REICHWEITENBRINGER: EMOTION
05.12.2017

Anfang 2018 versammelt die Real Life-Doku "Vermisst" schon zum zehnten Mal seine gefühlsstarke und große Fangemeinde vor dem TV – ein planbar starkes Umfeld für jeden Werbungtreibenden.

GROßE GEFÜHLE, GROßE REICHWEITEN

ES WIRD ZUSAMMENGEFÜHRT, WAS ZUSAMMENGEHÖRT

Ein vergilbtes Foto aus längst vergangenen Tagen und vage Erinnerungen an frühere Zeiten sind für manche Menschen alles, was ihnen von einem geliebten Familienmitglied geblieben ist. Das Schicksal hat sie auseinandergerissen, doch sie würden alles dafür geben, ihre Angehörigen noch einmal in die Arme schließen zu dürfen. "Vermisst"-Moderatorin Sandra Eckardt möchte diesen Menschen helfen und reist dafür auch in der zehnten Staffel wieder um die ganze Welt – eine Suche, die bewegt.

Emotionen für Millionen

Die Zuschauer hoffen darauf, dass am Ende alles gut wird, und sich die Menschen durch die Hilfe von Sandra Eckardt und RTL wieder finden. 2017 waren es bis zu 4,82 Millionen Zuschauer pro Folge (ZG 3+), die mitgefiebert haben. Und mit Programmreichweiten wie diesen, schafft es das Format regelmäßig, neben den großen Highlight-Formaten wie IBES oder "Das Supertalent", unter den Top 100 der reichweitenstärksten Werbeinseln der gesamten werberelevanten Senderlandschaft zu landen.

Mit VorabendFormat vor PrimetimeProgrammierungen der Konkurrenz

vermisst 1
Quelle: AGF in Zusammenarbeit mit GfK, TV Scope 6.1, MG RTL D, Bereich Forschung & Märkte, eigene Berechnungen, Datenbasis: dt.-sprachige Bev./bis 2015 D + EU, Formatebene (RTL: "Vermisst"/ Pro7: alle weiteren Formate), 01.01.– 26.11.2017 (Daten vom 25 . + 26.11.2017 sind nur vorläufig gewichtet), ZG 3+, PGR-RW in Mio. IP Deutschland 27.11.2017

was berührt, bringt Wachstum

vermisst 2
Quelle: AGF in Zusammenarbeit mit GfK, TV Scope 6.1, MG RTL D, Bereich Forschung & Märkte, eigene Berechnungen, Datenbasis: dt.-sprachige Bev./bis 2015 D + EU, Formatebene (So./ 19.05 Uhr) 08.01.– 20.08.2017 vs. 03.01.–18.12.2016, ZG 3+, PGR-RW in Mio.. IP Deutschland 27.11.2017

FUN FACTS ÜBER DiE WELTWEITE SUCHE

• Insgesamt ca. 55.000 Kilometer hat Sandra Eckardt mit ihrem Team für die neuen Folgen zurückgelegt. Das ist weiter als einmal um die ganze Welt (ca. 40.000 Kilometer).

• Insgesamt 40 x ist die Moderatorin dafür in ein Flugzeug gestiegen

• Sechs Visumanträge wurden erstellt – und auch genehmigt

• Dreimal ist der Koffer nicht am Zielort angekommen. Das gleiche gilt übrigens auch für das Equipment, das das Team für den Dreh benötigt.
 

"Vermisst" – ab Januar, sonntags um 19.05 Uhr

JUBILÄUMS-INTERVIEW MIT SANDRA ECKARDT

Frau Eckardt, 10 Jahre "Vermisst" - was bedeutet das für Sie persönlich?

Sandra Eckardt: "Für mich ist es immer noch eine ganz große Ehre und eine ganz große Freude, diese Sendung machen zu dürfen. Das ist immer noch etwas Besonderes. Es ist keine normale Sendung, sondern ich erfülle Menschen ihre Herzenswünsche und es ist auch nach den vielen Jahren immer noch sehr beglückend für mich und ein ganz tolles Gefühl, das machen zu dürfen."

Vermisst_EckardtSie geben nicht auf, bevor Sie nicht irgendeine Spur finden - und sei sie noch so klein. Was treibt Sie an?
 
"Bevor ich auf die Suche gehe, unterhalte ich mich immer sehr ausführlich mit den Menschen, die ein Familienmitglied vermissen. In der Sendung sieht man davon nur einen Ausschnitt. Sie erzählen mir sehr persönliche Dinge, oft auch aus Zeiten, die zu den schlimmsten ihres Lebens gehören, sie öffnen sich und vertrauen mir. Dafür möchte ich jedem Suchenden danken. Nach einem solchen Gespräch suche ich dann ja nicht für irgendjemanden, sondern für Menschen, die ich persönlich kennengelernt habe und die all ihre Hoffnung in mich setzen. Daran denke ich bei der Suche und das ist mein Antrieb."

Haben die sozialen Medien Ihre Suche erleichtert?

"Wenn es so einfach wäre, dann würde es die Sendung nicht mehr geben. Es sind schon wirklich die schwierigen Fälle, die wir in der Sendung zeigen. Manchmal ist das Internet eine große Hilfe, weil man dadurch weiterkommt oder auch Spuren der Menschen verfolgen kann. Oder man startet übers Internet einen Aufruf, da hilft es schon sehr. Aber wirklich am meisten helfen mir die Menschen, die vor Ort sind, die ich befragen kann, die sich an die Person erinnern, die mich weiterführen können, da muss ich schon vor Ort sein."

Was ist für Sie spannender – die Suche in einer Großstadt oder irgendwo im Nirgendwo?

"Meistens suchen wir ja nicht in Großstädten, es ist häufig schon auf dem Land, in der Einsamkeit. Was immer wichtig ist, sind Menschen, mit denen ich reden kann. Und dann ist es egal, wo man sich gerade befindet, sobald man erwähnt, man sucht ein Familienmitglied, jemand ist verschwunden,  ist die Hilfsbereitschaft ganz, ganz groß. Und das habe ich in Peru, auf fast 5.000 Metern Höhe erfahren, aber auch in New York. Die Menschen öffnen sich alle und wollen wirklich helfen."

Fällt es Ihnen heute leichter als früher, an fremde Türen zu klopfen?

"Am Anfang, muss ich sagen, hatte ich schon manchmal ein mulmiges Gefühl, aber mittlerweile glaube ich einfach an das Gute im Menschen. Zum Glück ist mir noch nie etwas passiert oder Schlimmes widerfahren. Außerdem habe ich ja auch das Kamerateam dabei, dadurch fühle ich mich nicht so ganz allein.“

Haben Sie bestimmte Rituale während der Flüge?

"Bei langen Flügen ist es im Flugzeug meist ganz kalt oder ganz heiß. Da habe ich gerne einen Kapuzenpullover an. Wenn ich dann Zeit für mich brauche, stecke ich ein Kissen in die Kapuze und ziehe sie mir über den Kopf. So kann ich mich dann richtig in die Ecke kuscheln. Außerdem hilft mir, dass ich sehr gut im Flugzeug schlafen kann. Das ist wie ein Reflex: Ich steige ein und denke daran, dass ich nach der Landung sofort fit sein muss – und dann schlafe ich. Ich bin selber jedes Mal überrascht, dass das so gut klappt."

Sie sitzen oft stundenlang im Flugzeug und müssen nach der Landung sofort fit sein. Wie schaffen Sie das?

"Mein Job ist ja ziemlich unglamourös. Wenn ich irgendwo ankomme, gucke ich als Erstes, wie das Wetter ist und ziehe mir entsprechende Klamotten an. Ich schminke mich auch selber auf den Drehs. Das heißt, ich schaue, wo die nächste Toilette ist, hole mein Schminkzeug raus und lege los. Das ist manchmal ganz lustig, weil es noch andere Menschen gibt, die das so handhaben. Ich habe mal auf einer Flughafentoilette eine Frau getroffen, die Kamine vertreibt – und die hat ihr Make-up dort ebenfalls noch einmal aufgefrischt, die Lippen nachgezogen, Lidschatten aufgelegt. Wir kamen schnell ins Gespräch, das war eine sehr nette Begegnung."

Sie haben also kein mulmiges Gefühl beim Fliegen?

"Manchmal schon. In Ecuador war ich doch sehr erstaunt, da wollten wir innerhalb des Landes fliegen. Wir haben unser Gepäck aufgegeben und kamen in einen Bereich, wo ein Schild stand "Waffen bitte vorne beim Kapitän abgeben". Da wusste ich nicht, bin ich jetzt beruhigt, weil die Waffen alle vorne beim Kapitän liegen, oder habe ich ein mulmiges Gefühl, weil überhaupt Waffen mitfliegen dürfen?"
 

"Vermisst" – ab Januar, sonntags um 19.05 Uhr

Ansprechpartner

Birte Heemeyer

Birte Heemeyer
B2B Marketing RTL, VOX & RTLplus

+49 221 456-26870

E-Mail senden

Jürgen Raab

Jürgen Raab
Disposition

+49 221 456-27330

E-Mail senden