DER MYTHOS LEBT
29.11.2016

Es ist das TV-Highlight des Jahres: Passend zu Weihnachtszeit präsentiert RTL mit der modernen Neuinterpretation der legendären Freundschaft von Winnetou und Old Shatterhand ein außergewöhnliches TV-Erlebnis für die ganze Familie, wie man es sonst nur von der Kinoleinwand kennt. Realistisch inszeniert, emotional berührend und von einem grandiosen Cast getragen, erzählt die Trilogie eine spannende Abenteuerreise durch den Wilden Westen Amerikas und lässt Jung und Alt zusammenrücken und mitfiebern.

MODERN INSZENIERTE NEUINTERPRETATION MIT PARALLELEN ZU AKTUELLEN THEMEN

Fast 50 Jahre nach dem letzten Winnetou-Kinoabenteuer haben die zeitlosen Geschichten rund um den Kultklassiker nichts an Relevanz und Aktualität verloren: Es geht um interkulturelle Völkerverständigung und Freundschaft, um die historischen Indianerkriege und Landeroberungen und nicht zuletzt um die großen Dramen rund um Liebe, Rache und Eifersucht. Der Wilde Westen wird zum realistischen Zeitkolorit, das in Sachen Culture Clash, Integration, Toleranz sowie dem Konflikt zwischen Natur und Technik klare Parallelen zu aktuellen Themen aufweist und den Zuschauer dennoch in eine aufregende Abenteuerwelt entführt.

Mit etwa 200 Millionen weltweit verkauften Romanen wurde Karl May für viele Generationen zum Idol. Seine Geschichten, zeitgemäß neu zum Leben erweckt, werden sowohl Frauen- als auch Männer- und Kinderherzen höherschlagen lassen. Durch die Neuadaption bekommen zudem junge Zuschauer einen Zugang zu dem Lieblingsstoff ihrer Eltern oder gar Großeltern – gleichzeitig versprühen die Geschichten das Gefühl der "alten" Filme, von denen man nicht genug bekommen konnte, so dass sich auch die Fans von früher gut aufgehoben fühlen.

Winnetou

DAS WESTERN-GENRE IM ZEICHEN DER RENAISSANCE

Wie es bereits zahlreiche Filme wie Sherlock Holmes oder Romeo & Julia vorgemacht haben, kann eine Neuinterpretation eines Genres unglaublichen Spaß machen, und sie bietet durch moderne Figurenführung einen großen Mehrwert und einen zeitgemäßen Schauwert. International hat das Western-Genre eine Renaissance erlebt und wurde bereits im TV sowie im Kino erfolgreich umgesetzt. Jetzt erwachen auch Karl Mays Helden in den RTL Verfilmungen wieder zum Leben. Die Geschichten entsprechen in ihrer neuen Machart nun auch mehr der Realität und der rauen Wirklichkeit des Wilden Westens als die Verfilmungen aus den 60ern.

DIE IDEE ZUR NEUVERFILMUNG

Produzent Christian Becker erzählt, was ihn mit "Winnetou" verbindet und wie es zu dem außergewöhnlichen Projekt kam:

"Schon als Kind haben mich nicht nur die alten Winnetou-Filme im Fernsehen und das Thema, sondern auch die jährlichen Karl-May-Festspiele in Elspe begeistert, bei denen seit 1976 (bis 1986) Pierre Brice als Winnetou an der Seite des den Old Shatterhand spielenden Festivalleiters Jochen Bludau Old Shatterhand auftrat. Und ich als Kind am Zaun den beiden zurufend immer mit dabei. Die Idee, Winnetou neu zu verfilmen, kam mir dann vor sieben Jahren. Dabei war für mich von Anfang an eins klar: Wenn ich das mache, dann nur mit den genialen Melodien von Martin Böttcher. Denn Winnetou war für mich immer auch gleich Martin Böttcher. Also habe ich mich als Allererstes darum bemüht, die Musik lizenzieren zu dürfen, und war überglücklich, als die Komponistenlegende Martin Böttcher mit dem Schacht Musikverlag zugestimmt hatte. Das Ganze ins Fernsehen und nicht in Kino zu bringen und daraus einen klassischen Weihnachts-Mehrteiler zu entwickeln, war die Idee von Philipp Stölzl. Wir haben dann unser gesamtes Projekt-Paket Philipp Steffens (Leitung Fiction RTL) präsentiert, der sofort mit Jörg Graf (Leitung Programmeinkauf) innerhalb von gefühlten 48 Stunden den gesamten RTL Sender nicht nur begeistert, sondern komplett entflammt hatte.
 
Winnetou 2

Unser gemeinsames Ziel war es, Winnetou für die heutige Generation mit den größten Stars in einem modernen, zeitgemäßen Look komplett neu zu erzählen. Dieses Herzensprojekt zusammen mit RTL zu realisieren, war die beste Entscheidung überhaupt. Ich habe selten erlebt, dass ein Sender von Anfang an für eine Idee so gebrannt hat – vom Praktikanten bis zur Geschäftsführung – und die Zusammenarbeit war immer partnerschaftlich sowie fair und von der gemeinsamen Begeisterung für Winnetou geprägt. Uns allen war es sehr wichtig, den alten Kultfilmen der 60er keine Konkurrenz zu machen oder sie zu diskreditieren, da wir sie alle selber lieben. Wir wollten der neuen Generation die Möglichkeit geben, die Winnetou-Welt selbst für sich zu entdecken, mit Filmen, die schneller, moderner und vor allem staubiger sowie dreckiger moderner sind, ohne Postkarten-Romantik. Von Anfang an wollten wir aber auch ganz bewusst Anleihen bei den alten Rialto-Klassikern nehmen, weshalb mein Mit-Produzent Christoph Müller und ich schon früh Matthias und Felix Wendlandt mit ihrer Rialto Film GmbH als Co-Produzenten ins Boot holten. Den Mehrteiler ebenfalls in Kroatien zu drehen, war von vornherein ein Muss, denn die Landschaften des ehemaligen Jugoslawien gehören im deutschen kollektiven Gedächtnis einfach zu Winnetou und Karl May.“                                                 

MIT DEN STARS VON HEUTE

Im modernen Gewand, mit dem Geist und den Landschaften der alten Filme und mit einem neuen großartigen Cast lebt das Abenteuer wieder auf. Für die Neuinterpretation konnten einige der populärsten und interessantesten deutschen Schauspieler gewonnen werden: Neben dem beliebten und vielseitigen Schauspieler Wotan Wilke Möhring als Old Shatterhand wurde der international erfolgreiche Filmstar Nik Xhelilaj für die Rolle des Winnetou perfekt besetzt. Der facettenreiche und ausgezeichnete Milan Peschel ist als Sam Hawkens zu sehen und die hollywooderprobte Mexikanerin Iazua Larios als Nscho-tschi. Ihnen gegenüber stehen brillante Gegenspieler: Jürgen Vogel macht als Rattler und Oliver Masucci als Ugly Joe den Helden das Leben schwer, Fahri Yardim und Matthias Matschke brechen auf zum Silbersee. Und es gibt ein Wiedersehen mit Gojko Mitic, dem Star zahlreicher DEFA-Indianerfilme, der 60er-Jahre-Nscho-tschi Marie Versini sowie dem großartigen Mario Adorf in der Rolle des Santer Senior. Als sein Sohn Santer Jr., den Adorf in den 60er-Jahre-Filmen spielte, ist jetzt Michael Maertens zu sehen.

Winnetou 1

DIE HERAUSFORDERUNG DER MELODIEN

Die Originalmelodien von Martin Böttcher wecken Kindheitserinnerungen, und die Neuinterpretation von Heiko Maile übersetzt sie in die Moderne. Aber, war die Umsetzung so einfach? Musikproduzent Heiko Maile steht uns Rede und Antwort:

"In diesem Fall war es allen Beteiligten wichtig, die Original-Themen stark in die neu zu schaffende Musik zu integrieren. Mein Team und ich brauchten nicht lange um zu merken, dass dies eine ganz schön knifflige Angelegenheit wird. Wie geht man mit diesem Thema um? Eine großartige Musik, Melodien die nach wie vor jeder mitsingen kann, Emotionen die Martin Böttchers Kompositionen über all die Jahre beim Publikum ausgelöst hat. Mit seiner Musik hat er etwas erreicht, was in der deutschen Filmmusik nur selten passiert – er hat Klassiker erschaffen! Wie so oft, benötigt man eine Weile, um die richtige Mischung zu finden. Mein Ziel war es eine neue Musik, einen neuen Klang für, "Winnetou" zu kreieren. Der Ästhetik und Dramaturgie der neuen Filme folgend, aber eben auch mit den entscheidenden "Böttcher Momenten". Dies führte zu der Überzeugung, dass wir uns auf wenige Original-Themen beschränken und diese in verschiedenster Form immer wieder in die neue Filmmusik einweben sollten. Wir entschieden uns für die bekanntesten Kompositionen: Die "Old Shatterhand-Melodie" und "Winnetou-Melodie". Beim Schreiben der Musik gab es an vielen Stellen im Film immer wieder die Frage: Ist dies ein Böttcher Moment? Die Melodien von Martin Böttcher sollten ja in den neuen Erzählungen auch eine Strahlkraft bekommen und nicht wegen dramaturgischer Gegebenheiten bis zu Unkenntlichkeit verdreht werden."                                                                                                                                                                                                                                                    

Diese Highlight-Programmierung des Drei-Teilers nehmen sich auch ein "Wer wird Millionär? – Special" und zwei Dokumentationen des Themas "Winnetou" an:

"Wer wird Millionär? Das Winnetou-Special" – Donnerstag, 22. Dezember, um 20.15 Uhr
"Winnetou – Eine neue Welt" – Sonntag, 25. Dezember, um 20.15 Uhr
Dokumentation "Mythos Winnetou" – Sonntag, 25. Dezember, um 22.05 Uhr
"Winnetou – Das Geheimnis vom Silbersee" – Dienstag, 27. Dezember, um 20.15 Uhr
"Winnetou – Der letzte Kampf"– Donnerstag, 29. Dezember, um 20.15 Uhr
Dokumentation "Winnetou – Eine Legende wird zum Leben erweckt" – Donnerstag, 29. Dezember, um 22.45 Uhr (Teil 1) und um 00.30 Uhr (Teil 2)

Ansprechpartner

Birte Heemeyer

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