IP Deutschland GmbH
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TARGETING AUF DEM GROSSEN SCREEN
09.01.2018

Beim letzten Screenforce Expertenforum stand Addressable TV im Fokus. Wichtig bleiben weiterhin eine relevante Kommunikation und die Kontaktoptimierung durch individuelle Ansprache.

Das Thema elektrisiert die Branche, denn erstmals können damit TV-Zuschauer aufgrund ihrer tatsächlichen Nutzung mit weiteren Informationen oder Angeboten angesprochen werden. Zudem ist es möglich, diese Werbung nach weitergehenden Zielgruppenmerkmalen auszusteuern. Die Grundlagen der neuen Werbemöglichkeiten und die Potenziale aus Agentursicht sind im Artikel "Werbewirkung ohne Medienbruch"erläutert. Nun sollen nun die Erfahrungen der Anbieterseite im Mittelpunkt stehen.

Hohe Reichweiten, vielfältige Möglichkeiten zur großen Markeninszenierung und transparente Daten zur Nutzung sind die wichtigsten Merkmale des klassischen Fernsehens. Auch die großen Online-Player drängen mit immer neuen Streaming-Angeboten auf den großen Schirm, denn der Löwenanteil der Mediennutzung findet dort statt. Thorsten Schütte-Gravelaar, Geschäftsführer von smartclip, zeigte auf dem Expertenforum, wie Addressable TV diese Vorteile mit Möglichkeiten zur adressierbaren Ansprache verknüpft, die bislang nur aus der Online-Welt bekannt sind. Die Technologie, um individuelle Inhalte über lineare TV-Angebote auszuspielen, steht prinzipiell bei allen großen Broadcastern bereit. Um Werbungtreibenden und Agenturen den Zugriff zu erleichtern, bündeln Anbieter wie smartclip die Angebote mehrerer Sender auf ihren Plattformen.

Aufseiten der Kreation muss für Addressable TV das Rad nicht neu erfunden werden. Addressable TV ist kein neues Werbeformat, sondern eine Technologie, um den Zuschauer mit für ihn besonders relevanten Werbeinhalten zu versorgen. Dass sich dadurch auch neue kommunikative Chancen ergeben, versteht sich von selbst.

Bereits jetzt sind laut Messungen von smartclip etwa 16 Millionen TV-Geräte mit individuellen Inhalten bespielbar, die etwa auf Basis der tatsächlichen Nutzung (wie etwa eines vorherigen Spotkontakts), nach technischen Merkmalen oder auf Grundlage von geografischen Vorgaben selektiert werden. Es ist z. B. auch möglich, ein Werbemittel immer dann auszuspielen, wenn der Zuschauer auf einen bestimmten Sender wechselt. Natürlich kann die Anzahl der gewünschten Kontakte mit dem Werbemittel vorgegeben werden. Auch eine Abfolge bestimmter Werbeformen pro Haushalt ist realisierbar – so eröffnen sich völlig neue Möglichkeiten des Storytellings.

Addressable TV ermöglicht ein deviceübergreifendes Digital Targeting, das erstmals auch das große TV-Gerät einschließt. Derzeit umfasst das Angebot primär Sonderwerbeformen, doch mittelfristig wird auch eine individuelle Ausspielung von Spots innerhalb der Werbeblöcke möglich sein. Marken, die sich jetzt mit den vielfältigen Möglichkeiten des Addressable TV auseinandersetzen, sichern sich somit einen Wissensvorsprung für die anstehende große Revolution der TV-Werbung.

Die vollständigen Vorträge des Expertenforums Addressable TV und weitere Informationen zum Thema sind auf der Website von Screenforce abrufbar.

Ansprechpartner

Uschi Durant

Uschi Durant
Forschung & Märkte, Vermarktung

+49 221 456-71071

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