"RUCK ZUCK" SPASS
15.03.2016

Neu aufgelegt hat nun eine weitere Gameshow seinen Weg zurück ins TV gefunden und direkt zu der RTLplus Frauen-Zielgruppe. Was das Format heute ausmacht, erklärt eine Insiderin.

Wortgewandt unter Zeitdruck

In der 30-minütigen Show treten zwei Teams mit jeweils fünf Spielern gegeneinander an. Es gilt, vorgegebene Begriffe so zu umschreiben, dass die Teammitglieder sie erraten. Dabei dürfen bestimmte Schlüsselworte nur einmal verwendet werden – und das alles in gerade mal 40 Sekunden. Das Team, das über vier Runden die meisten Punkte erspielt, erreicht das Finale. FOURSCREEN hat mit der „Ruck Zuck“-Insiderin Sabine Stark, Redakteurin Unterhaltung Show & Daytime, über die neue alte Gameshow gesprochen.

RTLplus FS Artikel Sabine StarkFOURSCREEN: Was macht für Sie den Reiz dieses Formats und von Gameshows im Allgemeinen aus?

SABINE STARK: Der Reiz einer Gameshow liegt darin, dass sie innerhalb kurzer Zeit eine große Zuschauernähe aufbauen kann. Denn jeder kann mitspielen, es sind Leute wie du und ich, die hier antreten, um zu spielen und Spaß zu haben. Es ist kein besonderes  Wissen erforderlich, alles passiert unmittelbar und spontan und – ganz wichtig niemand kann sich blamieren. Es ist einfach toll, sich immer wieder auf neue Kandidaten einzustellen und zu beobachten, mit welcher Lust aufs Spiel und mit welchem Ehrgeiz sie ins Studio gehen.

Was sind die Besonderheiten an „Ruck Zuck“?

Bei „Ruck Zuck“ geht es um Teamgeist, Vorstellungsvermögen und Wortgewandtheit. Die Show hat insgesamt ein hohes Tempo, ist witzig und bringt auch einiges an unfreiwilliger Komik mit sich, alleine durch den Stressfaktor Zeit. Da entstehen manchmal sehr  skurrile Situationen, wenn z. B. ein Begriff gesucht wird und der Hinweis des Kandidaten lautet: „Kennst Du meine Musiklehrerin, 3. Klasse?!“ – „Nein!“

Wer denkt sich die Begriffe aus –und was ist dabei wichtig?

Die Begriffe werden von der Redaktion ausgesucht, wobei die Lebenswirklichkeit der Kandidaten und der Zuschauer im Vordergrund steht. Es sollen einfache Begriffe sein, die zeitlos sind und die jeder kennt, beispielsweise „Urlaub“ oder „Baumarkt“. Je einfacher die Begriffe, desto skurriler manchmal die Beschreibungen, die unter Zeitdruck entstehen und einen großen Teil des Unterhaltungswertes der Show ausmachen.

Gibt es Unterschiede zu der früheren Variante von „Ruck Zuck“?

Unsere Aufgabe bestand darin, einen Klassiker ins Jahr 2016 zu transportieren. Wir mussten also entstauben, ohne zu viel zu modernisieren. Und so haben wir lediglich die Optik der Sendung aufgefrischt und der heutigen Zeit angepasst. Wobei wir allerdings darauf geachtet haben, die Elemente mit Wiedererkennungswert beizubehalten. Dazu gehört der frische türkisfarbene Look und auch die Titelmusik. Das Spielprinzip ist ebenfalls das alte geblieben, denn das wollen die Zuschauer ja sehen.

Warum haben Sie sich für Oliver Geissen als Moderator entschieden?

Wir haben uns bei der Neuauflage von „Ruck Zuck“ hinsichtlich der Moderation ganz bewusst für ein neues, aber dem Zuschauer bereits aus der RTL Primetime bekanntes Gesicht entschieden. Es war uns wichtig, damit den Stellenwert zu verdeutlichen, den die Gameshows für uns haben. Und wir freuen uns sehr, dass wir Oliver Geissen gewinnen konnten, der schon seit einigen Jahren dabei ist, sich aber seine Jugendlichkeit und Frische bewahrt hat. Er ist für viele Zuschauer sicher auch eine Art Weggefährte.


Wie viele Folgen werden aufgezeichnet und gibt es besondere Herausforderungen aufgrund der vielen Produktionen in so kurzer Zeit?

Pro Tag werden fünf Folgen aufgezeichnet, d. h. wir produzieren an insgesamt 12 Tagen 60 Folgen „Ruck Zuck“. Das ist grundsätzlich nichts Ungewöhnliches, Gameshows wurden schon immer in dieser Dichte produziert. In diesem speziellen Fall entstehen allerdings vier verschiedene Gameshows in einem Studio. Das Set lässt sich schnell umbauen, so dass innerhalb kürzester Zeit im selben Studio jeweils 60 Folgen von „Familien Duell“, „Glücksrad“, „Jeopardy!“ und „Ruck Zuck“ aufgezeichnet werden können.

 "Ruck Zuck" – montags bis freitags, ab 18.40 Uhr in Doppelfolgen

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