GANZ SCHÖN MÄNNLICH
Kitesurfer

Wenn Männer fernsehen, dann vor allem in der Primetime und am Wochenende. Sport und Spielfilme sind klassische männeraffine Genres, aber auch andere Umfelder ziehen Männer an. Ein intensiver Blick auf die TV-Interessen der Zielgruppe "Mann" lohnt sich.

Fernsehen ist MÄNNLICH?

Das Medium Fernsehen ist – betrachtet man die Nutzerstruktur – auf den ersten Blick weiblich. Durchschnittlich 53 Prozent Frauen und 47 Prozent Männer bilden die Zuschauerschaft am gesamten Sendetag, also von 03.00–03.00 Uhr*. Der Grund für den höheren Frauenanteil liegt auf der Hand: Frauen haben mehr Zeit, fernzusehen. Einerseits, weil sie häufiger – etwa wegen Betreuung des Nachwuchses – in Teilzeit arbeiten. Andererseits, weil sie nach wie vor eine höhere Lebenserwartung haben – also auch hier mehr Zeit für TV bleibt.

Männer im TV erreichen – das umfeld macht' s

Aber Männer gucken natürlich auch fern, schließlich ist TV ein sogenanntes Massenmedium, bedient also alle Geschmäcker und Interessen. In der Primetime oder am Wochenende sind die Männer vor dem Bildschirm versammelt. So steigt die durchschnittliche Sehdauer in Minuten bei Männern 14–59 Jahren am Wochenende um knapp 30 Prozent gegenüber den Wochentagen an (Gesamttag, 03.00–03.00 Uhr).

Das starke Geschlecht bevorzugt – logisch – männeraffine Themen wie z. B. Sport, actionreiche Spielfilme und Serien oder Nachrichten. Sender, die vor allem auf diese Genres setzen, haben einen entsprechend hohen männlichen Zuschaueranteil, wie RTL NITRO mit einem Anteil von knapp 60 Prozent oder n-tv mit 70 Prozent Männern*. Insgesamt kommen die Sender der Mediengruppe RTL auf einen Marktanteil von mehr als 21 Prozent bei den Männern in der Primetime am Wochenende** – und ein Blick auf die Details lohnt sich.

Quelle: AGF/GfK, TV Scope 6.1, MG RTL D, eigene Berechnungen, Basis: Deutschsprachige Bevölkerung, 01.01.2017–31.05.2017, *Strukturanteil in %, Mo-So, 03.00-03.00 Uhr, M 14+, F 14+, 29.06.2017; **MA in %, Sa-So, 20.00-23.00 Uhr, M 14-59. 14.06.2017

RTL NITRO

DA SIEHT MANN HIN

Mit Unterhaltung ganz nach Männergeschmack hat sich RTL NITRO rasant steigende Zuschauerzahlen gesichert. Um die Pole-Position im Zielgruppenmarkt langfristig zu verteidigen und den Erfolg auszubauen, wurden Strategie und Programmstruktur gezielt überarbeitet: Künftig wird noch mehr in noch stärker männerorientierte Inhalte investiert – in Factual Entertainment, Sport und Fiction. Mit dem klaren Ziel, den Männeranteil unter den Zuschauern noch weiter zu steigern. 

Marke Nitro

Quelle: AGF/GfK, TV Scope 6.1, MG RTL D, Basis: deutschsprachige Bevölkerung, 01.01.–30.06.2017, Mo.– So., 3.00–3.00 Uhr,
MA in %, M 14–59. 03.07.2017 (Daten vorläufig gewichtet)

FACTUAL ENTERTAINMENT

Factual Entertainment, das wohl männlichste aller Genres, bekommt bei RTL NITRO in Zukunft noch mehr Raum. Dabei setzt der Sender auf Abwechslung und orientiert sich nicht nur an einschlägigen US-Formaten, sondern bringt – z. B. mit BBC Reihen wie "Fishing Impossible" – auch eine europäische Note ins Programm, die bewusst näher am deutschen Zuschauer ist.

SPORT

Sport ist eine ebenso wichtige Säule im Helden-Line-up. Neben den Highlights der Ersten und Zweiten Bundesliga hat sich RTL NITRO die Rechte an weiteren WM-Qualifikationsspielen ohne deutsche Beteiligung gesichert und wird auch in der kommenden Season das "ADAC Zurich 24h-Rennen" auf dem Nürburgring live übertragen. Nach zusätzlichen Sportinhalten und passenden Sportskanonen wird kontinuierlich Ausschau gehalten.

FICTION

Um sich in Sachen Fiction noch fester im Relevant Set der männlichen Zielgruppe zu verankern, hat RTL NITRO dieser Programmfarbe jetzt mehr Platz gegeben und darüber hinaus in neue Leuchtturm-Formate – von Crime über Horror bis Thriller – investiert.

Mit Blick auf die Wettbewerbsangebote bietet RTL NITRO zudem längere zusammenhängende Programmflächen für Fiction: Serien wie "Mr. Robot" werden z. B. nicht über mehrere Wochen gestreckt, sondern komprimiert an wenigen Abenden gezeigt. Das optimiert den Audience Flow und trägt dazu bei, den Marktanteil zu steigern.

EIGENPRODUKTIONEN

Starke Charaktere und männeraffine Themen stehen bei den RTL NITRO Factual- und Sport-Eigenproduktionen nun noch mehr im Fokus. So tüftelt der Heldensender nicht nur an seiner neuen "Bundesliga-Show", sondern auch an verschiedensten weiteren Konzepten – von Motoren über Auctioning und Action bis zu Wissen.

n-tv

Männerorientierung rund um die Uhr

n-tv bringt hochwertigen Content, zielgruppennah und treffsicher: Spricht die besonders auf News und Wirtschaftsthemen fokussierte Daytime vor allem Entscheider und Finanzinteressierte an, zielt das Abend- und Wochenendprogramm vor allem auf Männer. Mit Erfolg: Im Juni erzielte n-tv mit 1,8 Prozent (M 14–59 Jahre) den besten Juni-Männer-Marktanteil seit Senderbestehen.*

Insgesamt sind rund 70 Prozent der n-tv Zuschauer männlich – und vielseitig interessiert, z. B. an Themen rund um Sport, Autos, Technik und Wissen. Erreicht wird das männliche Publikum dabei überproportional – die Affinität der Männer 14–59 Jahre beträgt 135**: Der Anteil diese Zielgruppe ist bei n-tv demnach um 35 Prozent höher als bei TV gesamt.

n-tv Programm

Schematische Darstellung der n-tv Programmschwerpunkte
 

Für jedes Interesse die richtige Programmfarbe

Der Abend und das Wochenende bilden eine Vielfalt von Themenwelten ab, die die unterschiedlichen Zuschauerinteressen abdecken: von Gesellschaft und Wissen über Geschichte, Action und Abenteuer bis hin zu Natur und Technik. Auf Erstausstrahlungen und Exklusivität legt n-tv dabei großen Wert.

Im Repertoire:

  • Internationale Koproduktionen wie "Giganten der Geschichte"
  • Eigen- und Lizenz-Dokumentationen wie "Drei Jahrzehnte – Ein Wir" und "Geniale Technik"
  • Ratgeber und Magazine wie "Gewusst wie! – Kleine Tricks, große Wirkung"
  • Sport wie Rallye Dakar, Formel 1 Freies Training und Formel 3 live
  • Künstlerporträts wie die Dokumentation über Armin Mueller-Stahl
  • Multimediale Eigenmarken wie die "Startup News" und "Love Your Bike – Die RADikalen"
  • Talks wie "Klamroths Konter", "So Muncu" und "Jetzt Knippertz!"
     

Mehr Sport auf dem Radar 

Sport ist und bleibt fester Bestandteil im n-tv Line-up: Hier bringt es n-tv live, als "PS"-Format, in den Nachrichten, in Spezialsendungen und deviceübergreifend auf den Punkt – mit Highlights, Experteninterviews, Live-Pressekonferenzen und Analysen. Große Events werden begleitet oder live übertragen und neue Virtual-Reality-Technologien wie 360-Grad-Videos steigern die Faszination und vermitteln dem Zuschauer das Gefühl, mittendrin statt nur dabei zu sein – wie beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans:

  • Mit seinem Motorsport-Programm im TV kann n-tv punkten. Die zahlreichen Sondersendungen zum 24-Stunden-Rennen von Le Mans kamen bei den Männern auf sehr gute Marktanteile: So erreichte das "PS-Spezial" vom Morgen des 18. Juni 4,4 Prozent (M 14–59 Jahre). Bei den 30- bis 49-jährigen Männern lag der Marktanteil dieser Sendung sogar bei 6,5 Prozent. Die regelmäßige Berichterstattung zur DRM stieß besonders bei jungen Männern auf großes Interesse: "PS – Deutsche Rallye Meisterschaft" erreichte am 25. Juni beispielsweise einen Marktanteil von 12,2 Prozent bei den 14- bis 29-Jährigen (M 14–59 Jahre: 5,2 Prozent). Und auch die Übertragungen der Freien Trainings der Formel 1 kommen an: So erzielte das Freie Training von Australien am 24. März einen  Marktanteil von 7,9 Prozent bei den Männern 14–59 Jahre.
     
  • Der Sport bei n-tv digital befindet sich gerade im Ausbau. Ein jüngeres Projekt bei n-tv.de ist z. B. "Der Sporttag": der Online-Zugang zu den wichtigsten Ergebnissen, spektakulärsten Wechseln, dümmsten Sprüchen und peinlichsten Patzern des Tages – in aller Kürze mit persönlicher Würze präsentiert und angereichert mit den besten Bildern, Videos, Tweets, Snaps und Info-Grafiken. So sind Sportinteressierte schnellstens informiert und haben Spaß dabei. Fußballfans haben darüber hinaus noch mehr Grund zur Freude, denn zum Start der Bundesliga-Saison 2017/18 bietet n-tv einen Push-Service, der sie topaktuell über die Spiel-Highlights ihrer Lieblingsteams informiert.

n-tv Männer

Politiktalk mit Charme: das kommt an

Seit November 2016 präsentiert n-tv seinen kontroversen Polittalk "Klamroths Konter", der als Multiplattform-Format nicht nur online und mobil sowie in den n-tv Apps abrufbar ist, sondern – ganz im Sinne von Web first – bereits vor Ausstrahlung im TV bei n-tv.de angeschaut werden kann.

Die n-tv Eigenproduktion ist nach drei Pilotfolgen in Serie gegangen und ab sofort einmal im Monat – im TV immer dienstags um 23.30 Uhr – zu sehen. Der Talk ist beim männlichen Publikum beliebt – vor allem bei den Männern zwischen 30 und 49 Jahren, wo er Marktanteile von bis zu 3,8 Prozent verbuchen kann.

Quellen:
* AGF/GfK, TV Scope 6.1, MG RTL D, Basis: deutschsprachige Bevölkerung, 01.06.–30.06.2017, Mo.– So., 03.00–03.00 Uhr, MA in %, M 14–59. 03.07.2017 (Daten vorläufig gewichtet)
**AGF/GfK, TV Scope 6.1, MG RTL D, eigene Berechnungen, Basis: deutschsprachige Bevölkerung, 01.01.–31.05.2017, Mo.–So., 03.00–03.00 Uhr, Affinität (Strukturanteil in % vs. TV Gesamt), M 14–59. 20.06.2017
*** AGF/GfK, TV Scope 6.1, MG RTL D, Basis: deutschsprachige Bevölkerung, Sendeplatz diverse Formate, MA in %, M 14–59, M 30–49, M 14–29. 03.07.2017 (Daten vorläufig gewichtet)

 

SUPER RTL

SEHR JUNGE MÄNNER IN DER DAYTIME

In der Daytime erreicht SUPER RTL innerhalb der Sender der Mediengruppe sicherlich die jüngsten Männer. Auch wenn die meisten Formate Jungen und Mädchen gleichermaßen ansprechen, gibt es doch Sendungen, die deutlich jungenaffiner sind als andere.

Bei Jungen im Vorschulalter sind geschlechterspezifische Themenvorlieben noch nicht so stark ausgeprägt wie bei Kindern ab dem Grundschulalter. Kinder in diesem Alter bevorzugen unabhängig vom Geschlecht simple Geschichten in denen sie ihre Lebenswelt leicht wiedererkennen können.

Ab etwa 6 Jahren ändern sich die Interessen und eine stärkere Abgrenzung – Jungen gegen Mädchen – wird wichtig. Themen wie Ritter und Burgen oder Bauen und Konstruieren sind jetzt angesagt. Bei den etwas älteren Jungen kommen Themen wie Star Wars, Superhelden und Ninjago dazu.

VOX

Echte Lieblingsthemen auch für Männer

VOX Eigenformate erreichen zuverlässig und regelmäßig eine breite Zielgruppe. Der Sender erzählt originelle und authentische Geschichten aus dem wirklichen Leben und zeigt immer wieder sein Gespür dafür,  relevante Themen fernsehtauglich umzusetzen und als Alltagsbegleiter Nähe zum Zuschauer aufzubauen. Hierbei spricht der Sender mit seiner Themenvielfalt auch Männer an.

Diese Formate sind auch bei Männern hoch im Kurs:

VOX Männer

RTL

It's a man's world


Keine Frage: Frauen lieben RTL. Aber auch Männern – mit ihrer ausgeprägten Interessenvielfalt – macht das abwechslungsreiche Line-up des Senders richtig Spaß. Die ideale Basis für männeraffine und performancestarke Produktplatzierungen. Doch welche Formate kommen beim typischen RTL Mann besonders gut an, wie tickt er und was sind seine Vorlieben? FOURSCREEN hat die Antworten.

Männer bei RTL

Von Ballsport bis Brautschau

Männer mögen Sport. Ein Klischee, das durchaus seine Berechtigung hat, wenngleich die Interessen der Herren im echten Leben noch sehr viel breiter gefächert sind. RTL befriedigt folglich nicht nur die männliche Sportbegeisterung – von Top-Fußball über die Formel 1 bis zu den Champions des Boxsports –, sondern gewinnt Männerherzen ebenso durch Eigenproduktionen zu völlig anderen Themen: Die großen Shows und Eventprogrammierungen etwa stehen auch bei Männern hoch im Kurs, ebenso wie die relevanten Formate aus den Bereichen Information und investigativer Journalismus. Nicht zu vergessen die eigenproduzierten Fiction- und Real-Life-Formate; schließlich lehnt auch Mann sich gern einmal zurück und genießt unbeschwerte Unterhaltung à la "Magda macht das schon!" oder "Bauer sucht Frau".

DA GUCKT MAN(N) ALSO HIN

RTL Favoriten
Quelle: AGF/GfK, TV Scope 6.1, MG RTL D, eigene Berechnungen, Basis: deutschsprachige Bevölkerung, 01.05.2016–30.04.2017, Formatebene (Originärsendeplatz/exkl. einmalige Ausstrahlungen), gerankt nach MA in %, Senderschnitt (M 14–59: 9,2 %, M 14–29: 10,1 %). IP Deutschland 05.05.2017

Formate

"Punkt 12" – montags bis freitags, um 12.00 Uhr
"RTL Aktuell" – montags bis sonntags, um 18.45 Uhr
"Guten Zeiten, schlechte Zeiten" – montags bis freitags, um 19.40 Uhr
"Der Lehrer" – donnerstags, um 20.15 Uhr und 21.15 Uhr
"Formel 1 – Das Rennen" – sonntags
"500 – Die Quiz-Arena"– ab 12. Juni, montags, um 20.15 Uhr 

Typisch RTL Mann

Was zeichnet den männlichen RTL Zuschauer im Alter zwischen 14 und 59 Jahren aus? Vor allem seine vielseitigen Interessen. Alles, was neu ist, spricht ihn an. Zudem hat er viele Ideen und Pläne, die er in die Tat umsetzen möchte. Geld betrachtet er als Mittel, um sich das Leben schön zu machen. Übermäßige Sparsamkeit ist ihm ein Graus. Frei nach dem Motto: "Luxus macht das Leben schöner" gönnt er sich gerne Hochwertigeres. Bei Produkten, die ihn interessieren, kommt sein starkes Markenbewusstsein voll zum Tragen. Bei größeren Anschaffungen nutzt er alle Möglichkeiten, um sich zu informieren – ob durch Gespräche im Freundeskreis, das Lesen von Testberichten oder die intensive Beratung im Geschäft.

Musik und Muskeln

Der typische RTL Mann ist musikaffin – mit einem ebenfalls erstaunlich breiten Spektrum: von den aktuellen Pop-Charts und Rock in all seinen Spielarten über Country & Western, Hip-Hop und Rhythm 'n' Blues bis zu Techno, House, Elektro und auch Jazz. Zudem besucht er gern Konzerte und Musicals. Auch abseits der Musik ist Vielfalt Programm: Er geht gern ins Kino und pflegt seine Hobbys – vom Fotografieren und Videospielen bis zum Heimwerken. 

Sein Freizeitspaß Nr. 1 aber ist und bleibt der Sport – egal, ob selbst aktiv oder als Besucher im Stadion, an der Piste oder am Ring. Fußball steht dabei – wie könnte es anders sein – an erster Stelle. Doch auch Hand- oder Basketball, Tennis, Segeln, Surfen, Skifahren, Snowboarden oder Golf sind typische Männersportarten. Und zudem stehen Fitnessstudiobesuche bei so manchem RTL Mann fest im Wochenplan.

Interessen

Was ihm schmeckt

Wenn der RTL Mann den Kochlöffel schwingt, mag er es schnell und bequem, weshalb er dabei gern auch auf Fertiggerichte zurückgreift. Er liebt es, außer Haus zu essen – in Restaurants, Schnellrestaurants oder Backshops – und ca. einmal pro Woche lässt er sich sein Essen frei Haus liefern. 

Männer mögen's herzhaft: So kommen gern Wurst, Fleisch und Fisch auf den Tisch. Mayonnaise, Ketchup, Grill- und Nudelsoßen sowie Salatdressings und kräftige Brotaufstriche sind in jeder echten Männerküche zu Hause. Der TV-Abend wird erst mit Chips und anderen würzigen Snacks so richtig gemütlich. Und wenn's mal etwas süßer sein soll? Auch da sagt Mann nicht nein: Ob Frucht-, Wein- oder Kaugummi, ob Lakritz oder Schoko- und Müsliriegel, ob Cornflakes, Eis oder Nuss-Nougat-Cremes, ob Fertigkuchen oder Instant-Pudding – Männer sind echte Leckermäuler. Und ihr Durst ist ebenso vielseitig: von Bier und Bier-Mix-Getränken über Limo, Cola und Energy-Drinks bis zu Eistee, Fertig-Schorlen und Milch-Mix-Getränken. 

Maskuline Urlaubsträume

Dass der typische RTL Mann sich gerne etwas gönnt, merkt man auch an seinen Urlaubsvorlieben. Ob Abenteuer-, Familien- oder Sporturlaub, ob Sommer oder Winter: Er liebt es einfach, unterwegs zu sein. Seine beliebtesten Ziele dabei sind: die USA, Kanada, Mittel- und Südamerika, Fernost, die Karibik, Portugal, die Balearen – aber auch Benelux. 

Interessen ohne Limits

Die männlichen RTL Zuschauer sind extrem vielseitig interessiert: Beginnend bei allem, was einen Motor hat – Auto, Motorrad samt Zubehör, Haushalts- oder Heimwerker-Geräte – über Heizung, Solaranlage und Smart-Home-Technologie bis zu Sportgeräten, Hifi-Anlagen, Videokameras, Spielkonsolen, Computern und jeder Menge weiterer Soft- und Hardware. Der RTL Mann denkt an die Zukunft, weshalb Immobilien, Versicherungen, Aktien und Investmentfonds bei ihm auf reges Interesse stoßen. Er achtet aber ebenso auf sich selbst: Ob Haargel, Parfum, Rasierwasser, Pre- und Aftershaves, Cremes oder Rasierer – der RTL Mann legt großen Wert auf ein gepflegtes Erscheinungsbild. Und er will, dass es seinen Lieben – auch seinen tierischen Gefährten, ob Hund, Vogel oder Fisch – gut geht.

Quelle: Verbrauchs- und Mediaanalyse 2017, Deutschsprachige Bevölkerung ab 14 Jahre, Potenzial: 100.0 %, 23102 Fälle, 69.56 Mio., Seher pro Tag; mind. 1 Minute konsekutiv TV Sender gesehen, M 14–59. IP Deutschland 17.03.2017

 

Männer unter der Lupe

Daten, Zahlen, Fakten

Männer in Deutschland

  • mehr als 40 Millionen Männer leben in Deutschland
  • im Schnitt sind sie 42,8 Jahre alt
  • in Teilzeit arbeiten 9Prozent der erwerbstätigen Männer zwischen 20 und 64 Jahren
    • Hauptgründe: berufliche Aus-oder Fortbildung, keinen Vollzeitjob gefunden
    • Deutschland liegt in Europa damit an Platz 8 (Platz 1: Niederlande, 22 Prozent, Platz 2: Schweden und Dänemark, je 12 Prozent)
Quelle: Statistisches Bundesamt, Destatis (Stand: 31.12.2015)

Männer im Fernsehen

Wenn man Männerzielgruppen über TV erreichen will, kommt man nicht umhin, Genres und Umfelder genauer zu betrachten sowie Daten und Zahlen zu analysieren. Generell lässt sich feststellen, dass die Sehdauer bei den Männer ab 14 Jahren in den ersten fünf Monaten dieses Jahres bei ø 240 Minuten pro Tag, also 4 Stunden, lag. Betrachtet man die werberelevante Zielgruppe M 14–59 Jahre, waren es ø 200 Minuten, also immerhin 3 Stunden und 20 Minuten pro Tag vor dem Bildschirm. Am Wochenende steigt die Sehdauer an, wie die Tabellenübersicht beweist:

Steigerung der Sehdauer (Sa.– So. vs. Mo.– Fr.)

TV Gesamt
 Zielgruppe Steigerung in %; 3–3 Uhr   Zielgruppe  Steigerung in %; 20–23 Uhr
 E 14+  14  E 14+  5
 F 14+  9

 F 14+

 3
 M 14+  21  M 14+  7
 F 14–59  13  F 14–59  4
 M 14–59  29  M 14–59  10
Quelle: AGF/GfK, TV Scope 6.1, MG RTL D, eigene Berechnungen, Basis: Dt.-sprachige Bev., 01.01.2017-31.05.2017, Sehdauer in Min., E 14+, F 14+, M 14+, F 14–59, M 14–59. 29.06.2017

Beste Voraussetzungen also, um Männer mit Fernsehwerbung zu erreichen. 

Typisch Mann

Die Rheingold-Männerstudie

Jetzt geht's ans Eingemachte - das Kölner Forschungsinstitut rheingold hat für seine Männerstudie über 70 tiefenpsychologische Interviews und 1.000 Online-Befragungen mit Männern über ihr Mann-Sein geführt. Ziel war es, Informationen über die Identitätssuche der Männer heutzutage und ihre Einstellung gegenüber den Anforderungen, mit denen sie alltäglich konfrontiert werden, zu beleuchten. Herausgekommen sind ein halbes Dutzend Männertypen, die das überkommene männliche Rollenverständnis größtenteils nicht mehr so leben, wie es ihre Väter noch getan haben.

In punkto Werbung haben die Experten von rheingold noch einen besonderen Tipp: Werbung sollte ein souveränes Mann-Sein vermitteln und auf Substanz und markante Typen und nicht auf Anpassung setzen. Dennoch sollten Berührbarkeit und Sensibilität in der Werbebotschaft eine Rolle spielen. Denn Männer erhoffen sich auch in der Werbung eine Anleitung zum Männlichsein.

DER SCHOSSHUND

Der Schosshund ist mit 27 Prozent der am weitesten verbreitete Männertypus. Diese Männer, die ständig folgsam versuchen, den Erwartungen ihrer Partnerin gerecht zu werden, und sich kompensatorisch in sporadischen Trotzanfällen oder kleinen Fluchten ergehen, wirken wenig authentisch und stoßen nicht auf Gegenliebe bei Frauen.

Der Terrain-Markierer

Der Terrain-Markierer (21 Prozent) versucht die Wünsche der Frauen ebenfalls zu erfüllen, immer wieder aber markiert er sein männliches Terrain. Da er sich die meiste Zeit gern anpasst, beansprucht er seinen "Auslauf" beispielsweise am Wochenende, um mit "den Jungs" zusammen zu sein oder einmal im Jahr in den "Männer-Skiurlaub" zu fahren. Samstags oder sonntags geht er liebend gern Fußball spielen oder aber ins Stadion.

DER NEU-AUSHÄNDLER

Der Neu-Aushändler (10 Prozent) ist vorwiegend bei jüngeren Männern sehr beliebt – Tendenz steigend. Dieser Typus treibt das derzeit etwas verschwommene Männerbild voran und versucht, ihm Konturen zu geben. Er setzt sich auseinander mit seiner Person und will das Weibliche im gemeinsamen Leben partnerschaftlich integrieren. Aber eben auf seine Art. Selbstverständlich packt er den Kleinen in den Kinderwagen und fährt ihn aus, aber im Gepäcknetz hat er ein Fläschchen Bier, das er genussvoll mit seinen Vaterfreunden auf der Bank im Park trinkt, währen der Kleine schläfrig im Wagen geschaukelt wird.

DER SOUVERÄNE

Der Souveräne (13 Prozent) ist meist bei Männern über 45 vorzufinden. Er ist lebens- und bindungserfahren, meist hat er mehrere Ehen und dazu gehörend Scheidungen oder aber Partnerschaften und Trennungen hinter sich. Er hat Verwundungen davon getragen, aber er ist nicht daran zerbrochen. Er managt sein Leben und das Zusammenleben mit Frauen – egal ob verheiratet oder nicht – ziemlich gelassen und selbstsicher. Er lehnt das Machogehabe ab, denn er kann es sich leisten, weich zu sein.

DER ALT - MACHO

Der Alt-Macho ist eine aussterbende Männergattung. Gab es in der Männerstudie des rheingold instituts von 2005 noch satte 24 Prozent Alt-Machos, so reduzierte sich die Zahl in der aktuellen Studie auf knapp 14 Prozent, Tendenz weiter abnehmend. Der Alt-Macho ist der Gebieter in der Beziehung, und holt sich gern Partnerinnen aus jenen Ländern, in denen Widerworte gegenüber Männern tabu sind. Er will für alles und jedes bewundert werden und erwartet Anerkennung und Unterordnung in Wort und Tat.

DER AUTO-EROTIKER

Der Auto-Erotiker (8 Prozent) hat einen autonomen Drehpunkt außerhalb der Frauenwelt geschaffen: sich selbst und seinen Körper. Die Beschäftigung mit sich, seiner Figur, Styling und Outfit enthebt ihn von der Auseinandersetzung mit Frauen. Er verspricht sich von seinem Auftritt, dass dieser allein schon faszinierend genug für Frauen ist, ohne dass er noch sonderlich aktiv werden muss.

DER EREMIT

Der Eremit (7 Prozent) ist ein eher seltener Männertypus, aber es gibt ihn, vorwiegend bei Männern im mittleren Alter. Er hat in seinem Leben reichlich Erfahrungen in Partnerschaften gemacht, aber zurück blieb meist nichts außer einer tiefen Enttäuschung. Er hat daraus – meist aus Selbstschutz – seine eigenen Schlüsse gezogen: Er will sich weiteren Auseinandersetzungen nicht mehr stellen und hat sich entschieden, mit der Frauenwelt endgültig abzuschließen.

Kompletter Artikel erschienen in FS 06/2015; "Putin oder Putte? Die rheingold-Männerstudie", Autor: Frank Quiring, Psychologe und Key Account Manager beim rheingold institut Köln

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