von April bis Juni 2016 durchgeführt. Der TNS CONVERGENCE MONITOR vermittelt neben der aktuellen und potenziellen Nutzung von Medien- und Telekommunikationsdienstleistungen wichtige Einblicke zu Themen und Trends rund um das Thema Konvergenz aus Kundensicht. Schwerpunkte waren u.a. HDTV, Smart TV, Nutzung von Tablets, On-Demand Nutzung von Medieninhalten und die Nutzung von Smartphones / des Internets mit dem Handy.

 

Ansprechpartner

Sandra Schümann

Sandra Schümann
Forschung & Märkte, Konvergenz

+49 221 456-71087

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