KOMPETENZCENTER BÜNDELN STÄRKEN
17.10.2017

Transparenz und Trennschärfe: Ab 2018 bündeln die einzelnen Vermarkter der Ad Alliance ihre komplementären Stärken in sogenannten Kompetenzcentern.

Dieses Konzept wird zunächst von G+J e|MS, IP Deutschland und smartclip umgesetzt, die dazu ihre Vermarktungsrechte auf das jeweilige Kompetenzcenter übertragen.

Die In-Page-Vermarktung von Display und Native Advertising liegt damit bei G+J e|MS, während die gesamte In-Stream-Vermarktung bei IP Deutschland liegen wird. Im Zuge dessen geht das In-Page-Inventar von IP Deutschland an G+J e|MS über und das In-Stream-Inventar von G+J e|MS an IP Deutschland. Neben IP Deutschland wird auch smartclip Teil des In-Stream-Kompetenzcenters sein: smartclip übernimmt zusätzlich zur eigenen In-Stream-Vermarktung die komplette Out-Stream-Vermarktung sowie im Wachstumsfeld Addressable TV die spotunabhängige Produktvermarktung. IP Deutschland vermarktet weiterhin die TV-spotbasierten Produkte.

Bereits seit 2010 gibt es zwischen IP Deutschland und Gruner + Jahr eine strategische Vermarktungspartnerschaft im Mobile- und Videobereich. Während der Zusammenarbeit der letzten Jahre konnte deutlich unter Beweis gestellt werden, wo die Stärke des jeweiligen Vermarkters liegt. Durch die Konzentration auf die Kernkompetenzen wird noh mehr operative Kraft auf die jeweiligen Segmente gelegt. Gleichzeitig profitieren alle Beteiligten davon, dass der Fokus auf der Weiterentwicklung von Produkten und Technologien geschärft wird.

Als Native Advertising werden "natürliche" Werbeformate bezeichnet, die sichtbar und oftmals interaktiv im redaktionellen Kontext von Websites eingebunden werden. Sie sind dabei sowohl inhaltlich als auch optisch an die Seite angepasst.

Out-Stream ist ein Videowerbeformat, das direkt im redaktionellen Text einer Website platziert wird: Beim Herunterscrollen einer Seite wird ein Video zwischen zwei Absätzen in einem Beitrag platziert und abgespielt, sobald das Video im sichtbaren Bereich erscheint. Durch weiteres Scrollen kann der Nutzer die Out-Stream-Werbung überspringen. Darüber hinaus hat der Nutzer in der Regel die Wahl, den Ton des Videos an- oder auszuschalten.

Bei der spotbasierten Addressable-TV-Werbung wird der nationale TV-Spot via HbbTV mit Zusatzinformationen angereichert und interaktiv – ganz ohne Medienbruch, denn hier muss der Zuschauer lediglich den Red Button drücken.

Spotunabhängige Addressable-TV-Werbung hingegen benötigt keinen TV-Spot. Sogenannte Switch In-Varianten, also digital animierte Werbeeinblendungen, werden während des laufenden Programms eingesetzt und rahmen das laufende Programm ein. Durch zusätzliches Targeting kann so eine bestimmte Zuschauergruppe gezielt angesprochen werden.
 

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