BEST BUDDIES IM INTERVIEW
05.12.2017

Im Januar läuft die neue NITRO Eigenproduktion mit Jan Köppen und André Schubert an. Was die beiden wirklich voneinander halten, schmettern sie sich im 6-Augen-Gespräch um die Ohren.

NATURBURSCHE TRIFFT PSEUDOHIPSTER

In "Best Buddies – 48 Stunden durch dick und dünn" zeigen Jan Köppen und André Schubert mit viel Charme, dass sie echte Männer sind. Bevor sich die Kontrahenten jedoch im TV ihrer Survival-Challenge stellen, messen sie sich erst mal verbal – im FOURSCREEN Interview.

FOURSCREEN: In den Challenges könnt ihr u. a. ein Abendessen gewinnen. Würdet ihr teilen?

JAN KÖPPEN: Ich würde meine Portion komplett an André geben, weil ich nicht für seinen Tod verantwortlich sein möchte. Soviel Gewissen habe ich. Außerdem gehe ich damit auch der Gefahr aus dem Weg, dass er mir nachts im Heißhunger-Fieberwahn ein Stück aus meiner Muskelfaser beißt.

ANDRÉ SCHUBERT: Bevor ich Köppen einen Happen abgebe, würde ich meinen Kopf lieber in eine heiße Fritteuse halten. Es wird ja sowieso schwierig mit dem Essen für Jan, da ich nicht davon ausgehe, dass NITRO uns fair gehandeltes, glutenfreies Berliner-Hipster-Essen liefert. Jan ist da ja etwas anders gepolt als ich. Mir reichen ein paar Tannennadeln und Wasser. Männer wie ich können, wenn es sein muss, mit allem überleben.

Koeppen best buddies

Wer von euch ist der Bessere? Und warum?

JAN KÖPPEN: Eigentlich ist die Frage ja schon eine Frechheit. Als würde man Superman fragen, ob er vor einem Kampf gegen eine prall gefüllte Mülltüte Angst hat. Oder Usain Bolt danach, ob er gegen ein Faultier im 100-m-Sprint gewinnen würde. Aber mal im Ernst. Ich sehe das eher als ein Sozialexperiment für mich, in dem ich den Umgang mit einem schwer erziehbaren Erwachsenen in einer für ihn ungewohnten Umgebung lernen kann.

ANDRÉ SCHUBERT: Jan soll einfach nah bei mir bleiben und lernen. Ich denke, er will das auch. Das ist ja so bei Menschen, die einem übermächtigen Gegner gegenüberstehen und keine Chance sehen, zu überleben. Sie geben sich dem Tod bzw. der Niederlage hin. Und wenn er es einfach geschehen lässt, dann tut es auch nicht so weh und geht schnell. Das wäre für uns beide angenehmer. Ich mag ihn ja, doch wenn er versucht zu kämpfen, müsste ich ihm zeigen, wer der Chef ist. Und das würde ihm unter Umständen sehr wehtun. Und mir das Herz brechen. Im Interesse der Evolution würde ich natürlich sehr konsequent handeln, denn wenn es letztlich um den Genpool der Menschheit geht, muss Klartext gesprochen werden. Dass sich verweichlichte Pseudohipster auf Quinoa-Basis vermehren, das will niemand. Bringt ja auch nichts.

Andersherum gefragt: Warum wird es dein Kontrahent nicht schaffen, im Wald zu überleben?

JAN KÖPPEN: Weil mein Kontrahent André Schubert ist. Der macht zwar immer einen auf Naturbursche, aber am Ende geht der nur in 2-Sterne-Restaurants essen und lässt sich in All-inclusive-5-Sterne-Bunkern verwöhnen. Alles in der Hoffnung, dass ein Hollywood-Regisseur ihn als Double von Zach Galifianakis entdeckt oder er zumindest ein Selfie mit einem echten Star abbekommt. Ich mache ja keine Selfies mit ihm. Sonst fühlt er sich zu geil. Und Bewegung kennt er ja nur, wenn er sich auf der Couch von rechts nach links dreht, während er im Fernsehen alle Staffeln von "Rach, der Restauranttester" guckt. Auf den ist er übrigens sehr neidisch. Ich gehe stark davon aus, dass ihn der echte Wald überfordern wird, da er Pflanzen nur aus der Glotze kennt.

ANDRÉ SCHUBERT: Jan ist ein Großstädter aus dem Bilderbuch. Ursprünglich kommt er ja aus dem Möchtegern-Kleinstadt-Kaff Gießen. Das Beste dort ist die Tierklinik. Besonders tragisch wird es dann, wenn solche Menschen in eine Metropole ziehen wie Berlin. Dort versuchen sie mitzuschwimmen, und irgendwann adaptieren diese Kreaturen dann die Verhaltensstrukturen der anderen Hipster. Und genau da liegt die Antwort begraben: Wenn Jan länger als eine halbe Stunde nicht twittert oder einen Beitrag bei Insta-Stories raushaut, schießen seine Synapsen in der Stirn wild um sich und er bekommt Krampfanfälle. Ohne Handy überlebt er keinen halben Tag. Ich dagegen spreche die Sprache der Tiere und lebe im Einklang mit der Natur. Schon immer. Das wird ein sehr ungleicher Wettbewerb. Sad!

Schubert best buddies

Was ist das Männlichste an deinem Kontrahenten?

JAN KÖPPEN: Kann ich einzelne Kleidungsstücke nennen?

ANDRÉ SCHUBERT: Das Männlichste an Jan ist die Tatsache, dass er jemanden wie mich kennt und dass er mit mir in einem TV-Format vor der Kamera stehen darf. Kleine Story am Rande: Er fragte mich neulich, ob ich den neuen "Ninja Warrior"-Parcours mal testen könnte. Also einfach, um zu checken, ob es zu schaffen ist. Ich habe denen so eine Zeit in den Parcours gezimmert, dass sie nochmal nachjustieren mussten. Er weiß also nur zu gut, wer der maskuline Part in unserem Duo ist.
 
 Fotos: MG RTL D / Stefan Gregorowius

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