IP Deutschland GmbH
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FULMINANTER SEASONSTART
05.07.2018

Zehn sehr unterschiedliche Screenings, aber eine Botschaft: Das deutsche Fernsehen investiert massiv in eigene Inhalte. Auch IP und die Mediengruppe RTL stellten ihre Vermarktungsstrategie und die neuen Programme auf den Screenforce Days 2018 vor.

Information, Show und Entertainment bei den Screenings, kompakte Insights beim Kongress, Raum für intensives Networking – die Screenforce Days 2018 boten den 2.200 Gästen an zwei Tagen das volle Programm. Im Mittelpunkt: zehn sehr aufwendig und abwechslungsreich inszenierte Screenings von Sendern und ihren Vermarktern, eingebettet in opulente Bühnenshows.

Die Kernbotschaft: Kreativität bei der Programmgestaltung und große Investitionsbereitschaft. Die Fernsehsender investieren massiv – und mehr als bisher – vor allem in Eigenproduktionen und lokale Inhalte. Insgesamt erreichen die Programmausgaben aller deutschen Sender in diesem Jahr mit rund 8 Milliarden Euro ein neues Rekordniveau. Auch Nico Hofmann, Regisseur, Filmproduzent und Geschäftsführer der UFA, bekräftige in seinem Vortrag über "Qualität und Innovationskraft im deutschen Fernsehen", dass insbesondere von den Free-TV-Sendern die größten Summen ins Produktionsgeschäft fließen. Gleichzeitig regte er an, weniger Marktforschung durchführen zu lassen, sondern wieder mutiger zu werden und dem eigenen Bauchgefühl bei der Programmauswahl zu vertrauen. Das Rahmenprogramm lieferte mit acht Keynotes und Vorträgen weitere spannende Insights.

Mediengruppe RTL mit 90-minütigem Feuerwerk an Programm-highlights

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Copyright: Willi Weber Fotografie

IP Deutschland lieferte mit den Sendern der Mediengruppe RTL ein gut 90-minütiges Feuerwerk an Programm-Highlights. Zunächst umriss Anke Schäferkordt, Geschäftsführerin der Mediengruppe RTL Deutschland,  die Unternehmensstrategie, in einer komplexen und von einer stetigen Flut von Inhalten geprägten Welt, auch weiterhin hohe Reichweiten und Qualität in Bezug auf Umfelder und Service zu bieten. Dabei unterstrich sie, dass die Sender der Mediengruppe RTL dem Wunsch der Zuschauer und Nutzer nach Orientierung, Glaubwürdigkeit und ständiger Verfügbarkeit sowohl linear als auch non-linear jederzeit nachkommen.

"Wir sind bei der Mediengruppe RTL der festen Überzeugung, dass wir uns mit unseren exklusiven Inhalten, einer stringent auf Konvergenz ausgerichteten Verbreitung im Zusammenspiel mit einem durchgängigen Qualitätsanspruch einen deutlichen Wettbewerbsvorteil im deutschen Bewegtbildmarkt schaffen."

Anke Schäferkordt, Geschäftsführerin Mediengruppe RTL Deutschland

All das spiegelte sich auch im Screening wider, wo es weder an neuem Programm noch an Special Effects oder prominenten Gesichtern fehlte. Besucher durften sich über Live-Auftritte von Sylvie Meis, Guido Maria Kretschmer, Roland Trettl, Michael Mittermeier sowie Sankt Maik-Hauptdarsteller Daniel Donskoy freuen. Für musikalische Leckerbissen sorgten Rea Garvey und DSDS-Gewinnerin Marie Wegener.

Vier Vermarktungsparameter bei IP im Fokus

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Copyright: Willi Weber Fotografie

Mit welchem strategischen Fokus diese Inhalte vermarktet werden, erläuterte Matthias Dang, Geschäftsführer IP Deutschland: Erfolgskritisch sind aus IP-Sicht Reichweite, Data, AdTech und Inszenierung, um letztendlich ein Maximum an Wirkung zu erzielen. Bei allen vier Parametern punktet die Mediengruppe RTL – dank ihres reichweitenstarken TV-Portfolios, ihrer Allianzen mit relevanten Partnern, durch datenschutzkonforme Adressierbarkeit und exklusive Datenprodukte – im wirkungsvollsten Umfeld von hochwertigem Content.

"Das Portfolio der Mediengruppe RTL ist bestens aufgestellt im Wettbewerb um die Zuschauer – linear wie non-linear – und wir als Vermarkter verfolgen die klare Strategie, 'Total Video' gleichermaßen im Werbemarkt zum Erfolg zu führen. Wir bieten Werbekunden die Möglichkeit,  ihre Konsumenten zu jeder Zeit und an jedem Ort in Umfeldern mit garantierter Brand Safety zu erreichen. Das ist unser größter Vorteil im Wettbewerb."

Matthias Dang, Geschäftsführer IP Deutschland

 

Screenforce-Geschäftsführer Martin Krapf und Moderator Wolfram Kons luden die Gäste während der Veranstaltung zur "Campus Zeit" und damit zum nachhaltigen Wissenstransfer ein.
 

Dort wurden u. a. die Ergebnisse der aktuellen Screenforce-Studie von Günter Linke, Research Director bei Dentsu Aegis Resolutions, vorgestellt. Das Kernergebnis: TV leistet von allen untersuchten Kanälen den mit Abstand höchsten Beitrag zum Markenerfolg, wobei laut ergänzenden Studien Online-Werbung zusätzliche Aufmerksamkeit schafft.

 

Tobias Schiwek, Geschäftsführer UFA Lab und Chief Digital Officer UFA, befasste sich im Anschluss mit dem Thema  "Next Generation TV". Er zeigte, wie Content in andere Kanäle verlängert werden kann und brachte internationale Praxisbeispiele von gelungenem "Branded Entertainment" ein.