FOURSCREEN DENKEN, MOBIL HANDELN
29.10.2013

Das Smartphone ist aus dem modernen Alltag nicht mehr wegzudenken – und die Zahl derer, die "always on" sind, nimmt stetig zu.

Social TV und Second Screen – Schlagworte, welche die immer engere Verbindung von Online- und Mobile-Nutzung mit dem TV-Erlebnis umreißen – sind ebenfalls stark im Kommen. All dem begegnet IP Deutschland nicht allein mit maßgeschneiderten Kampagnenlösungen, sondern verstärkt auch mit hauseigenen Apps. So treibt IP die Entwicklung mit voran und trägt neuen Verbraucherbedürfnissen Rechnung.

Smartphones, Tablets und Bewegtbild boomen

43 Prozent aller Deutschen besitzen ein Smartphone, gegen Ende dieses Jahres werden voraussichtlich 11 Prozent Zugriff auf ein Tablet haben – und die Nutzungsraten mobiler Endgeräte steigen weiter deutlich an. In den USA hat die mobile Internetnutzung die stationäre in puncto Nutzungszeit sogar schon überholt. Wachstumstreiber sind dabei die immer größeren Übertragungsbandbreiten, die günstigeren Datenflatrates und die rasante technologische Weiterentwicklung der Endgeräte sowie nicht zuletzt das rapide wachsende attraktive Content Angebot verbunden mit maßgeschneiderten Apps.

Die mobile Nutzung findet aktuellen Studien zufolge vermehrt bei In-Stream-Inhalten statt. Im Zuge der in deutschen Ballungsräumen mittlerweile nahezu vollständigen LTE-Netzabdeckung werden Videoinhalte künftig immer mehr und noch intensiver genutzt werden.

Die vielbeachteten Übernahmen von Vine durch Twitter bzw. Instagram durch Facebook belegen eindrucksvoll die wachsende Bedeutung von Bild – insbesondere von Bewegtbild – für die mobile Nutzung. Auch die Inhalte- und Werbe-Kooperation von Twitter mit dem US-amerikanischen TV-Giganten CBS verdeutlicht diesen Trend.

Second Screen schafft Social Buzz

Es geht aber nicht nur um die isolierte Nutzung mobiler Endgeräte; vielmehr rückt die parallele Nutzung von Smartphone, Tablet oder Laptop mit dem TV-Gerät zusehends in den Fokus. Ganz entgegen früherer Annahmen verstärkt diese Nutzungsart sogar das TV Involvement. Der Second Screen intensiviert die Beschäftigung mit dem Programm, neuen Studien zufolge neigen Second-Screen-Nutzer weniger zum Zappen. Immer mehr Menschen nutzen den Second Screen, um sich begleitend zum TV-Erlebnis in sozialen Netzwerken mit anderen auszutauschen. Nimmt man die junge Zielgruppe in den Blick, gibt das Ausmaß an Social Media-Aktivität während eines TV-Programms, der sog. Social Buzz, bereits einen ersten Hinweis auf einen möglichen Publikumserfolg oder -misserfolg einer Sendung. Social Buzz gilt als additiver Indikator für den Zuschauerzuspruch und kann diesen in der digitalen Gemeinde sogar noch verstärken – also den TV-Konsum weiter steigern.

Trends zu Apps mit TV-Bezug

Es überrascht nicht, dass mobiler Content mit TV-Bezug weit größeren Zuspruch findet als andere mobile Angebote. Die allermeisten Nutzer erwarten von einer solchen App, dass sie über integrierte Social Media-Funktionen verfügt. Auf diesem Trend aufsetzend, haben sich schon einige spezialisierte Apps etabliert, die exakt das Bedürfnis der Social-TV-Nutzer nach Information, Austausch und Video-Content bedienen. Apps wie Zapitano und Couchfunk bieten dabei Funktionen wie das Einchecken zur Sendung, Zugriff auf Hintergrundinfos, Rankings, Kommentarfunktionen und die Anbindung an soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter oder Google+.

Auch im Portfolio von IP Deutschland finden sich für Social-TV-Fans entsprechend maßgeschneiderte mobile Angebote, die inzwischen ihren festen Platz in der App-Sammlung zahlreicher Nutzer haben.

IP ist mobil dual aufgestellt

Das IP Mobile-Portfolio ist entsprechend einer dualen Strategie aufgestellt: Zum einen gibt es spezialisierte Apps unter den jeweiligen Sendermarken, zum anderen werden aber auch eigenständige Apps mit TV-unabhängigen Inhalten angeboten, die mit vielseitigen Funktionen bei den Nutzern punkten.

NOW Apps - Fernsehen jederzeit und überall

Wer sich für das In-Stream-Angebot der Sender interessiert, nutzt die Video-on-Demand-Apps RTL NOW, VOX NOW und RTL II NOW. So können alle Sendungen überall – live oder zeitversetzt zum linearen TV – abgerufen werden. Die NOW-Apps bieten nahezu den kompletten Sender-Content, damit Nutzer, wo und wann immer sie wollen, ihr Lieblingsprogramm genießen können.

Inside Apps - TV interaktiv involvierend

Die INSIDE-Apps wurden entwickelt, um den Wunsch nach Austausch und nach Interaktion zu befriedigen. Das mittlerweile fest etablierte RTL INSIDE Angebot wird dabei seit Neuestem durch die VOX INSIDE App flankiert. Beide eröffnen ihren Nutzern zahlreiche Funktionen sowie Informations- und Kommunikationsmöglichkeiten: vom Einchecken zur Sendung über das Erstellen einer eigenen TV-Programmübersicht und die Möglichkeit, sich weitere Videos und Hintergrundmaterial anzusehen, bis hin zu Downloads und Live-Berichterstattungen – und nicht zuletzt den Live-Communitys. Der Nutzer kann zudem an Umfragen teilnehmen oder per Bewertungsfunktion direkt seine Meinung zum laufenden Programm kundtun.

Die für die Second-Screen-Nutzung maßgeschneiderten INSIDE-Apps verstärken und intensivieren somit das TV-Erlebnis – wovon gerade Werbungtreibende, die eine möglichst enge Verbindung von Format und Werbebotschaft suchen, besonders profitieren. Denn der Zuschauer wird durch die INSIDE-Apps noch stärker in die Sendung involviert, was ihn noch aufnahmefähiger und offener für Werbebotschaften macht.

Clipfish - kurzweiliges für unterwegs

Auch das senderunabhängige Angebot von Clipfish wird mittlerweile vermehrt per App genutzt. So kann bequem per Smartphone oder Tablet eine enorme Bandbreite von insbesondere kürzeren Bewegtbildinhalten wie Shortclips, Musikvideos oder Serien geschaut werden. Die Clipfish App bietet damit gerade Nutzern, die unterwegs Abwechslung suchen und für längere TV-Formate keine Zeit haben, die passende kurzweilige Unterhaltung – verbunden mit interaktiven Elementen: einer integrierten Kommentar-Funktion und der Möglichkeit zur Bewertung der angeschauten Videos.

Wer kennt wen - auf allen Schirmen zu Hause

Das soziale Netzwerk werkenntwen.de verfolgt, was den Zugriff über mobile Endgeräte angeht, einen anderen Weg: Die Plattform verzichtet auf eine eigene App und setzt stattdessen auf Responsive Design. Damit wird die klassische Website werkenntwen.de auf allen Endgeräten immer in einer für die jeweilige Displaygröße optimierten Darstellung ausgespielt. Das macht werkenntwen.de zum geschätzten Second-Screen-Begleiter. Ohne eine Extra-App installieren zu müssen, können Nutzer parallel zum Fernsehkonsum bequem mit ihren Freunden und Bekannten per Smartphone oder Tablet über das Gesehene diskutieren.

Neue Chancen für mehr Werbewirkung

Das Mobile-Portfolio von IP Deutschland wächst stetig weiter – auch in Sachen Reichweite. IP bietet Werbungtreibenden aller Branchen vielfältige Möglichkeiten, um ihre Kampagne durch interaktive Elemente noch wirkungsvoller und mobiler zu gestalten. So kann insbesondere eine junge, kaufkräftige und neugierige Zielgruppe in allen Lebenssituationen erreicht werden – und die Werbebotschaft besser ins Umfeld von TV-Formaten eingepasst und mit ihnen verbunden werden. Die von IP Deutschland bereits entwickelten FOURSCREEN Werbelösungen und Produkte sind eine erste vielversprechende Antwort auf die Herausforderungen und Chancen, die sich aus der Medienkonvergenz für die Werbewirtschaft ergeben.

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Tim Nieland

Tim Nieland
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