NITRO ALS LIVESENDER
03.04.2018

Im Interview mit dem Medienmagazin Quotenmeter.de spricht NITRO-Senderchef Oliver Schablitzki u. a. über die zahlreichen sportlichen Liveübertragungen, die aktuelle Eigenproduktion "Detlef wird Rennfahrer" und das neue fiktionale Sender-Highlight.

Quotenmeter.de-Interview

"Detlef wird Rennfahrer" ist nicht die erste Eigenproduktion, die NITRO am Wochenende nachmittags ausprobiert. Auch die "Best Buddies" liefen dort. Wie war das Zuschauerfeedback und auch die -resonanz in Sachen Quote beim Köppen-Format?

Das Feedback war in Ordnung, auch wenn wir in Summe mehr erhofft hatten. Es war aber auch nur der erste Livetest des Piloten in einer Reihe von Tests. Wir wollten das Format in einem sinnvollen Line-up testen und schauen, wie die Idee und die beiden in diesem Zusammenhang funktionieren. Das tun sie sehr gut und sind ausgesprochen witzig. Wir probieren weiter.

Die Rennfahrersendung eröffnet bei NITRO einen Sommer mit zahlreichen Motorsportevents. Ist in den Köpfen der Zuschauer schon verankert, dass sich NITRO da einen Namen als Livesender macht?


Wir denken schon, dass NITRO nach den Übertragungen der Länderspiele im Rahmen der European Qualifiers, mit "100% Bundesliga" und dem 24h-Rennen mittlerweile als kompetenter Livesender wahrgenommen wird. Das werden wir auch im Herbst mit der Liveübertragung des "Werner"-Rennens einmal mehr unter Beweis stellen bzw. ab Herbst dann mit der Europa League.

Detlef an sich ist bisher ja vor allem ein VOX-Gesicht. Wieso passt er auch zu NITRO?

Detlef ist ein echter Kerl und passt perfekt zu uns. Männlich, markant und echt. Wir hatten beim "NITRO Autoquartett" bereits viel Spaß mit ihm. Bei "Detlef wird Rennfahrer" wird man ihn auch noch mal von einer ganz anderen Seite kennenlernen.

Sport nimmt eine dominierendere Rolle bei Ihnen ein. Reden wir kurz über "100% Bundesliga", an dem Sie zuletzt immer wieder gearbeitet haben. Was wurde geändert, welche Pläne haben Sie vielleicht schon für kommende Saison?


Wir haben bereits jedes Element der Sendung auf Herz und Nieren getestet und eine Reihe von Optimierungen vorgenommen. Radikale Veränderungen wird es also nicht geben. Die steigenden Quoten der Sendungen mit dem Bundesliga-Montagsspiel zeigen: Das Potenzial ist da. Und in der kommenden Saison wird die 2. Liga mit – die Fans mögen mir die Prognose verzeihen – dem 1. FC Köln und dem HSV um ein Vielfaches interessanter als in dieser Saison.

Ab Herbst kommt die Europa League hinzu – die Sie sich dann auch mit RTL teilen müssen. Wie attraktiv ist der Wettbewerb bei vier festen Startern in der Champions League und welche Herausforderung wird es auch für NITRO sein, dann die Heimspiele der deutschen Klubs komplett selbst zu produzieren?

Das wird ein sehr spannender Wettbewerb, zudem der einzige europäische Fußballwettbewerb im Free-TV. Aufgrund der erfolgreichen Übertragungen der European Qualifiers in Zusammenarbeit mit RTL sehen wir den kommenden Herausforderungen konzentriert, aber gelassen entgegen.  

Im Fiktionalen wird "Kevin Can Wait" eines der großen Highlights des Sommers?

Wir freuen uns sehr auf "Kevin Can Wait" bei NITRO. Die Sitcom passt selbstredend gut zu "King of Queens", das sich am Vorabend etabliert hat und den Weg bereiten wird für den neuen Spaß mit Kevin James.

Wenn ich mir Ihr Programm ansehe, finde ich viel Konstanz – es gibt in allen Zeitzonen klare Zuordnungen, wenig Wechsel. An welchen Flächen arbeiten Sie gerade? Wo könnte sich noch in diesem Jahr etwas ändern?

Neben den Dingen, die gut funktionieren wie Sport und Fiction, wollen wir vor allen Dingen mehr echtes Leben auf den Sender bringen. Das echte Leben durch die männliche Brille sozusagen. Deshalb werden wir verstärkt in Factual Entertainment investieren, mit Typen aus dem Alltag. Die ersten Köpfe aus dieser Initiative werden wir sicher in diesem Jahr noch on air zu sehen bekommen.
 
Quelle: Das Interview führte Manuel Weis von Quotenmeter.de.

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Franziska Wünsch
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