IP Deutschland GmbH
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TV KEY FACTS 2014: DIE EUROPĂ„ER LIEBEN FERNSEHEN
29.09.2014

Die Lust am Fernsehen ist ungebrochen. Trotz digitaler Neuheiten und zunehmender Angebots-Vielfalt für die mediale Freizeitgestaltung bleibt Fernsehen die liebste Beschäftigung der Europäer.

Seit mehr als 20 Jahren sind die "Television Key Facts" von IP und RTL Group eine Referenzpublikation und Datenbank mit wertvollen Insights zu den Fernsehgewohnheiten in Europa. In Zusammenarbeit mit den größten europäischen Forschungsinstituten und mit Hilfe renommierter internationaler Medien- und Marketingexperten wird die Publikation Jahr für Jahr aktualisiert und beschreibt detailliert das Fernsehnutzungsverhalten der Europäer. Die gute Nachricht: 236 Minuten verbringen die EU-Bürger 2013 vor ihrem Lieblingsmedium und erreichen damit beinahe wieder den Vorjahresrekord von 237 Minuten - und das trotz fehlender großer Sportevents und ohne die Erfassung non-linearer Fernsehnutzung. Die bessere Nachricht: Die Erwachsenenzielgruppe liegt mit 246 Minuten täglicher Fernsehzeit sogar 4 Minuten über dem Vorjahr. Und was schauen die Menschen am liebsten?

Nationale Serien werden immer beliebter

2013 werden Show- und Sportsendungen bevorzugt: 54,6 Millionen Europäer fiebern beim Eurovision Song Contest mit, das Endspiel der Champions League, die Qualifikationsspiele für die Fifa WM 2014 und das Wimbledon-Finale waren 2013 die meistgesehenen Sportereignisse in der EU. Im Serienbereich gibt es eine Trendwende weg von amerikanischen Serien hin zu den „heimischen Produktionen“: Diese nationalen Serien besetzen bereits in 2/3 der Fernsehmärkte die Spitzenpositionen. Gleichwohl begeistert US-amerikanischen Serien wie „Castle“, „The Mentalist“ oder „Criminal Minds“ weltweit immer noch ein Millionenpublikum. Und wenn man über den europäischen Kontinent hinaus schaut um zu sehen, welche Formate andere Nationen begeistern, dann sind es 198 Millionen Chinesen, die sich zum chinesischen Neujahrsfest versammeln. In Amerika sind es 110 Millionen Amerikaner, die sich den Super Bowl nicht entgehen lassen wollen.

Social TV – ein Trend mit Zukunft

Auch auf sozialen Netzwerken wird über Fernsehen gesprochen, gechattet, getwittert oder gewhatsappt. In Blogs und auf Newsseiten sind Fernsehinhalte die heißdiskutierten und vielgelesenen Themen. Ein spannender Effekt ist, dass das Interesse im Netz steigt, je beliebter und bekannter ein Programm ist. Was im Fernsehen nicht beliebt ist, wird auch im Netz eher ignoriert. Smartphones oder Tablets gehören bei jüngeren Fernsehzuschauern wie selbstverständlich zum Leben. Und mit dem größer werdenden Social TV-Angebot, den entsprechenden Fernsehgeräten oder Second Screens wird Fernsehen und auch Werbung zunehmend interaktiv und kommunikativ.

Marktdurchdringung von Smartphones und Tablets steigt

64 Prozent der Europäer haben ein Smartphone, ein Anstieg um 12 Prozent im Vergleich zu 2012 denn da waren es nur 52 Prozent. In Finnland hat mit 94 Prozent fast jeder eins und etwa vier Fünftel der Niederländer und Britten kommen ohne den kleinen Begleiter nicht mehr aus. Zum Vergleich: In den USA liegt die Verbreitung von Smartphones „nur“ bei 74 Prozent. Die Deutschen liegen mit 64 Prozent genau im europäischen Mittel. Das Tablet tut sich mit der Verbreitung noch etwas schwer. Im Durchschnitt haben nur 14 Prozent aller Europäer eins. USA und Großbritannien sind den Europäern hier voraus: 32 Prozent der Amerikaner haben ein Tablet und 30 Prozent der Britten. Frankreich und Deutschland liegen mit 18 bzw. 17 Prozent nur knapp über dem Europäischen Mittel. Allerdings zeigt hier die Entwicklung von 2012 zu 2013, dass das Ende der Verbreitung noch lange nicht erreicht ist.

Kunden von IP Deutschland erhalten die Studie auf Wunsch kostenlos, alle anderen Interessenten können Sie gegen eine Schutzgebühr von 950 Euro beziehen bei IP Network.

 

Ansprechpartner

Uschi Durant

Uschi Durant
Data & Audience Intelligence

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