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AGB Fernsehwerbung

AGB für Fernsehwerbung

Allgemeine Geschäftsbedingungen der IP Deutschland GmbH für Fernsehwerbung


Übersicht:

    1. Definitionen 
    2. Vertragsschluss  
        2.1 IP
        2.2 Änderungen dieser AGB
        2.3 Verbundwerbung
        2.4 Aufträge von Werbeagenturen
        2.5 Produkte/Dienstleistungen
    3. Ablehnungsbefugnis 
    4. Ausstrahlung 
        4.1 Sendegebiet
        4.2 Platzierung
        4.3 Sendezeiten
        4.4 Programmänderung
        4.5 Mängel
        4.6 Sendebestätigungen 
    5. Preisregelung
        5.1 Preise
        5.2 Preisänderungen bleiben vorbehalten
        5.3 OTC
        5.4 AE  
    6. Zahlungsbedingungen
        6.1 Rechnungstellung
        6.2 Neuberechnung nach Ausstrahlung
        6.3 Zahlung
        6.4 Währung
        6.5 Verzug 
    7. Sendeunterlagen 
    8. Special Ads
        8.1 Zusatzbedinungen
        8.2 Sonderwerbeformen
        8.3 Teilerfüllung 
    9. Nutzungsrechte
        9.1 Rechteübertragung
        9.2 Nutzung durch IP 
    10. Rechtliche Verantwortung des Auftraggebers 
    11. Kündigung 
    12. Haftung 
    13. Abtretung
    14. Datenschutz 
    15. Schlussbestimmungen 


1. Definitionen

AGB sind diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen.
Auftrag ist der Vertrag zwischen IP und dem Auftraggeber über die Ausstrahlung von Werbesendungen.
Auftraggeber kann der Werbungtreibende oder eine Agentur sein.
Ausstrahlung ist die Verbreitung im Fernsehen über Kabel, terrestrisch, via Satellit oder als IP-TV.
IP ist die IP Deutschland GmbH, Picassoplatz 1, 50679 Köln.
News-Crawls sind Laufbänder mit aktuellen Inhalten während der Ausstrahlung.
Special Ads (Sonderwerbeformen) ist der Oberbegriff für die sonstigen Formen der Produkt- oder Markenpräsentation im TVProgramm, die nicht Werbespot im engeren Sinne sind.
Sender ist der jeweils gebuchte Sender:
RTL, VOX, SUPER RTL, n-tv, RTL Crime, Passion und RTL Living.
Sendeunterlagen sind die vom Auftraggeber einzureichenden Vorlagen für die Werbesendungen, z. B. Storyboard, Bild- und Tonträger.
Werbesendung ist der Oberbegriff für Werbespot und Special Ad.
Werbespot ist ein werblich gestalteter Film, in dem ein Produkt oder eine Dienstleistung innerhalb einer Werbeinsel im TV-Programm beworben wird. 

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2. Vertragsschluss

2.1 IP
IP ist exklusiv für die Vermarktung der Werbezeiten des Senders zuständig. IP handelt bei Vertragsabschluss im Namen und für Rechnung des Senders. Der Auftrag kommt durch schriftliche oder elektronische Bestätigung der Bestellung oder, falls die Bestätigung erst nach Ausstrahlung der Werbesendung erfolgt, durch Ausstrahlung der bestellten Werbesendung zustande. Für den Auftrag gelten allein diese AGB; Allgemeine Geschäftsbedingungen des Auftraggebers finden keine Anwendung.

2.2 Änderungen dieser AGB
Änderungen dieser AGB teilt IP dem Auftraggeber schriftlich oder per eMail mit. Sie gelten als genehmigt, wenn der Auftraggeber gegenüber IP nicht binnen eines Monats nach Erhalt der Änderungen schriftlich widerspricht.
        
2.3 Verbundwerbung
IP behält sich vor, für Verbundwerbung, d. h. Werbesendungen, in denen Produkte, Marken oder Dienstleistungen mehrerer Firmen beworben werden, einen Preisaufschlag zu erheben. Der Vertrag über ein Special Ad bedarf der Zustimmung des Senders.

2.4 Aufträge von Werbeagenturen
Aufträge von Werbeagenturen werden nur für namentlich genau bezeichnete Werbungtreibende angenommen. IP ist berechtigt, von der Werbeagentur einen Mandatsnachweis zu verlangen. Eine Werbeagentur tritt mit Auftragserteilung die Zahlungsansprüche gegen ihren Kunden aus dem der Forderung zugrunde liegenden Werbevertrag an IP ab. IP nimmt diese Abtretung hiermit an (Sicherungsabtretung). Sie ist berechtigt, diese dem Kunden der Werbeagentur gegenüber offenzulegen, wenn die Forderung nicht innerhalb eines Monats nach Fälligkeit beglichen ist.

2.5 Produkte/Dienstleistungen
Aufträge werden nur für Werbesendungen angenommen, deren Inhalt sich auf Produkte oder Dienstleistungen des Werbungtreibenden bezieht.

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3. Ablehnungsbefugnis

Es besteht keine Verpflichtung von IP, die Werbesendung vor Annahme des Auftrages anzusehen und zu prüfen. Daher behält sich IP vor, auch nach Vertragsschluss die Werbesendung aus rechtlichen, technischen oder sittlichen Gründen oder nach sachlich gerechtfertigten Grundsätzen von IP oder des Senders, insbesondere wenn der Inhalt der Werbung gegen die Interessen von IP oder des Senders verstößt, zurückzuweisen.
Die Zurückweisung des Auftrages wird IP dem Auftraggeber unverzüglich mitteilen. Der Auftraggeber wird dann unverzüglich eine neue bzw. abgeänderte Vorlage zur Ausstrahlung zur Verfügung stellen, auf die die Zurückweisungsgründe nicht zutreffen. Sollte diese Vorlage nicht rechtzeitig oder gar nicht zur Verfügung stehen, behält IP dessen ungeachtet den Vergütungsanspruch.
Wird die Werbesendung trotz der zunächst erklärten Zurückweisung ausgestrahlt, bleibt der Vergütungsanspruch von IP unverändert. 

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4. Ausstrahlung

4.1 Sendegebiet
Die Ausstrahlung erfolgt in dem individuell vereinbarten Sendegebiet. Soweit nichts Besonderes vereinbart ist, erfolgt die Ausstrahlung im gesamten Sendegebiet des Senders. Der Abruf der Sendung aus einer Datenbank (Catch-up TV) kann auch außerhalb des Sendegebiets erfolgen.

4.2 Platzierung
Eine Werbeinsel besteht aus einem oder mehreren hintereinandergeschalteten Werbespots. Wenn sich die Parteien nicht bereits auf eine Zuteilung der Werbesendung zu einer bestimmten Werbeinsel geeinigt haben, wird IP bei der Zuteilung die Interessen des Auftraggebers bestmöglich berücksichtigen. Eine bestimmte Platzierung innerhalb einer Werbeinsel oder Konkurrenzausschluss kann nicht wirksam vereinbart werden.

IP garantiert nicht, dass die einzelnen Werbesendungen innerhalb einer Werbeinsel in bestimmter Reihenfolge ausgestrahlt werden oder dass neben den im Programmschema ausgewiesenen Werbeinseln keine weiteren Werbeinseln angeboten werden.

Werbung, die für Jugendliche nicht geeignet ist oder ein für Jugendliche nicht geeignetes Angebot bewirbt, kann unabhängig von etwa im Auftrag genannten Zeiten nur zwischen 00.00 Uhr und 05.00 Uhr platziert werden. Weitere Einschränkungen und das Zurückweisungsrecht nach Ziffer 3 bleiben unberührt.

4.3 Sendezeiten
Die vereinbarten Sendezeiten werden nach Möglichkeit eingehalten. Eine Verschiebung der Sendezeit innerhalb der gebuchten Preisgruppe ist jedoch, soweit nichts anderes schriftlich vereinbart wurde, möglich. Der Sendetag beginnt um 03.00 Uhr und endet um 03.00 Uhr des darauf folgenden Kalendertages.
IP ist berechtigt, die Sendung inclusive Werbesendung auch mittels Catch-up TV bis zu 14 Tage zum Abruf anzubieten. Ein Anspruch darauf besteht für den Auftraggeber jedoch nicht.

4.4 Programmänderung

Ändert der Sender den vorgesehenen Programmablauf wegen aktueller Geschehnisse, Sport- oder Konzertübertragungen, aus technischen oder programmlichen Gründen oder wegen höherer Gewalt, Streik oder gesetzlicher Bestimmungen und kann die Ausstrahlung der Werbesendung daher nicht zum vereinbarten Termin erfolgen, ist IP berechtigt, die Ausstrahlung vorzuziehen oder nachzuholen. Weiterhin ist IP in diesen Fällen berechtigt, die Werbesendung im Splitscreen auszustrahlen oder durch News-Crawls zu verändern. Bei einer Verschiebung wird IP den Auftraggeber darüber informieren, soweit es sich nicht um eine unerhebliche Verschiebung handelt. Die Verschiebung ist unerheblich, wenn die Ausstrahlung innerhalb des vereinbarten redaktionellen Umfeldes erfolgt und der Sendetermin um nicht mehr als 15 Minuten verschoben wird.

Soweit eine nicht unerhebliche Verschiebung notwendig ist, wird sich IP bemühen, dass Genre und Wertigkeit des neuen programmlichen Umfeldes denen des ursprünglich vereinbarten entsprechen. Sofern der Auftraggeber der Verschiebung rechtzeitig widerspricht, wird IP einen neuen Nachholtermin anbieten.

4.5 Mängel
Der Auftraggeber hat die in Auftrag gegebene Werbesendung während der Ausstrahlung oder unverzüglich danach zu prüfen und einen eventuellen Mangel unverzüglich, spätestens binnen 2 Wochen nach Erhalt der Sendebestätigung, gegenüber IP anzuzeigen, ansonsten gilt die Ausführung des Auftrages als genehmigt.
Bei Ausfall eines Teils der Sendeeinrichtungen des Senders sowie bei Störungen der Satellitenausstrahlung, des Kabelempfangs u.Ä. liegt ein Mangel nur vor, wenn die Ausstrahlung mehr als 10% der angemeldeten Fernsehempfänger des Senders nicht erreichen konnte.
Die Gewährleistung ist zunächst auf Nachholung beschränkt. Unter Nachholung ist die Ausstrahlung in einem vergleichbaren programmlichen Umfeld zu verstehen. Sollte die Nachholung auch im zweiten Versuch fehlschlagen, kann der Auftraggeber Herabsetzung der Vergütung oder Rücktritt vom Vertrag wählen. Bei nur geringfügigem Mangel steht ihm das Rücktrittsrecht nicht zu. Wählt der Auftraggeber den Rücktritt vom Vertrag, steht ihm daneben kein Schadensersatzanspruch wegen des Mangels zu. Wählt der Auftraggeber nach gescheiterter Nachholung Schadensersatz, so beschränkt sich dieser auf die Differenz zwischen der vereinbarten Vergütung und dem Wert der einschließlich Nachholung ausgestrahlten Werbesendung. In sonstigen Fällen ist der Schadensersatz begrenzt auf 20% der für die betroffene Werbesendung vereinbarten Vergütung. Die genannten Beschränkungen gelten nicht, wenn IP oder der Sender den Mangel arglistig verschwiegen hat.
Gewährleistungsreche des Auftraggebers verjähren in 12 Monaten.

4.6 Sendebestätigungen
Nach Abschluss des Sendemonats stellt IP dem Auftraggeber Sendebestätigungen mit Angabe der tatsächlichen Ausstrahlungszeit und der jeweiligen Werbeinseln zur Verfügung. 

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5. Preisregelung

5.1 Preise
Es gilt die bei Abschluss des Auftrages gültige Preisliste. Für die Preisberechnung ist die tatsächliche Dauer der Werbesendung zugrunde zu legen. Unmittelbar nacheinander geschaltete Werbespots, in denen in identischer oder nahezu identischer Weise ein Produkt oder eine Dienstleistung beworben wird oder in denen ein Werbungtreibender für mehrere seiner Produkte und/oder Dienstleistungen wirbt, werden jeweils gesondert für sich als einzelne Werbespots gezählt. Die Preise für Special Ads werden gesondert vereinbart. In den Preisen nicht enthalten sind ggf. anfallende urheber- bzw. leistungsschutzrechtliche Vergütungen, die wegen der ausgestrahlten Werbesendung an Verwertungsgesellschaften wie z.B. die GEMA zu zahlen sind. Mehrwertsteuer ist in allen Preisen nicht enthalten; sie wird in der gesetzlich geltenden Höhe zusätzlich berechnet.

5.2 Preisänderungen bleiben vorbehalten
Für bestätigte Aufträge wird eine Preisänderung nach entsprechender Mitteilung wirksam.
Im Fall einer Preiserhöhung steht dem Auftraggeber ein Kündigungsrecht zu, welches nach Erhalt der Mitteilung nur schriftlich ausgeübt werden kann.

5.3 OTC
50 % Abzug auf die Ausstrahlung des Pflichthinweises bei Werbung für Pharmaprodukte im Sinne des § 4 (3) HWG werden gewährt, sofern der Pflichthinweis dem von OWM bzw. BAH empfohlenen Standard (grauer Hintergrund, weißer Text, 4 Sekunden Länge) entspricht. Bei Abweichungen entfällt der Abzug.

5.4 AE
Für die von einer Agentur erteilten oder abgewickelten Aufträge gewährt IP eine AE in Höhe von 15 % auf das Rechnungsnetto, d. h. auf die Rechnungssumme ohne Mehrwertsteuer, nach Abzug von Rabatten, aber vor Skonto. Voraussetzung sind der schriftliche Nachweis der Agenturtätigkeit und die Fakturierung an die Agentur. Die AE wird nicht für Special Ads gewährt. Gegenüber Kleinst- oder Scheinagenturen behält sich IP die Ablehnung der AE vor.  

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6. Zahlungsbedingungen

6.1 Rechnungstellung
Werbesendungen werden im Regelfall monatlich im Voraus auf der Basis des bis dahin in Auftrag gegebenen Volumens in Rechnung gestellt. Der Rechnungsbetrag muss spätestens 3 Werktage vor der ersten Ausstrahlung eines jeden Monats ohne Abzug auf dem IP-Konto eingehen, andernfalls kann IP die Ausstrahlung verweigern. Bei Eingang innerhalb von 10 Tagen ab Rechnungsdatum werden 2% Skonto gewährt; erfolgt die Buchung weniger als 13 Tage vor der ersten Ausstrahlung des jeweiligen Monats, werden 2% Skonto nur dann gewährt, wenn der Rechnungsbetrag spätestens 3 Werktage vor der ersten Ausstrahlung des betreffenden Monats bei IP eingeht.
Beanstandungen einer Rechnung kann der Auftraggeber bis 2 Wochen nach Erhalt der Rechnung gegenüber IP geltend machen. Danach gilt die Rechnung als genehmigt.
Tage im Sinne dieses Abschnitts sind Kalendertage.

6.2 Neuberechnung nach Ausstrahlung
Bei nachträglicher Änderung der Auftragsdaten für einen Ausstrahlungsmonat stellt IP die zu der für diesen Monat ursprünglich erstellten Rechnung auftretende Differenz gesondert in Rechnung bzw. erteilt eine entsprechende Gutschrift. Der Rechnungsbetrag muss innerhalb von 10 Tagen nach Rechnungserhalt auf dem Konto von IP eingehen. 2% Skonto auf diesen Rechnungsbetrag werden nur gewährt, wenn ein Skontoabzug bereits bei Zahlung der für diesen Monat ursprünglich erstellten Rechnung berechtigt war und der nachberechnete Betrag binnen 10 Tagen ab Rechnungsdatum bei IP eingeht. Die Neuberechnung umfasst auch Differenzen, die sich aus geänderten Rabattsätzen oder aus von Verwertungsgesellschaften erhobenen Gebühren ergeben. Der Ausgleich einer Gutschrift erfolgt durch Verrechnung oder Zahlung; wurde die mit der Gutschrift stornierte Rechnung unter Abzug von Skonto bezahlt, wird auch vom Gutschriftbetrag ein entsprechender Abzug vorgenommen.

Tage im Sinne dieses Abschnitts sind Kalendertage. 

6.3 Zahlung
Zahlungen leistet der Auftraggeber ausschließlich auf das in der Rechnung genannte Konto von IP.
Nicht bare Zahlungen erfolgen lediglich erfüllungshalber und gelten erst mit unwiderruflicher Gutschrift als Zahlung. Kosten der Einziehung und Einlösung sowie Stornogebühren und andere Bankspesen gehen zu Lasten des Auftraggebers. Der Auftraggeber hat ein Recht zur Aufrechnung nur, wenn seine Gegenansprüche rechtskräftig festgestellt oder durch IP anerkannt wurden. Der Auftraggeber kann ein Zurückbehaltungsrecht nur ausüben, wenn sein Gegenanspruch auf demselben Vertragsverhältnis beruht.

6.4 Währung
Rechnungswährung für alle Zahlungsvorgänge ist der Euro.

6.5 Verzug
Soweit im Einzelfall nicht anders vereinbart, befindet sich der Auftraggeber mit der Zahlung in Verzug, wenn der Betrag nicht innerhalb von 2 Wochen nach Erhalt der Rechnung auf dem Konto von IP eingeht. Zum Nachweis des Zugangs einer Rechnung, die per Telefax an den Auftraggeber abgesandt wird, genügt die Vorlage des Telefax-Sendeberichts. Bei Zahlungsverzug ist IP berechtigt, die Durchführung des Auftrags zurückzustellen, ohne dass daraus ein Ersatzanspruch des Auftraggebers entstehen kann. Der Auftraggeber haftet für den Verzugsschaden. IP berechnet Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe. 

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7. Sendeunterlagen

Die Sendeunterlagen müssen IP spätestens 10 Tage vor Beginn der ersten Ausstrahlung der Werbesendung vollständig vorliegen. Bei verspäteter Anlieferung oder nachträglicher Änderung übernimmt IP keine Gewähr für die ordnungsmäßige Ausstrahlung. Zur Ausstrahlung wird das Format Digital Betacam D6, Tonpegel R68 und EBU oder digitale Spotanlieferung im Format MPEG2 50 Mbit/s I-frame-only 4:2:2P@ML – 4:2:2 profile at main level, max. 5 Minuten Länge, benötigt. Ab Oktober 2010 werden auch Werbespots in HD mit dem Koderungsformat XDCAM HD 422 angenommen. Die genaue technische Spezifizierung ist angegeben unter www.ip.de.

Stellt IP fest, dass das Sendematerial nicht den Vorgaben entspricht, wird der Auftraggeber benachrichtigt. Der Auftraggeber trägt die Gefahr bei der Übermittlung des Sendematerials. Gleichzeitig mit der Anlieferung teilt der Auftraggeber die für die Abrechnung mit Verwertungsgesellschaften notwendigen Angaben für Tonträger, insbesondere Produzent, Komponist, Titel und Länge der verwendeten Musik, schriftlich mit. 
Das Sendematerial wird auf hauseigenen Servern der IP archiviert. Das Original wird einen Monat nach Anlieferung entsorgt.

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8. Special Ads

8.1 Zusatzbedingungen
Für Special Ads gelten zusätzlich und vorrangig gegenüber diesen AGB die Zusatzbedingungen für Crossmedia und Special Ads der IP.

8.2 Sonderwerbeformen
IP behält sich vor, nach vorheriger Ankündigung in besonderen Fällen einzelne Sendungen aus dem gebuchten Paket auszuschließen. Dies betrifft insbesondere Mehrteiler oder besondere thematische Gestaltungen. 

Der Sender ist berechtigt, eine gebuchte Programmstrecke von 2 oder mehr aufeinander folgenden Sendungen durch andersartige Sendungen zu unterbrechen. Diese können durch einen anderen Sponsor bzw. Sonderwerbekunden gebucht werden. 

Bei Bedarf können Sponsoringhinweise und andere Sonderwerbeformen von dem Sender produziert werden. Die Kosten werden an den Auftraggeber weiterberechnet. Spätestens drei Wochen vor Ausstrahlung legt der Auftraggeber IP das komplette Storyboard vor.

Das Buchungsvolumen einer Sonderwerbeform gilt als Teil einer Basisbuchungs- oder Max3-Vereinbarung. Alternativ kann die Sonderwerbeform als Eventauftrag gebucht werden.

8.3 Teilerfüllung
Sollte der Auftrag wegen technischer, rechtlicher oder sonstiger Gründe (auch Senderentscheidungen oder höhere Gewalt) nicht in vollem Umfange zur Ausführung gelangen, wird pro rata temporis abgerechnet.

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9. Nutzungsrechte

9.1 Rechteübertragung
Der Auftraggeber überträgt IP die für die Durchführung des Auftrages erforderlichen Nutzungsrechte an der übergebenen Werbesendung, und zwar zeitlich, örtlich und inhaltlich in dem für die Durchführung des Auftrages erforderlichen Umfang. IP ist berechtigt, diese Rechte, insbesondere auch das Fernsehnutzungsrecht für Sendung und Kabelweitersendung, das Bearbeitungs- und Archivierungsrecht auf den Sender bzw. auf beauftragte Dritte weiterzuübertragen. Das Fernsehnutzungsrecht wird in allen Fällen örtlich unbegrenzt übertragen und berechtigt zur Ausstrahlung mittels aller Formen des Fernsehens, einschließlich der gleichzeitigen Übertragung durch das Internet oder auf Mobile Devices (Simulcast) sowie Catch-up TV zum Abruf bis zu 14 Tage.

9.2 Nutzung durch IP
Der Auftraggeber stimmt zu, dass IP die Sendeunterlagen nach der Erstausstrahlung auch zum Zweck der Eigenwerbung oder Kundenberatung in dem dazu erforderlichen Umfang unentgeltlich nutzen kann. Der Auftraggeber kann diese Zustimmung im Einzelfall beschränken oder insgesamt widerrufen. 

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10. Rechtliche Verantwortung des Auftraggebers

Im Verhältnis zu IP und dem Sender trägt allein der Auftraggeber die presserechtliche, urheberrechtliche, wettbewerbsrechtliche, medienrechtliche (Rundfunkstaatsvertrag, Gemeinsame Richtlinien der Landesmedienanstalten für die Werbung, EU-Werberichtlinien etc.) und sonstige Verantwortung für die Werbesendung im Sinne einer selbständigen Garantie.
Der Auftraggeber sichert zu, dass er über sämtliche für die auftragsmäßige Nutzung der Werbesendung erforderlichen Rechte mit Ausnahme von Rechten, die von der GEMA pauschal an die Sender eingeräumt werden, verfügt und sie auf IP und den Sender übertragen kann.
Der Auftraggeber stellt IP und den Sender von allen gegen die Ausstrahlung gerichteten Ansprüchen Dritter frei. Dies gilt auch für die Kosten einer angemessenen Rechtsverteidigung. Im Falle einer Rechtsverteidigung unterstützt der Auftraggeber die IP und den Sender nach besten Kräften. Widerruft der Auftraggeber seinen Auftrag ohne Einhaltung der vereinbarten Fristen aufgrund einer durch Dritte gegen ihn erwirkten Unterlassungsverfügung oder aus sonstigen Gründen, so bleibt er zur Zahlung in vollem Umfange verpflichtet. Dem Auftraggeber bleibt das Recht vorbehalten nachzuweisen, dass IP ein geringerer Schaden entstanden ist.  

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11. Kündigung

Auftraggeber und IP haben das Recht, bis 6 Wochen vor Ausstrahlung der Werbesendung den Auftrag ganz oder in Teilen ohne Angabe von Gründen zu kündigen. Im Falle einer späteren Kündigung durch den Auftraggeber bleibt dieser zur Zahlung der Vergütung verpflichtet unter Berücksichtigung der Abzüge gemäß § 649 Satz 2 BGB. Die Kündigung bedarf der Schriftform. Das Kündigungsrecht gilt nicht für Werbesendungen mit einer Dauer ab 90 Sekunden und Special Ads mit den Tarifarten 31 bis 99 der Preislisten von IP.
Die Möglichkeit zur fristlosen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Als wichtiger Grund für IP gilt auch die durch konkrete Anhaltspunkte zu Tage getretene wesentliche Verschlechterung der wirtschaftlichen Verhältnisse des Auftraggebers. 

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12. Haftung

Bei leicht fahrlässigen Pflichtverletzungen beschränkt sich die Haftung von IP auf den nach der Art des Auftrages vorhersehbaren, vertragstypischen, unmittelbaren Durchschnittsschaden. Dies gilt auch bei leicht fahrlässigen Pflichtverletzungen der gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen von IP. Gegenüber Unternehmern haftet IP bei leicht fahrlässiger Verletzung unwesentlicher Vertragspflichten nicht.
Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten nicht bei Ansprüchen des Auftraggebers aus Produkthaftung oder bei von IP zurechenbar verursachten Personenschäden. 

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13. Abtretung

Der Auftraggeber kann seine Rechte aus dem Auftrag nur mit Zustimmung der IP an Dritte abtreten.

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14. Datenschutz

Der Auftraggeber ist damit einverstanden, dass IP personenbezogene Daten des Auftraggebers, die dieser IP zur Verfügung stellt, sowie Daten, die sich aus der Erteilung und Durchführung von Aufträgen an IP ergeben, zu internen Zwecken, insbesondere zu Zwecken der Marktforschung, nutzt. IP ist berechtigt, mit der Verarbeitung solcher Daten Dritte zu beauftragen, sofern diese Dritten sich schriftlich zur Einhaltung der datenschutzrechtlichen Vorschriften verpflichten. 

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15. Schlussbestimmungen

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Die Bestimmungen des UN-Kaufrechts finden keine Anwendung.

Änderungen oder Ergänzungen des Vertrages einschließlich dieser AGB sowie Nebenabreden zu dem Vertrag bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform. Das gilt auch für Änderungen dieser Schriftformklausel. Für den Fall, dass eine der Bestimmungen dieser AGB unwirksam ist oder werden sollte, gelten die übrigen Bestimmungen dieser AGB unvermindert fort. Die Parteien sind aufgerufen, anstelle der unwirksamen eine wirksame Regelung zu vereinbaren, die dem von beiden Parteien mit der unwirksamen Regelung beabsichtigten wirtschaftlichen Zweck möglichst nahe kommt.

Erfüllungsort und Gerichtsstand ist Köln.

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Hier können Sie sich die AGB für Fernsehwerbung downloaden:

Titel aktualisiert Größe Format
neue AGB Fernsehwerbung gültig ab Februar 2011 24.01.2011 1.556 KB PDF
General Terms and Conditions of Business - Television Advertising (englische Übersetzung der TV-AGB) 03.03.2011 54 KB PDF
AGB für Teletext

AGB für Teletext

Allgemeine Geschäftsbedingungen der IP Deutschland GmbH für Teletext


Übersicht:

    1. Definitionen
    2. Vertragsschluss
       2.1 Vertragsabschluss
       2.2 Änderungen dieser AGB
       2.3 Verbundwerbung
       2.4 Aufträge von Agenturen
    3. Ablehnunsbefugnis
    4. Ausstrahlung
        4.1 Sendegebiet
        4.2 Platzierung
        4.3 Ausfall oder Verschiebung
        4.4 Mängel
    5. Preisregelung
        5.1 Preise
        5.2 Preisänderungen bleiben vorenthalten
        5.3 Rabatte
        5.4 AE
    6. Zahlungsbedingungen
        6.1 Rechnungsstellung
        6.2 Neuberechnung nach Ausstrahlung
        6.3 Zahlung
        6.4 Währung
        6.5 Verzug
    7. Sendeunterlagen
    8. Nutzungsrechte
        8.1 Rechteübertragung
        8.2 Nutzung durch IP
    9. Rechtliche Verantwortung des Auftraggebers
    10. Kündigung
    11. Haftung
    12. Abtretung
    13. Datenschutz  
    14. Schlussbestimmungen
 


1. Definitionen


AGB sind diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen.
Anbieter ist der Produzent des Teletextes, z. B.:
RTL interactive GmbH, Picassoplatz 1, 50679 Köln, für RTL-Text und VOX-Text,
Heinrich Bauer Verlag KG, Burchardstraße 11, 20077 Hamburg, für RTL II-Text,
Nachrichtenmanufaktur GmbH, Schwedter Straße 9 A, 10119 Berlin, für n-tv-Text.
Auftrag ist der Vertrag zwischen IP und dem Auftraggeber über die Ausstrahlung von Werbung im Teletext.
Auftraggeber kann der Werbungtreibende oder eine Agentur sein.
Ausstrahlung ist die Verbreitung im Fernsehen über Kabel, terrestrisch, via Satellit oder als IP-TV.
IP ist die IP Deutschland GmbH, Picassoplatz 1, 50679 Köln.
Sendeunterlagen sind die vom Auftraggeber einzureichenden Vorlagen für die Teletext-Werbung.
Werbung ist der Inhalt der Teletext-Werbung oder des Teletext-Sponsorings.

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2. Vertragsschluss

2.1 Vertragsabschluss
IP ist exklusiv für die Vermarktung der Werbeflächen der Teletexte der Anbieter zuständig. IP handelt bei Vertragsabschluss im Namen und für Rechnung des Anbieters. Der Auftrag kommt durch schriftliche oder elektronische Bestätigung der Bestellung oder durch Ausstrahlung der bestellten Werbung zustande. Für den Auftrag gelten allein diese AGB; Allgemeine Geschäftsbedingungen des Auftraggebers finden keine Anwendung.

2.2 Änderungen dieser AGB
Änderungen dieser AGB teilt IP dem Auftraggeber schriftlich oder per eMail mit. Sie gelten als genehmigt, wenn der Auftraggeber gegenüber IP nicht binnen eines Monats nach Erhalt der Änderungen schriftlich widerspricht.

2.3 Verbundwerbung
IP behält sich vor, für Verbundwerbung, d. h. Werbung, in der Produkte, Marken oder Dienstleistungen mehrerer Firmen beworben werden, einen Preisaufschlag zu erheben.

2.4 Aufträge von Agenturen
Aufträge von Agenturen werden nur für namentlich genau bezeichnete Werbungtreibende angenommen. IP ist berechtigt, von der Agentur einen Mandatsnachweis zu verlangen. Eine Agentur tritt mit Auftragserteilung die Zahlungsansprüche gegen ihren Kunden aus dem entsprechenden Auftrag an IP ab. IP nimmt diese Abtretung hiermit an (Sicherungsabtretung). IP ist berechtigt, diese dem Kunden der Agentur gegenüber offenzulegen, wenn die Forderung nicht innerhalb eines Monats nach Fälligkeit beglichen ist.
Agenturen können die für einen Kunden gebuchten Sendetermine nicht auf einen anderen Kunden oder eine andere Agentur übertragen lassen.

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3. Ablehnungsbefugnis

Es besteht keine Verpflichtung von IP, die Werbung vor Annahme des Auftrages anzusehen und zu prüfen. Daher behält sich IP auch nach Vertragsschluss vor, die Werbung aus rechtlichen, technischen oder sittlichen Gründen oder nach sachlich gerechtfertigten Grundsätzen der IP oder des Anbieters, insbesondere wenn der Inhalt der Werbung gegen die Interessen der IP oder des Anbieters verstößt, zurückzuweisen.
Die Zurückweisung der Werbung wird IP dem Auftraggeber unverzüglich mitteilen. Der Auftraggeber wird dann unverzüglich eine neue bzw. abgeänderte Vorlage zur Verfügung stellen, auf die die Zurückweisungsgründe nicht zutreffen. Sollte diese Vorlage für die Einhaltung des vereinbarten Ausstrahlungszeitpunkts verspätet oder gar nicht zur Verfügung stehen, behält IP dessen ungeachtet den Vergütungsanspruch.
Wird die Werbung trotz der zunächst erklärten Zurückweisung ausgestrahlt, bleibt der Vergütungsanspruch der IP unverändert.

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4. Ausstrahlung

4.1 Sendegebiet
Die Ausstrahlung erfolgt in dem individuell vereinbarten Sendegebiet. Soweit nichts Besonderes vereinbart ist, erfolgt die Ausstrahlung im gesamten Sendegebiet des gebuchten Teletextes.

4.2 Platzierung
Die Werbung wird auf einer oder mehreren Teletext-Seiten platziert. Die Seitennummern werden vom Anbieter zugeteilt. Der Anbieter kann auf derselben Seite andere Werbung platzieren, die zeitlich alternierend gezeigt wird. Der Auftraggeber hat keinen Anspruch auf Konkurrenzschutz.

4.3 Ausfall oder Verschiebung
Bei Ausfall eines Teils der Sendeeinrichtungen des Senders sowie bei Störungen der Satellitenausstrahlung, des Kabelempfangs u. Ä. liegt ein Mangel nur vor, wenn die Ausstrahlung mehr als
10 % der angemeldeten Fernsehempfänger nicht erreichen konnte. Kann die Ausstrahlung aus technischen oder programmlichen Gründen oder wegen höherer Gewalt, Streik oder gesetzlicher Bestimmungen nicht zum vereinbarten Termin erfolgen, ist IP berechtigt, die Ausstrahlung vorzuziehen oder nachzuholen. Bei einer Verschiebung wird IP den Auftraggeber darüber informieren. IP wird sich bemühen, dass Genre und Wertigkeit des neuen Umfeldes denen des ursprünglich vereinbarten entsprechen. Sofern der Auftraggeber der Verschiebung rechtzeitig widerspricht, wird IP einen neuen Nachholtermin anbieten.

4.4 Mängel

Der Auftraggeber hat Werbung während der Ausstrahlung oder unverzüglich danach zu prüfen und einen eventuellen Mangel unverzüglich, spätestens binnen zwei Wochen, gegenüber IP anzuzeigen, ansonsten gilt die Ausführung des Auftrages als genehmigt.
Die Gewährleistung ist zunächst auf Nachholung beschränkt. Sollte die Nachholung auch im zweiten Versuch fehlschlagen, kann der Auftraggeber zwischen Herabsetzung der Vergütung oder Rücktritt vom Vertrag wählen. Bei nur geringfügigem Mangel steht ihm das Rücktrittsrecht nicht zu. Wählt der Auftraggeber den Rücktritt vom Vertrag, steht ihm daneben kein Schadensersatzanspruch wegen des Mangels zu. Wählt der Auftraggeber nach gescheiterter Nachholung Schadensersatz, so beschränkt sich dieser auf die Differenz zwischen der vereinbarten Vergütung und dem Wert der einschließlich Nachholung ausgestrahlten Werbung. In sonstigen Fällen ist der Schadensersatz begrenzt auf 20 % der für die betroffene Werbung vereinbarten Vergütung. Die genannten Beschränkungen gelten nicht, wenn IP oder der Anbieter den Mangel arglistig verschwiegen hat.
Gewährleistungsrechte des Auftraggebers verjähren in 12 Monaten.

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5. Preisregelung

5.1 Preise
Es gilt die bei Abschluss des Auftrages gültige Preisliste. Der Grundpreis ist die Vergütung für die Durchführung des Auftrags. Er enthält keine Produktionskosten oder sonstigen Kosten. Diese werden, soweit sie anfallen, gesondert berechnet und gehen zu Lasten des Auftraggebers. Mehrwertsteuer ist in allen Preisen nicht enthalten; sie wird in der gesetzlich geltenden Höhe zusätzlich und gesondert in Rechnung gestellt.

5.2 Preisänderungen bleiben vorbehalten

Für vereinbarte Aufträge wird eine Preisänderung nach entsprechender Mitteilung wirksam. Im Fall einer Preiserhöhung steht dem Auftraggeber ein Kündigungsrecht zu, welches nach Erhalt der Mitteilung nur schriftlich ausgeübt werden kann.

5.3 Rabatte
Die in der Preisliste aufgeführten Rabatte werden auf die Gesamtrechnungssumme für innerhalb eines Kalenderjahres ausgestrahlte Werbung gewährt. Rabattangaben im Rahmen der Auftragsabwicklung auf maschinell erstellten Belegen sind daher nur als vorläufig zu betrachten.

5.4 AE
Für die von einer Agentur erteilten Aufträge gewährt IP eine AE in Höhe von 15 % auf das Rechnungsnetto, d. h. auf die Rechnungssumme ohne Mehrwertsteuer, nach Abzug von Rabatten, aber vor Skonto. Voraussetzung sind der schriftliche Nachweis der Agenturtätigkeit und die Fakturierung an die Agentur. Der Rabatt gilt nicht für Special Ads. Gegenüber Kleinst- oder Scheinagenturen behält sich IP die Ablehnung der AE vor. Bei der Veränderung eines Rabattes durch Zubuchung oder Storno wird die AE neu berechnet. Es erfolgt dann ggf. eine Nachbelastung oder Gutschrift.

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6. Zahlungsbedingungen

6.1 Rechnungsstellung
Die Werbung wird im Regelfall monatlich im Voraus auf der Basis des bis dahin in Auftrag gegebenen Volumens in Rechnung gestellt. Der Rechnungsbetrag muss spätestens drei Werktage vor der ersten Ausstrahlung eines jeden Monats ohne Abzug auf dem Konto von IP eingehen, andernfalls kann IP die Ausstrahlung verweigern. Bei Eingang innerhalb von zehn Tagen ab Rechnungsdatum werden 2 % Skonto gewährt; erfolgt die Buchung weniger als 13 Tage vor der ersten Ausstrahlung des jeweiligen Monats, werden 2 % Skonto nur dann gewährt, wenn der Rechnungsbetrag spätestens drei Werktage vor der ersten Ausstrahlung des betreffenden Monats bei IP eingeht. Beanstandungen einer Rechnung kann der Auftraggeber bis zwei Wochen nach Erhalt der Rechnung gegenüber IP geltend machen. Danach gilt die Rechnung als genehmigt. Tage im Sinne dieses Abschnitts sind Kalendertage.

6.2 Neuberechnung nach Ausstrahlung
Bei nachträglicher Änderung der Auftragsdaten für einen Ausstrahlungsmonat stellt IP die zu der für diesen Monat ursprünglich erstellten Rechnung auftretende Differenz gesondert in Rechnung bzw. erteilt eine entsprechende Gutschrift. Der Rechnungsbetrag muss innerhalb von zehn Tagen nach Rechnungserhalt auf dem Konto von IP eingehen.2 % Skonto auf diesen Rechnungsbetrag werden nur gewährt, wenn ein Skontoabzug bereits bei Zahlung der für diesen Monat ursprünglich erstellten Rechnung berechtigt war und der nachberechnete Betrag binnen zehn Tagen ab Rechnungsdatum bei IP eingeht. Die Neuberechnung umfasst auch Differenzen, die sich aus geänderten Rabattsätzen ergeben. Der Ausgleich einer Gutschrift erfolgt durch Verrechnung oder Zahlung; wurde die mit der Gutschrift stornierte Rechnung unter Abzug von Skonto bezahlt, wird auch vom Gutschriftbetrag ein entsprechender Abzug vorgenommen.
Tage im Sinne dieses Abschnitts sind Kalendertage.

6.3 Zahlung
Zahlungen leistet der Auftraggeber ausschließlich auf das in der Rechnung genannte Konto von IP.
Nicht bare Zahlungen erfolgen lediglich erfüllungshalber und gelten erst mit unwiderruflicher Gutschrift als Zahlung. Kosten der Einziehung und Einlösung sowie Stornogebühren und andere Bankspesen gehen zu Lasten des Auftraggebers.
Der Auftraggeber hat ein Recht zur Aufrechnung nur, wenn seine Gegenansprüche rechtskräftig festgestellt oder durch IP anerkannt wurden. Der Auftraggeber kann ein Zurückbehaltungsrecht nur ausüben, wenn sein Gegenanspruch auf demselben Vertragsverhältnis beruht.

6.4 Währung
Rechnungswährung für alle Zahlungsvorgänge ist Euro.

6.5 Verzug
Soweit im Einzelfall nicht anders vereinbart, befindet sich der Auftraggeber mit der Zahlung in Verzug, wenn der Betrag nicht innerhalb von zwei Wochen nach Erhalt der Rechnung auf dem Konto von IP eingeht. Zum Nachweis des Zugangs einer Rechnung, die per Telefax an den Auftraggeber abgesandt wird, genügt die Vorlage des Telefax-Sendeberichts. Bei Zahlungsverzug ist IP berechtigt, die Durchführung des Auftrages zurückzustellen, ohne dass daraus ein Ersatzanspruch des Auftraggebers entstehen kann. Der Auftraggeber haftet für den Verzugsschaden. IP berechnet Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe.

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7. Sendeunterlagen

Die Sendeunterlagen müssen IP spätestens sieben Tage vor dem für die erste Ausstrahlung vereinbarten Termin vollständig vorliegen, Textänderungen sind noch bis vier Tage vor der Ausstrahlung möglich. Bei verspäteter Anlieferung oder nachträglicher Änderung übernimmt IP keine Gewähr für die ordnungsgemäße Ausstrahlung.

Stellt IP fest, dass die Sendeunterlagen nicht den Vorgaben entsprechen, wird der Auftraggeber benachrichtigt. Der Auftraggeber trägt die Gefahr bei der Übermittlung der Sendeunterlagen. Die Sendeunterlagen werden von IP verwahrt und dem Auftraggeber nur auf Anforderung wieder zugesandt. Sollten sie mehr als ein Jahr nicht mehr zum Einsatz kommen, ist IP berechtigt, die Sendeunterlagen zu vernichten oder anderweitig zu entwerten.

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8. Nutzungsrechte

8.1 Rechteübertragung
Rechteübertragung. Der Auftraggeber überträgt IP die für die Durchführung des Auftrages erforderlichen Nutzungsrechte an der Werbung, und zwar zeitlich, örtlich und inhaltlich in dem für die Durchführung des Auftrages erforderlichen Umfang. IP ist berechtigt, diese Rechte, insbesondere auch das Fernsehnutzungsrecht, das Bearbeitungs- und Archivierungsrecht, auf den Anbieter bzw. auf beauftragte Dritte weiterzuübertragen. Das Fernsehnutzungsrecht wird in allen Fällen örtlich unbegrenzt übertragen und berechtigt zur Ausstrahlung mittels aller Formen des Fernsehens, einschließlich der gleichzeitigen Übertragung durch das Internet oder Mobile Devices (Simulcast).

8.2 Nutzung durch IP
Der Auftraggeber stimmt zu, dass IP die Sendeunterlagen nach der Erstausstrahlung auch zum Zweck der Eigenwerbung oder Kundenberatung in dem dazu erforderlichen Umfang unentgeltlich nutzen kann. Der Auftraggeber kann diese Zustimmung im Einzelfall beschränken oder insgesamt widerrufen.

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9. Rechtliche Verantwortung des Auftraggebers

Im Verhältnis zu IP, dem Anbieter und dem Sender trägt allein der Auftraggeber die presserechtliche, urheberrechtliche, wettbewerbsrechtliche, medienrechtliche und sonstige Verantwortung für die Werbung im Sinne einer selbständigen Garantie.
Der Auftraggeber sichert zu, dass er über sämtliche für die auftragsgemäße Nutzung der Werbung erforderlichen Rechte verfügt und sie auf IP, den Anbieter und den Sender übertragen kann.
Der Auftraggeber garantiert die Einhaltung medienrechtlicher Vorschriften, soweit er diese Einhaltung zu vertreten hat. Der Auftraggeber stellt IP, den Anbieter und den Sender von allen gegen die Ausstrahlung gerichteten Ansprüchen Dritter frei. Dies gilt auch für die Kosten einer angemessenen Rechtsverteidigung. Im Falle einer Rechtsverteidigung unterstützt der Auftraggeber die IP, den Anbieter und den Sender nach besten Kräften. Widerruft der Auftraggeber den Auftrag ohne Einhaltung der vereinbarten Fristen aufgrund einer durch Dritte gegen ihn erwirkten Unterlassungsverfügung oder aus sonstigen Gründen, so bleibt er zur Zahlung in vollem Umfange verpflichtet. Dem Auftraggeber bleibt das Recht vorbehalten nachzuweisen, dass IP ein geringerer Schaden entstanden ist.

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10. Kündigung

Auftraggeber und IP haben das Recht, bis sechs Wochen vor der ersten Ausstrahlung den Auftrag ganz oder in Teilen ohne Angabe von Gründen zu kündigen. Im Falle einer späteren Kündigung durch den Auftraggeber bleibt er zur Zahlung der Vergütung verpflichtet unter Berücksichtigung der Abzüge gemäß § 649 S. 2 BGB. Die Kündigung bedarf der Schriftform.
Die Möglichkeit zur fristlosen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Als wichtiger Grund für IP gilt auch, wenn der Auftraggeber innerhalb von sechs Monaten mehrfach mit der Zahlung in Verzug gerät oder die durch konkrete Anhaltspunkte zu Tage getretene wesentliche Verschlechterung der wirtschaftlichen Verhältnisse des Auftraggebers.

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11. Haftung

Bei leicht fahrlässigen Pflichtverletzungen beschränkt sich die Haftung von IP auf den nach der Art des Auftrages vorhersehbaren, vertragstypischen, unmittelbaren Durchschnittsschaden. Dies gilt auch bei leicht fahrlässigen Pflichtverletzungen der gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen von IP. Gegenüber Unternehmern haftet IP bei leicht fahrlässiger Verletzung unwesentlicher Vertragspflichten nicht.

Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten nicht bei Ansprüchen des Auftraggebers aus Produkthaftung oder bei von IP zurechenbar verursachten Personenschäden.

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12. Abtretung

Der Auftraggeber kann seine Rechte aus dem Auftrag nur mit Zustimmung der IP an Dritte abtreten.

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13. Datenschutz

Der Auftraggeber ist damit einverstanden, dass IP personenbezogene Daten des Auftraggebers, die dieser IP zur Verfügung stellt, sowie Daten, die sich aus der Erteilung und Durchführung von Aufträgen an IP ergeben, zu internen Zwecken, insbesondere zu Zwecken der Marktforschung, nutzt. IP ist berechtigt, mit der Verarbeitung solcher Daten Dritte zu beauftragen, sofern diese Dritten sich schriftlich zur Einhaltung der datenschutzrechtlichen Vorschriften verpflichten.

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14. Schlussbestimmungen

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Die Bestimmungen des UN-Kaufrechts finden keine Anwendung.

Änderungen oder Ergänzungen des Vertrages einschließlich dieser AGB sowie Nebenabreden zu dem Vertrag bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform. Das gilt auch für Änderungen dieser Schriftformklausel.

Für den Fall, dass eine der Bestimmungen dieser AGB unwirksam ist oder werden sollte, gelten die übrigen Bestimmungen dieser AGB unvermindert fort. Die Parteien sind aufgerufen, anstelle der unwirksamen eine wirksame Regelung zu vereinbaren, die dem von beiden Parteien mit der unwirksamen Regelung beabsichtigten wirtschaftlichen Zweck möglichst nahe kommt.

Erfüllungsort und Gerichtsstand ist Köln.

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Hier können Sie sich die AGB für Teletext downloaden:

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AGB Teletext 2011 30.09.2011 46 KB PDF
AGB für Online-Marketing

AGB für Online- und Mobile-Dienste

Allgemeine Geschäftsbedingungen der IP Deutschland GmbH für Online- und Mobile-Dienste 

Übersicht:

     1.  Definitionen 
     2.  Vertragsschluss
          2.1 Verstragsabschluss
          2.2 Änderungen dieser AGB
          2.3 Verbundwerbung
          2.4 Aufträge von Agenturen
     3.  Ablehnungsbefugnis 
     4.  Schaltung der Online-Werbung
          4.1 Platzierung 
          4.2 Ausfall oder Verschiebung
          4.3 Mängel 
     5.  Preisregelung
          5.1 Preise
          5.2 Preisänderungen 
          5.3 Rabatte 
          5.4 AE
     6.  Zahlungsbedingungen
          6.1 Rechnungsstellung
          6.2 Neuberechnung nach Schaltung
          6.3 Zahlung
          6.4 Währung
          6.5 Verzug 
     7.  Werbemittel 
     8.  Sponsoring
     9.  Nutzungsrechte
          9.1 Rechteübertragung
          9.2 Nutzung durch IP 
     10. Rechtliche Verantwortung des Auftraggebers 
     11. Kündigung 
     12. Haftung 
     13. Abtretung
     14. Datenschutz
          14.1 Daten des Auftraggebers
          14.2 Auswertung von Zugriffsdaten 
     14. Schlussbestimmungen 
 

1. Definitionen

AGB sind diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen.
Anbieter ist der Produzent des gebuchten Online- oder Mobile-Dienstes.
Auftrag ist der Vertrag zwischen IP und dem Auftraggeber über die Schaltung von Online-Werbung.
Auftraggeber kann der Werbungtreibende oder eine Agentur sein.
IP ist die IP Deutschland GmbH, Picassoplatz 1, 50679 Köln.
Online-Werbung ist der Inhalt der gebuchten Werbefläche (Banner, Mobile-Banner, Rectangle, Skyscraper etc.) im Online- oder Mobile-Dienst des Anbieters.
Werbemittel sind die vom Auftraggeber einzureichenden Vorlagen für die Online-Werbungen, z. B. Banner, Logos etc. 

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2. Vertragsschluss

2.1 Vertragsabschluss
IP ist für die Vermarktung der Werbeflächen der Anbieter im Bereich Online- und Mobile-Dienste zuständig. IP handelt bei Vertragsabschluss im eigenen Namen und für eigene Rechnung. Angebote von IP sind freibleibend. Der Auftrag kommt durch schriftliche oder elektronische Bestätigung der Bestellung oder durch Schaltung der Online-Werbung zustande. Für den Auftrag gelten allein diese AGB; Allgemeine Geschäftsbedingungen des Auftraggebers finden keine Anwendung.

2.2 Änderungen dieser AGB
Änderungen dieser AGB teilt IP dem Auftraggeber schriftlich oder per eMail mit. Sie gelten als ge-nehmigt, wenn der Auftraggeber gegenüber IP nicht binnen eines Monats nach Erhalt der Änderungen schriftlich widerspricht.

2.3 Verbundwerbung
IP behält sich vor, für Verbundwerbung, d. h. Online-Werbung, in der Produkte, Marken oder Dienstleistungen mehrerer Firmen beworben werden, einen Preisaufschlag zu erheben.

2.4 Aufträge von Agenturen
Aufträge von Agenturen werden nur für namentlich genau bezeichnete Werbungtreibende angenommen. IP ist berechtigt, von der Agentur einen Mandatsnachweis zu verlangen. Eine Agentur tritt mit Auftragserteilung die Zahlungsansprüche gegen ihren Kunden aus dem der Forderung zugrunde liegenden Werbevertrag an IP ab. IP nimmt diese Abtretung hiermit an (Sicherungsabtretung). IP ist berechtigt, diese dem Kunden der Agentur gegenüber offenzulegen, wenn die Forderung nicht innerhalb eines Monats nach Fälligkeit beglichen ist.
Agenturen können die für einen Kunden gebuchten Werbeflächen nicht auf einen anderen Kunden oder eine andere Agentur übertragen lassen.

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3. Ablehnungsbefugnis

Es besteht keine Verpflichtung von IP, die Online-Werbung vor Annahme des Auftrages anzusehen und zu prüfen. Daher behält sich IP auch nach Vertragsschluss vor, die Werbung aus rechtlichen, technischen oder sittlichen Gründen oder nach sachlich gerechtfertigten Grundsätzen von IP oder des Anbieters, insbesondere wenn der Inhalt der Werbung gegen die Interessen der IP oder des Anbieters verstößt, zurückzuweisen.
Die Zurückweisung der Online-Werbung wird IP dem Auftraggeber unverzüglich mitteilen. Der Auftraggeber wird dann unverzüglich eine neue bzw. abgeänderte Vorlage zur Verfügung stellen, auf die die Zurückweisungsgründe nicht zutreffen. Sollte diese Vorlage nicht rechtzeitig oder gar nicht zur Verfügung stehen, behält IP dessen ungeachtet den Vergütungsanspruch.
Wird die Werbung trotz der zunächst erklärten Zurückweisung geschaltet, bleibt der Vergütungsanspruch von IP unverändert.
IP ist berechtigt, die Schaltung der Online-Werbung vorübergehend oder dauerhaft zu unterbrechen, falls der Auftraggeber nachträglich Änderungen der Inhalte der Online-Werbung selbst vornimmt (auch Redirect etc.) oder die Daten nachträglich verändert werden, auf die durch Hyperlink verwiesen wird, oder falls ein hinreichender Verdacht auf rechtswidrige Inhalte einer der Web-/Mobile-Seiten vorliegt, auf die ein mit Online-Werbung verbundener Hyperlink verweist. Kosten für den Ersatz oder die Änderung der Online-Werbung trägt der Auftraggeber. IP wird die Sperrung aufheben, sobald der Verdacht endgültig entkräftet ist. Der Zahlungsanspruch bleibt unberührt. 

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4. Schaltung der Online-Werbung

4.1 Platzierung
Die Platzierung wird im Einvernehmen mit dem Auftraggeber, ansonsten nach billigem Ermessen unter bestmöglicher Berücksichtigung der Interessen des Auftraggebers durch IP vorgenommen.Der Auftraggeber hat vorbehaltlich einer anderen individuellen Vereinbarung keinen Anspruch auf eine Platzierung der Online-Werbung an einer bestimmten Position der jeweiligen Web-Seite oder auf Einhaltung einer bestimmten Zugriffszeit auf die jeweilige Web-Seite. Eine geringfügige Umplatzierung der Online-Werbung innerhalb des vereinbarten Umfeldes ist möglich, es sei denn, die Werbewirkung würde dadurch spürbar beeinträchtigt. Sofern die Online-Werbung nicht offensichtlich als Werbung erkennbar ist, kann IP sie als solche kenntlich machen, insbesondere mit dem Wort „Anzeige“ oder bei Mobile-Diensten mit „-w-„ kennzeichnen und/oder vom redaktionellen Inhalt räumlich absetzen, um den Werbecharakter zu verdeutlichen. Maßgeblich zur Bemessung der AdImpressions (Anzahl der vom AdServer der IP abgerufenen Werbemittel) und der AdClicks (Anklicken der veröffentlichten Werbemaßnahmen) sind die von IP über ihren Ad-Server ermittelten Daten. Als AdI-mpression gilt jede Antwort durch den AdServer von IP als Reaktion auf die Anfrage des Browsers eines Nutzers, bereinigt um die durch automatisierte Prozesse wie z. B. Suchmaschinenscans erzeugten Impressions. Sollten die vertraglich vereinbarten AdImpressions oder AdClicks schon vor Ablauf der vereinbarten Laufzeit erreicht werden, werden sich die Parteien über eine Erhöhung der vereinbarten Vergütung oder eine vorzeitige Beendigung der Laufzeit einigen.

4.2 Ausfall oder Verschiebung
Fällt die Durchführung des Auftrages aus programmlichen oder technischen Gründen, wegen höherer Gewalt, Streik, aufgrund gesetzlicher Bestimmungen oder durch Störungen aus dem Verantwortungsbereich von Dritten, z. B. Providern, Netzbetreibern oder Leistungsanbietern etc., aus, wird die Schaltung der Online-Werbung nach Möglichkeit entweder vorverlegt oder nachgeholt, sofern der Zweck der Schaltung hierdurch nicht beeinträchtigt wird. Der Auftraggeber wird hierüber informiert, sofern dies zeitlich vernünftigerweise möglich ist. Bei Vorverlegung oder Nachholung in angemessener und zumutbarer Zeit bleibt der Vergütungsanspruch bestehen. Wenn und insoweit die Schaltung der Online-Werbung weder vorverlegt noch nachgeholt werden kann, hat der Auftraggeber Anspruch auf Rückzahlung des entsprechenden Anteils der von ihm entrichteten Vergütung. Weitere Ansprüche des Auftraggebers sind ausgeschlossen.

4.3 Mängel
Die Schaltung der Online-Werbung erfolgt durch den Anbieter in der dem jeweils geltenden technischen Standard entsprechenden bestmöglichen Weise. Die Wiedergabequalität hängt dabei auch von der vom Auftraggeber zur Verfügung gestellten Vorlage ab. Beiden Parteien ist bekannt, dass es nach dem Stand der Technik nicht möglich ist, eine absolut fehlerfreie Wiedergabe zu garantieren. Nicht jede Abweichung bedeutet daher einen Mangel, insbesondere nicht, wenn sie hervorgerufen wird,
       
- durch Störung der Kommunikationsnetze anderer Betreiber oder
- durch Rechnerausfall bei Dritten (z. B. anderen Providern) oder
- durch unvollständige und/oder nicht aktualisierte Angebote auf sogenannten Proxy-Servern (Zwischenspeichern) anderer Provider oder Online-Dienste oder
- durch einen Ausfall des Ad Servers, der nicht länger als 24 Stunden (fortlaufend oder addiert) innerhalb von 30 Tagen andauert.

Der Auftraggeber hat die in Auftrag gegebene Online-Werbung unverzüglich nach ihrer ersten Schaltung zu prüfen und einen eventuellen Mangel  unverzüglich, spätestens eine Woche nach der Schaltung, schriftlich gegenüber IP anzuzeigen. Anderenfalls gilt die Ausführung des Auftrags als genehmigt.
Die Gewährleistung ist zunächst auf Nachholung beschränkt. Sollte die Nachholung auch im zweiten Versuch fehlschlagen, kann der Auftraggeber Herabsetzung der Vergütung oder Rücktritt vom Vertrag wählen. Bei nur geringfügigem Mangel steht ihm das Rücktrittsrecht nicht zu. Wählt der Auftraggeber den Rücktritt vom Vertrag, steht ihm daneben kein Schadensersatzanspruch wegen des Mangels zu. Wählt der Auftraggeber nach gescheiterter Nachholung Schadensersatz, so beschränkt sich dieser auf die Differenz zwischen der vereinbarten Vergütung und dem Wert der einschließlich Nachholung geschalteten Online-Werbung. In sonstigen Fällen ist der Schadensersatz begrenzt auf 20 % der für die betroffene Werbung vereinbarten Vergütung. Die genannten Beschränkungen gelten nicht, wenn IP oder der Anbieter den Mangel arglistig verschwiegen hat.
Gewährleistungsrechte des Auftraggebers verjähren in 12 Monaten.

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5. Preisregelung

5.1  Preise
Es gilt die bei Abschluss des Auftrages gültige Preisliste. In den Preisen nicht enthalten sind ggf. anfallende urheber- bzw. leistungsschutzrechtliche Vergütungen, die wegen der Online-Werbung an Verwertungsgesellschaften wie z. B. die GEMA zu zahlen sind.
Der Grundpreis ist die Vergütung für die Schaltung der Online-Werbung. Er enthält keine Produktionskosten oder sonstigen Kosten. Diese werden gesondert berechnet. Mehrwertsteuer ist in allen Preisen nicht enthalten; sie wird in der gesetzlich geltenden Höhe zusätzlich berechnet.

5.2 Preisänderungen bleiben vorbehalten
Für bestätigte Aufträge wird eine Preisänderung nach entsprechender Mitteilung wirksam. Im Fall einer Preiserhöhung steht dem Auftraggeber ein Kündigungsrecht zu, welches nach Erhalt der Mitteilung nur schriftlich ausgeübt werden kann.
Für bestätigte Aufträge wird eine Preisänderung nach entsprechender Mitteilung wirksam. Im Fall einer Preiserhöhung steht dem Auftraggeber ein Kündigungsrecht zu, welches nach Erhalt der Mitteilung nur schriftlich ausgeübt werden kann.

5.3 Rabatte
Die in der Preisliste aufgeführten Rabatte werden auf die Gesamtrechnungssumme für innerhalb eines Kalenderjahres geschaltete Online-Werbung gewährt. Rabattangaben im Rahmen der Auftragsabwicklung auf maschinell erstellten Belegen sind daher nur als vorläufig zu betrachten.

5.4 AE
Für die von einer Agentur erteilten Aufträge gewährt IP einen Agenturrabatt in Höhe von 15 % auf das Rechnungsnetto, d. h. auf die Rechnungssumme ohne Mehrwertsteuer, nach Abzug von sonstigen Rabatten, aber vor Skonto. Voraussetzung sind der schriftliche Nachweis der Agenturtätigkeit und die Fakturierung an die Agentur. Gegenüber Kleinst- oder Scheinagenturen behält sich IP die Ablehnung des Agenturrabattes vor. Bei der Veränderung eines sonstigen Rabattes durch Zubuchung oder Storno wird der Agenturrabatt neu berechnet. Es erfolgt dann ggf. eine Nachbelastung oder Gutschrift.  

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6. Zahlungsbedingungen

6.1 Rechnungsstellung 
Schaltungen von Online-Werbung werden im Regelfall monatlich im Voraus auf der Basis des bis dahin in Auftrag gegebenen Volumens in Rechnung gestellt. Der Rechnungsbetrag muss spätestens drei Werktage vor der ersten Schaltung eines jeden Monats ohne Abzug auf dem IP-Konto eingehen, andernfalls kann IP die Schaltung verweigern. Bei Eingang innerhalb von zehn Tagen ab Rechnungsdatum werden 2 % Skonto gewährt; erfolgt die Buchung weniger als 13 Tage vor der ersten Schaltung des jeweiligen Monats, werden
2 % Skonto nur dann gewährt, wenn der Rechnungsbetrag spätestens drei Werktage vor der ersten Schaltung des betreffenden Monats bei IP eingeht. Beanstandungen einer Rechnung kann der Auftraggeber bis zwei Wochen nach Erhalt der Rechnung gegenüber IP geltend machen. Danach gilt die Rechnung als genehmigt. Tage im Sinne dieses Abschnitts sind Kalendertage.

6.2 Neuberechnung nach Ausstrahlung
Bei nachträglicher Änderung der Auftragsdaten für einen Schaltungsmonat stellt IP die zu der für diesen Monat ursprünglich erstellten Rechnung auftretende Differenz gesondert in Rechnung bzw. erteilt eine entsprechende Gutschrift. Der Rechnungsbetrag muss innerhalb von zehn Tagen nach Rechnungserhalt auf dem Konto von IP eingehen. 2 % Skonto auf diesen Rechnungsbetrag werden nur gewährt, wenn ein Skontoabzug bereits bei Zahlung der für diesen Monat ursprünglich erstellten Rechnung berechtigt war und der nachberechnete Betrag binnen zehn Tagen ab Rechnungsdatum bei IP eingeht. Die Neuberechnung umfasst auch Differenzen, die sich aus geänderten Rabattsätzen oder aus von Verwertungsgesellschaften erhobenen Gebühren ergeben. Der Ausgleich einer Gutschrift erfolgt durch Verrechnung oder Zahlung; wurde die mit der Gutschrift stornierte Rechnung unter Abzug von Skonto bezahlt, wird auch vom Gutschriftbetrag ein entsprechender Abzug vorgenommen. Tage im Sinne dieses Abschnitts sind Kalendertage. 

6.3 Zahlung

Zahlungen leistet der Auftraggeber ausschließlich auf das in der Rechnung genannte Konto von IP. Nicht bare Zahlungen erfolgen lediglich erfüllungshalber und gelten erst mit unwiderruflicher Gutschrift als Zahlung. Kosten der Einziehung und Einlösung sowie Stornogebühren und andere Bankspesen gehen zu Lasten des Auftraggebers.
Der Auftraggeber hat ein Recht zur Aufrechnung nur, wenn seine Gegenansprüche rechtskräftig festgestellt oder durch IP anerkannt wurden. Der Auftraggeber kann ein Zurückbehaltungsrecht nur ausüben, wenn sein Gegenanspruch auf demselben Vertragsverhältnis beruht.

6.4 Währung

Rechnungswährung für alle Zahlungsvorgänge ist Euro.

6.5 Verzug

Soweit im Einzelfall nicht anders vereinbart, befindet sich der Auftraggeber mit der Zahlung in Verzug, wenn der Betrag nicht innerhalb von zwei Wochen nach Erhalt der Rechnung auf dem Konto von IP eingeht. Zum Nachweis des Zugangs einer Rechnung, die per Telefax an den Auftraggeber abgesandt wird, genügt die Vorlage des Telefax-Sendeberichts. Bei Zahlungsverzug ist IP berechtigt, die Durchführung des Auftrages zurückzustellen, ohne dass daraus ein Ersatzanspruch des Auftraggebers entstehen kann. Der Auftraggeber haftet für den Verzugsschaden. IP berechnet Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe. 

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7. Werbemittel

Standardwerbemittel wie z. B. Banner, Skyscraper oder auch Medium Rectangle müssen IP spätestens drei Tage vor dem für die erste Schaltung vereinbarten Termin vollständig vorliegen. Sonderwerbeformen wie z. B. Wallpaper oder Tandem Ads, In-Stream Video Ads wie z. B. Pre-Rolls oder Overlay Ads und Werbeformen des Premium Ad Packages müssen IP spätestens fünf Tage vor dem für die erste Schaltung vereinbarten Termin vollständig vorliegen. Werbemittel für werbliche Specials (Sub- und Microsites) müssen frühzeitiger vorliegen. Hierzu erfolgt eine individuelle Abstimmung zwischen IP und Auftraggeber. Die Werbemittel müssen, falls sie nicht vom Anbieter oder von IP erstellt werden, per E-Mail als Bilddateien, die die von IP vorgegebenen Pixel-Formate aufweisen, übersandt werden. Dabei gelten die auf der Webseite von IP genannten Werbemittel-Spezifikationen. Bei verspäteter Anlieferung oder nachträglicher Änderung übernimmt IP keine Gewähr für die ordnungsgemäße Schaltung.
Stellt IP fest, dass die Werbemittel nicht den Vorgaben entsprechen, wird der Auftraggeber benachrichtigt. Der Auftraggeber trägt die Gefahr bei der Übermittlung der Werbemittel. Gleichzeitig mit der Übersendung teilt der Auftraggeber die für die Abrechnung mit Verwertungs-gesellschaften notwendigen Angaben für Tonträger, ins-besondere Produzent, Komponist, Titel und Länge der verwendeten Musik, schriftlich mit. Unterbleibt diese Mitteilung, versichert der Auftraggeber damit, dass bei der Erstellung des Materials keine Industrietonträger verwendet worden sind.   

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8. Sponsoring

Für Online-Sponsorings gelten zusätzlich und vorrangig gegenüber diesen AGB die Zusatzbedingungen für Crossmedia und Special Ads der IP.

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9. Nutzungsrechte

9.1 Rechteübertragung
Der Auftraggeber überträgt IP und dem Anbieter die für die Durchführung des Auftrages erforderlichen Nutzungsrechte an den übergebenen Werbemitteln und der Online-Werbung, und zwar zeitlich, örtlich und inhaltlich in dem für die Durchführung des Auftrages erforderlichen Umfang. Das Online-Bereithaltungsrecht, das Online-Übertragungsrecht sowie das Online-Wiedergaberecht werden örtlich unbegrenzt übertragen und berechtigen zur Schaltung mittels aller Formen des Internets.

9.2 Nutzung durch IP
Der Auftraggeber stimmt zu, dass IP die Werbemittel nach der ersten Schaltung auch zum Zweck der Eigenwerbung oder Kundenberatung in dem dazu erforderlichen Umfang unentgeltlich nutzen kann. Der Auftraggeber kann diese Zustimmung im Einzelfall beschränken oder insgesamt widerrufen. 

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10. Rechtliche Verantwortung des Auftraggebers

Im Verhältnis zu IP und dem Anbieter trägt allein der Auftraggeber die presserechtliche, urheberrechtliche, wettbewerbsrechtliche, medienrechtliche und sonstige Verantwortung für die Online-Werbung im Sinne einer selbständigen Garantie.
Der Auftraggeber sichert zu, dass er über sämtliche für die auftragsgemäße Schaltung der Werbung erforderli-chen Rechte mit Ausnahme von Rechten, die von der GEMA pauschal an die Anbieter eingeräumt werden, verfügt und sie auf IP und den Anbieter übertragen kann.
Der Auftraggeber garantiert die Einhaltung medien-rechtlicher Vorschriften, soweit er diese Einhaltung zu vertreten hat. Der Auftraggeber sichert zu, dass er be-rechtigt ist, die mit der Online-Werbung verbundenen Hyperlinks zu setzen. Der Auftraggeber prüft die von ihm eröffneten Hyperlinks bis in die dritte Weiterver-weisungsebene hinein und stellt sicher, dass eine Zu-griffsmöglichkeit auf Inhalte, die insbesondere gegen gesetzliche Bestimmungen, behördliche Bestimmungen oder das Gebot der Sittlichkeit verstoßen oder es aus sonstigen Gründen dem Anbieter unzumutbar machen, mit ihnen in Verbindung zu stehen, nicht erfolgt. Der Auftraggeber stellt IP und den Anbieter von allen gegen die Schaltung der Online-Werbung gerichteten Ansprü-chen Dritter frei. Dies gilt auch für die Kosten einer an-gemessenen Rechtsverteidigung. Im Falle einer Rechts-verteidigung unterstützt der Auftraggeber die IP und die Anbieter nach besten Kräften. Widerruft der Auftragge-ber seinen Auftrag ohne Einhaltung der vereinbarten Fristen aufgrund einer durch Dritte gegen ihn erwirkten Unterlassungsverfügung oder aus sonstigen Gründen, so bleibt er zur Zahlung in vollem Umfang verpflichtet. Dem Auftraggeber bleibt das Recht vorbehalten nach-zuweisen, dass IP ein geringerer Schaden entstanden ist.

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11. Kündigung

Auftraggeber und IP haben das Recht, bis drei Wochen vor Schaltung der Online-Werbung den Auftrag ganz oder in Teilen ohne Angabe von Gründen zu kündigen. Im Falle einer späteren Kündigung durch den Auftrag-geber bleibt er zur Zahlung der Vergütung verpflichtet unter Berücksichtigung der Abzüge gemäß § 649 S. 2 BGB. Die Kündigung bedarf der Schriftform.
Die Möglichkeit zur fristlosen Kündigung aus wichti-gem Grund bleibt unberührt. Als wichtiger Grund für IP gilt auch die durch konkrete Anhaltspunkte zu Tage ge-tretene wesentliche Verschlechterung der wirtschaftli-chen Verhältnisse des Auftraggebers.
 

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12. Haftung

Bei leicht fahrlässigen Pflichtverletzungen beschränkt sich die Haftung von IP auf den nach der Art des Auftrages vorhersehbaren, vertragstypischen, unmittelbaren Durchschnittsschaden. Dies gilt auch bei leicht fahrlässigen Pflichtverletzungen der gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen von IP. Gegenüber Unternehmern haftet IP bei leicht fahrlässiger Verletzung unwesentlicher Vertragspflichten nicht.
Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten nicht  bei Ansprüchen des Auftraggebers aus Produkthaftung oder bei von IP zurechenbar verursachten Personenschäden. 

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13. Abtretung

Der Auftraggeber kann seine Rechte aus dem Auftrag nur mit Zustimmung der IP an Dritte abtreten.

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14. Datenschutz 

14.1 Daten des Auftraggebers
Der Auftraggeber ist damit einverstanden, dass IP personenbezogene Daten des Auftraggebers, die dieser IP zur Verfügung stellt, sowie Daten, die sich aus der Erteilung und Durchführung von Aufträgen an IP ergeben, zu internen Zwecken, insbesondere zu Zwecken der Marktforschung, nutzt. IP ist berechtigt, mit der Verarbeitung solcher Daten Dritte zu beauftragen, sofern diese Dritten sich schriftlich zur Einhaltung der datenschutzrechtlichen Vorschriften verpflichten.

14.2 Auswertung von Zugriffsdaten
Sollte der Auftraggeber durch Verwendung spezieller Techniken, wie z. B. dem Einsatz von Cookies oder Zählpixeln, Daten aus der Schaltung von Online-Werbung gewinnen oder sammeln, sichert der Auftraggeber zu, dass er bei Erhebung, Verarbeitung und Nutzung von personenbezogenen Daten die Vorgaben des Telemediengesetzes (TMG), des Rundfunkstaatsvertrages (RStV) sowie des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) einhalten wird.
Handelt es sich bei dem Auftraggeber um eine Agentur, darf sie anonyme oder pseudonyme (und somit auch personenbeziehbare) Daten aus dem Zugriff auf die Online-Werbung nur im Rahmen der jeweiligen Kampagne für den konkreten Werbungtreibenden, der sie mit der Schaltung der jeweiligen Kampagne beauftragt hat, auswerten. Diese Auswertung darf nur die anonymen und pseudonymen Daten umfassen, die durch Werbeschaltungen auf den von IP vermarkteten Onlineangeboten generiert worden sind. Insbesondere darf die Agentur die Daten aus der Online-Werbung nicht für eigene Zwecke speichern, auswerten, anderweitig nutzen und/oder an Dritte weitergeben. Dieses Verbot erfasst auch die Erstellung von Profilen aus dem Nutzungsverhalten der User auf dem Onlineangebot von IP und deren weitere Nutzung.
Setzt der Auftraggeber für die Schaltung der Online-Werbung Systeme eines Dritten ein, wird er sicherstellen, dass auch der Systembetreiber diese Vereinbarung einhält. 

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15. Schlussbestimmungen

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Die Bestimmungen des UN-Kaufrechts finden keine Anwendung.

Änderungen oder Ergänzungen des Vertrages einschließlich dieser AGB sowie Nebenabreden zu dem Vertrag bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform. Das gilt auch für Änderungen dieser Schriftformklausel.

Für den Fall, dass eine der Bestimmungen dieser AGB unwirksam ist oder werden sollte, gelten die übrigen Bestimmungen dieser AGB unvermindert fort. Die Parteien sind aufgerufen, anstelle der unwirksamen eine wirksame Regelung zu vereinbaren, die dem von beiden Parteien mit der unwirksamen Regelung beabsichtigten wirtschaftlichen Zweck möglichst nahe kommt.

Erfüllungsort und Gerichtsstand ist Köln.

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Hier können Sie sich die AGB für Online-Marketing downloaden:

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AGB Online-/Mobile-Dienste 2011 30.09.2011 53 KB PDF
AGB DirektMarketing

AGB für Direktmarketing

Allgemeine Geschäftsbedingungen der IP Deutschland GmbH für Direktmarketing-Dienste


Übersicht:

     1. Definitionen
     2. Vertragsschluss
     3. Vertragsgegenstand
     4. Zustimmungserfordernis
     5. Agentur als Auftraggeber
     6. Mängel
     7. Preisregelung
         7.1 Preise
         7.2 Preisänderungen bleiben vorbehalten
         7.3 Rabatte
     8. Zahlungsbedingungen
         8.1 Rechnungsstellung
         8.2 Zahlung
         8.3 Verzug
     9. Haftung
     10. Datenschutz
     11. Schlussbestimmungen

 

1. Definitionen

Adressen sind die Dateien von Post- und E-Mail-Adressen für Werbeaussendungen an definierte Zielgruppen.
Agentur ist ein Adressbroker oder ein ähnlicher Dienstleister.
AGB sind diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen.
Anbieter ist der Produzent der Direkt-Marketing-Dienste, z. B.:
RTL interactive GmbH, Picassoplatz 1, 50679 Köln, für RTL Direkt-Marketing-Dienste, n-tv Nachrichtenfernsehen GmbH, Picassoplatz 1, 50679 Köln, für n-tv Direkt-Marketing-Dienste.
Auftrag ist der Vertrag zwischen IP und dem Auftraggeber über die Nutzung der Adressen.
Auftraggeber kann der Werbungtreibende oder eine Agentur sein.
IP ist die IP Deutschland GmbH, Picassoplatz 1, 50679 Köln.
Direkt-Marketing-Dienste sind nachfolgende Werbeaussendungen an die Adressen:

* Vorteilsmails, d. h. Werbe-E-Mails mit einem Co-Branding des Anbieters oder des Senders, die durch IP versandt werden,
* Vorteilsbriefe, d. h. Werbebriefe mit einem Co-Branding wie Vorteilsmails, die durch einen Lettershop oder ähnliche Dienstleister des Auftraggebers versandt werden,
* Versand von Werbebriefen oder Werbe-E-Mails ohne Co-Branding,
* Werbefläche in einem redaktionellen Newsletter der Online-Präsenz des Senders.

Lettershop ist ein Unternehmen zur versandfertigen Aufbereitung von Werbebriefen.
Sender ist z. B. RTL oder n-tv. 

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2. Vertragsschluss

 

IP ist exklusiv für die Vermarktung der Direkt-Marketing-Dienste der Anbieter zuständig. IP handelt bei Vertragsabschluss im Namen und für Rechnung des Anbieters. Der Auftrag kommt durch schriftliche oder elektronische Bestätigung der Bestellung, spätestens durch Erfüllung der Leistung zustande. Für den Auftrag gelten allein diese AGB; Allgemeine Geschäftsbedingungen des Auftraggebers finden keine Anwendung.

 

Aufträge von Agenturen werden nur für namentlich genau bezeichnete Werbungtreibende angenommen. IP ist berechtigt, von der Agentur einen Mandatsnachweis zu verlangen. Eine Agentur tritt mit Auftragserteilung die Zahlungsansprüche gegen ihren Kunden aus dem entsprechenden Auftrag an IP ab. IP nimmt diese Abtretung hiermit an (Sicherungsabtretung). Sie ist berechtigt, diese dem Kunden der Agentur gegenüber offenzulegen, wenn die Forderung nicht innerhalb eines Monats nach Fälligkeit beglichen ist.

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3. Vertragsgegenstand

Die Adressen stehen im Eigentum des Anbieters. IP stellt sie dem Auftraggeber zu der einmalig vereinbarten Nutzung zur Verfügung. Ein Konkurrenzschutz für den Auftraggeber besteht nicht.
Im Falle von E-Mail-Aussendungen durch IP wird IP die personalisierte Aussteuerung und Auslieferung sowie das Reporting selbst oder durch Dritte durchführen. Das erstellte Reporting ist für die Abrechnung gegenüber dem Auftraggeber allein maßgeblich. 

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4. Zustimmungserfordernis

Sämtliche vom Auftraggeber mit Hilfe der Adressen durchgeführten Direkt-Marketing-Dienste bedürfen vor ihrer Durchführung der schriftlichen Freigabe durch IP. Der Auftraggeber hat zu diesem Zweck den finalen Entwurf der Werbesendung vorzulegen. Kommt der Auftraggeber dem nicht nach oder verweigert IP die Zustimmung und wird die Werbeaussendung dennoch durchgeführt, behält IP den Vergütungsanspruch.
Die Verwendung der Marke und sonstiger Kennzeichen von IP, des Anbieters oder eines mit diesen im Konzernverbund stehenden Unternehmens ist nur dann und insoweit zulässig, wie dies von IP zuvor schriftlich freigegeben worden ist. 

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5. Agentur als Auftraggeber

Ist der Auftraggeber eine Agentur, die die Adressen für Werbeaussendungen ihrer Kunden nutzen will, so gelten zusätzlich folgende Bestimmungen:
Vor Abschluss des Vertrages mit dem Kunden wird die Agentur IP dessen Namen und Anschrift mitteilen. Auf Wunsch von IP wird die Agentur danach weitere Informationen über den Kunden (z. B. Handelsregisterauszug) vorlegen.
Die Agentur verpflichtet sich, die Adressen geeignet erscheinenden Abnehmern anzubieten. Sie wird die Adressen nicht solchen Interessenten anbieten, die IP namentlich ausdrücklich ausgeschlossen hat.
Die Agentur garantiert, dass eine Verwendung der Adressen über den im Auftrag niedergelegten Umfang hinaus nicht stattfindet. Sie wird die Adressen insbesondere nicht zu einem abweichenden Zweck oder über den vereinbarten Zeitraum hinaus speichern, vorhalten, weitergeben oder in sonstiger Weise nutzen. 

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6. Mängel

Die Gewährleistung ist zunächst auf Nachholung beschränkt. Sollte die Nachholung auch im zweiten Versuch fehlschlagen, kann der Auftraggeber Herabsetzung der Vergütung oder Rücktritt vom Vertrag wählen. Bei nur geringfügigem Mangel steht ihm das Rücktrittsrecht nicht zu. Wählt der Auftraggeber den Rücktritt vom Vertrag, steht ihm daneben kein Schadensersatzanspruch wegen des Mangels zu. Wählt der Auftraggeber nach gescheiterter Nachholung Schadensersatz, so beschränkt sich dieser auf die Differenz zwischen der vereinbarten Vergütung und dem Wert der erbrachten Leistung einschließlich Nachholung. In sonstigen Fällen ist der Schadensersatz begrenzt auf 20 % der für die betroffene Leistung vereinbarten Vergütung. Die genannten Beschränkungen gelten nicht, wenn IP oder der Anbieter den Mangel arglistig verschwiegen hat.
Gewährleistungsrechte des Auftraggebers verjähren in 12 Monaten.
 

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7. Preisregelung

7.1 Preise
Es gilt die bei Abschluss des Auftrages gültige Preisliste. Grundlage für die Abrechnung ist der Postauslieferungsschein bzw. das von IP erstellte Reporting. Nutzt der Auftraggeber die zur Verfügung gestellten Adressen nur teilweise, so gilt für die Abrechnung eine Mindestabnahmequote von 60 %.
Mehrwertsteuer wird in gesetzlicher Höhe zusätzlich berechnet.

7.2 Preisänderungen bleiben vorbehalten

Für bestätigte Aufträge wird eine Preisänderung nach entsprechender Mitteilung wirksam. Im Fall einer Preiserhöhung steht dem Auftraggeber ein Kündigungsrecht zu, welches nach Erhalt der Mitteilung nur schriftlich ausgeübt werden kann.

7.3 Rabatte

Soweit im Einzelfall nicht anders vereinbart, ist der Auftrag nicht rabattfähig oder. 

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8. Zahlungsbedingungen

8.1 Rechnungsstellung
Die Vergütung ist nach Auftragsabwicklung und Rechnungsstellung durch IP fällig.
Ist der Auftraggeber eine Agentur, so versteht sich der Rechnungsbetrag als Endbetrag nach Abzug einer etwaigen Agenturprovision.
Im Verhältnis der Agentur zu ihrem Kunden trägt die Agentur das Delkredere-Risiko. 

8.2 Zahlung
Zahlungen leistet der Auftraggeber ausschließlich auf das in der Rechnung genannte Konto von IP.
Nicht bare Zahlungen erfolgen lediglich erfüllungshalber und gelten erst mit unwiderruflicher Gutschrift als Zahlung. Kosten der Einziehung und Einlösung sowie Stornogebühren und andere Bankspesen gehen zu Lasten des Auftraggebers.
Der Auftraggeber hat ein Recht zur Aufrechnung nur, wenn seine Gegenansprüche rechtskräftig festgestellt oder durch IP anerkannt wurden. Der Auftraggeber kann ein Zurückbehaltungsrecht nur ausüben, wenn sein Gegenanspruch auf demselben Vertragsverhältnis beruht.

8.3 Verzug

Soweit im Einzelfall nicht anders vereinbart, befindet sich der Auftraggeber mit der Zahlung in Verzug, wenn der Betrag nicht innerhalb von 2 Wochen nach Erhalt der Rechnung auf dem Konto von IP eingeht. Zum Nachweis des Zugangs einer Rechnung, die per Telefax an den Auftraggeber abgesandt wird, genügt die Vorlage des Telefax-Sendeberichts. Bei Zahlungsverzug ist IP berechtigt, die Durchführung des Auftrages zurückzustellen. Der Auftraggeber haftet für den Verzugsschaden. IP berechnet Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe. 

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9. Haftung

Bei leicht fahrlässigen Pflichtverletzungen beschränkt sich die Haftung von IP auf den nach der Art des Auftrags vorhersehbaren, vertragstypischen, unmittelbaren Durchschnittsschaden. Dies gilt auch bei leicht fahrlässigen Pflichtverletzungen der gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen von IP. Gegenüber Unternehmern haftet IP bei leicht fahrlässiger Verletzung unwesentlicher Vertragspflichten nicht.

Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten nicht bei Ansprüchen des Auftraggebers aus Produkthaftung oder bei von IP zurechenbar verursachten Personenschäden.

Ist der Auftraggeber eine Agentur, so haftet sie auch für ein Verschulden des von ihr beauftragten Lettershops, EDV-Verarbeiters oder eines sonstigen von ihr eingeschalteten Dienstleisters. 

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10. Datenschutz

Der Auftraggeber garantiert die Einhaltung der datenschutzrechtlichen Bestimmungen bei der Verwendung der Adressen und stellt IP und den Anbieter von diesbezüglichen Ansprüchen Dritter frei.
Der Auftraggeber versichert, dass die Adressen jederzeit gegen unberechtigte Zugriffe durch Dritte geschützt sind. Der Auftraggeber verpflichtet sich, die zur Verfügung gestellten Datenbestände nach Ablauf der Nutzungsbefugnis zu löschen.
Ist der Auftraggeber eine Agentur, so verpflichtet sich diese, gegenüber IP die datenschutzrechtliche Verpflichtungserklärung nach dem Standard des DDV (Deutscher Direktmarketing Verband e. V.) abzugeben und die von ihr eingeschalteten Dienstleister in gleicher Weise zu verpflichten. Die Agentur ernennt einen Datenschutzbeauftragten, der die Einhaltung der datenschutzrechtlichen Bestimmungen überwacht, und verpflichtet alle weiteren Mitarbeiter auf das Datengeheimnis gemäß § 5 BDSG.

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11. Schlussbestimmungen

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Die Bestimmungen des UN-Kaufrechts finden keine Anwendung.

Änderungen oder Ergänzungen des Vertrages einschließlich dieser AGB sowie Nebenabreden zu dem Vertrag bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform. Das gilt auch für Änderungen dieser Schriftformklausel.

Für den Fall, dass eine der Bestimmungen dieser AGB unwirksam ist oder werden sollte, gelten die übrigen Bestimmungen dieser AGB unvermindert fort. Die Parteien sind aufgerufen, anstelle der unwirksamen eine wirksame Regelung zu vereinbaren, die dem von beiden Parteien mit der unwirksamen Regelung beabsichtigten wirtschaftlichen Zweck möglichst nahe kommt.

Erfüllungsort und Gerichtsstand ist Köln.

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Hier können Sie sich die AGB für Direktmarketing downloaden:

Titel aktualisiert Größe Format
AGB Direktmarketing 2010 06.10.2010 181 KB PDF
Crossmedia

Zusatzbedingungen für Crossmedia und Special Ads

Für Special Ads- und Crossmedia-Buchungen gelten zusätzlich und vorrangig die nachfolgenden Bestimmungen.

Für Fernsehwerbung gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen für Fernsehwerbung und für Onlinewerbung die Allgemeinen Geschäftsbedingungen für Online-Dienste der IP Deutschland GmbH.

 

Übersicht:  

 

TV-Sponsoring

Sponsoring-Angebote können mit variablen Preisen oder "preisgruppenfixiert" gebucht werden. Variable Preise bedeuten, dass es zu Preis- bzw. Tarifgruppenänderungen der gesponserten Sendung im laufenden Kalenderjahr kommen kann, und zwar zu Lasten oder zu Gunsten des Auftraggebers. IP wird den Auftraggeber über eine ihn betreffende Preisanpassung informieren. Eine solche Preisanpassung stellt keinen Kündigungsgrund dar. Preisgruppenfixiertes Sponsoring bedeutet, dass Preis- bzw. Tarifgruppenänderungen der gesponserten Sendung nicht an die Sponsoringpreise weitergegeben werden. Die Preis- bzw. Tarifgruppen zum Zeitpunkt der Buchungsbestätigung gelten für den gesamten Buchungszeitraum. Ein Wechsel zwischen den Preismodellen Variables Sponsoring und preisgruppenfixiertes Sponsoring für den gebuchten Zeitraum ist nach Vertragsabschluss nicht möglich.

Sollte die Anzahl der Ausstrahlungen geringer sein, als im Angebot aufgeführt, werden nur die tatsächlichen Ausstrahlungen berechnet, der Gesamtpreis reduziert sich also anteilig. Sollten mehr Ausstrahlungen möglich sein als vereinbart, erfolgt eine entsprechende Mitteilung; die zusätzlichen Ausstrahlungen können auf Basis ihrer Tarif- bzw. Preisgruppe zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses entsprechend nachgebucht werden. Im Falle einer Sendeplatzverschiebung der gesponserten Sendung erfolgt ein neues Angebot.

Wird der Sponsoringtrailer durch IP oder den Sender produziert, werden die Produktionskosten separat abgerechnet. Produktionskosten zählen nicht zum Buchungsvolumen einer etwaig bestehenden Basisbuchung bzw. von Max3-Buchungen.

Bei der Produktion des Sponsoringtrailers durch den Auftraggeber wird vorab eine rechtliche Prüfung durch IP vorgenommen. Dies kann durch Vorlage eines Storyboards mindestens 3 Wochen vor Ausstrahlung erfolgen. Im Falle eines rechtlichen Einwandes durch den Sender/IP oder einer Landesmedienanstalt gegen die Trailerart oder den Teil des Trailers, der sich auf den Sponsor bezieht, wird der Auftraggeber die notwendigen Änderungen vornehmen und rechtzeitig dem Sender/IP eine Version zur Verfügung stellen, die nach den Vorgaben von Sender/IP und der Landesmedienanstalten ausgestrahlt werden darf. Sender und IP übernehmen keine Haftung, dass der Trailer im Übrigen nicht gegen geltendes Recht verstößt. Der Sponsoringtrailer muss mindestens 10 Tage vor Ausstrahlung in der endgültigen Version bei IP vorliegen.

Bei Buchung des Sponsorings ist eine verbindliche Angabe erforderlich, welches Produkt als Sponsor eingesetzt werden soll. Bei nachträglicher Produktangabe oder -auswechslung kann IP die Einhaltung eines vereinbarten Konkurrenzausschlusses nicht garantieren.

IP behält sich das Recht vor, weitere Sonderwerbeformen innerhalb des Formates unter Berücksichtigung des Konkurrenzausschlusses (auf Basis der Nielsen-Produktfamilie) auch an andere Kunden zu vermarkten.

Schriftliche Buchung erfolgt unter Faxnummer 0221/456 95-22767 oder -22787.

Sponsoring-Buchungen können nicht storniert werden.

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Online-Sponsoring

Das Angebot ist freibleibend. Sollte die tatsächliche Medialeistung geringer sein als angeboten, wird der Auftrag nach Wahl der IP anteilig angepasst oder nachgeliefert. Eine Übererfüllung der variablen Werbeleistungen wird nicht zusätzlich berechnet. Die Produktionskosten für Werbemittel und für zusätzlich durch externe Dienstleister erstellte Sonderleistungen werden gesondert berechnet. Die Bereitstellung der Inhalte und des Bildmaterials erfolgt durch den Auftraggeber. Im Falle der Produktion der co-branded Werbemaßnahmen und der Micro- oder Subsite durch IP sind zwei Korrekturläufe im Preis enthalten, weitere Korrekturen werden gesondert berechnet.

Bei Produktion der co-branded Werbemittel und der Microsite durch den Auftraggeber sind die Spezifikationen der IP einzuhalten. Die Prüfung und Freigabe erfolgt durch die IP.

Die Gewinnbeistellung und -auslieferung obliegt dem Auftraggeber. Gewonnene Userdaten durch Neuregistrierungen gehen in das Eigentum der IP über.

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Exclusive Position* und Special Creation**

Ein im Splitscreen einzusetzender Spot muss mindestens 10 Tage vor Ausstrahlung bei IP vorliegen. Bei einer kundenindividuellen Umsetzung durch den Sender wird eine gesonderte Absprache getroffen. Die Realisierung von Exklusivspots ist von der Verfügbarkeit des Werbepotentials abhängig.

Im Falle eines rechtlichen Einwandes gegen den Einsatz der Sonderwerbeform durch den Sender oder einer Landesmedienanstalt wird ein Kompromiss abgestimmt. Gelingt dies nicht, gilt die Festlegung durch den Sender oder die Landesmedienanstalt.

Sollten Preis- bzw. Tarifgruppenänderungen des Werbeumfelds vorgenommen werden, so werden die Preise angepasst. Im Falle einer Abweichung zwischen der tatsächlichen Anzahl der Ausstrahlungen gegenüber dem Angebot werden die Preise entsprechend angepasst. Produktionskosten werden separat in Rechnung gestellt. Sie können nicht auf bestehende Vereinbarungen (Basisbuchungen/Max3-Buchungen) angerechnet werden und sind nicht AE-fähig.

IP behält sich die Vermarktung weitere Exclusive Positions und Special Creations innerhalb des Formates vor.

Sollte die Sendung (auch nach Buchung von Exclusive Positions/ Special Creations) von dem Anbieter eines Konkurrenzproduktes (d.h. aus derselben Nielsen-Produktfamilie) gesponsert werden, so hat der Konkurrenzschutz des Sponsors Vorrang. IP wird dem Kunden in diesem Fall ein entsprechendes alternatives Umfeld für die Exclusive Positions/Special Creations anbieten. Gelingt dies nicht, steht beiden Parteien ein Sonderkündigungsrecht zur Stornie-rung des Auftrages ohne gegenseitige Ansprüche zu.

Gültig ist die schriftliche Buchung per Fax: 02 21/456 95-22767 oder -22787. Es können keine Optionen für Interessenten eingeräumt werden.

Buchungen von Exclusive Positions*) und Special Creations**) können nicht storniert werden.

*) Exclusive Position = Pre-Split, Post-Split, Abspannsplit, Newscountdown, Singlespot, Singlesplit, Spot Duo, Programmsplit und Contentsplit

**) Special Creation = Movesplit, Skyscraper, Framesplit, Cut In, Abspannboard,, Crawl, Spotpremiere, Werbetrennermove, Promostory, Gewinnspiel; für Promostory und Gewinnspiele gelten separate Bedingungen (s. u.)

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Promostory (Dauerwerbesendung)

Produktionskosten werden separat in Rechnung gestellt. Sie können nicht auf bestehende Vereinbarungen (Basisbuchungen/Max3-Buchungen) angerechnet werden und sind nicht AE-fähig.

Die Realisierung von Promostorys ist von der Verfügbarkeit des Werbepotentials abhängig. Der Spot muss mindestens 10 Tage vor Ausstrahlung bei IP vorliegen. Bei einer kundenindividuellen Umsetzung durch den Sender wird eine gesonderte Absprache getroffen.

Im Falle eines rechtlichen Einwandes gegen den Einsatz der Sonderwerbeform durch den Sender oder eine Landesmedienanstalt wird ein Kompromiss abgestimmt. Gelingt dies nicht, gilt die Festlegung durch den Sender oder die Landesmedienanstalt.

IP behält sich die Vermarktung weiterer Exclusive Positions und Special Creations innerhalb des Formates vor.

Gültig ist die schriftliche Buchung per Fax: 0221/ 456 95-22767 oder -22787.

Es können keine Optionen für Interessenten eingeräumt werden. Promostory-Buchungen können nicht storniert werden.

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Gewinnspiele

Die Produktion obliegt inhaltlich und redaktionell dem Sender. Soweit in dem Angebot nichts anderes erwähnt, werden die Produktionskosten nach Aufwand kalkuliert und dem Auftraggeber gesondert in Rechnung gestellt. Die Produktionskosten sind weder AE-noch skontofähig. Sie können nicht auf bestehende Vereinbarungen (Basisbuchungen/Max3-Buchungen) angerechnet werden.

Der Auftraggeber liefert spotfremdes Sendematerial (Gewinndarstellung, Logo) für die Trailerproduktion mindestens 4 Wochen vor Einsatz an IP.

Der Vertrag wird vorbehaltlich der Zustimmung durch den Sender geschlossen. Im Falle eines rechtlichen Einwandes gegen den Einsatz der Sonderwerbeform durch den Sender oder einer Landesmedienanstalt wird ein Kompromiss abgestimmt. Gelingt dies nicht, gilt die Festlegung durch den Sender oder die Landesmedienanstalt.

Die Platzierung der Trailer obliegt dem Sender.

Die Gewinnerdaten werden vom Sender dem Auftraggeber schnellstmöglich zur Verfügung gestellt. Der im Angebot aufgeführte Preis beinhaltet nicht die Gewinnbeistellung. Die Gewinnbeistellung erfolgt, nach Freigabe durch IP Deutschland, durch den Auftraggeber auf eigene Kosten. Die Gewinnübergabe sowie die gesamte Gewinnabwicklung erfolgt durch den Auftraggeber.

Gewinnspiel-Buchungen können nicht storniert werden.

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Konvergenz

Die Preise verstehen sich zuzüglich der Produktionskosten. Diese werden nach Aufwand berechnet. Das Angebot gilt vorbehaltlich der Verfügbarkeiten sowie einer inhaltlichen Einigung über den 20 Sek. TV-Spot mit ca. 10 Sek. Kundenintegration zwischen IP und dem Auftraggeber. Das angebotene TV-Volumen bezieht sich auf die Gesamtlänge des TV-Spots.

Der Gesamtpreis ist nicht weiter rabattfähig und nicht rabattbildend. Der Preis ist zudem nicht AE-fähig.

Die Platzierung der TV-Spots erfolgt in Werbeleerzeiten 10 Tage vor Ausstrahlung.

IP wird sich nach Kräften bemühen, die Wünsche des Partners zu berücksichtigen. Das Letztentscheidungsrecht liegt bei der IP. 
 

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Werbelizenzen

Für den Fall, dass die Maßnahme Nebenleistungen enthält, die von der RTL Interactive GmbH lizenziert werden müssen, gelten zusätzlich folgende Bestimmungen: Darstellerhonorare und Produktionskosten für Trailer, Anzeigen etc. werden nach Aufwand berechnet und durch die RTL Interactive GmbH gesondert in Rechnung gestellt. Die gesamten Media- bzw. Lizenzierungskosten sind abhängig von den tatsächlich durchgeführten kommunikativen Maßnahmen. Hierfür wird ein Vertrag zwischen der RTL Interactive GmbH und dem Auftraggeber oder dessen Kunden geschlossen. 

Alle Preise verstehen sich zzgl. der gesetzlich geltenden Mehrwertsteuer.

Rechen- und Druckfehler sowie Änderungen in Programm- und/oder Promotionplanung vorbehalten.

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Hier können Sie sich die Zusatzbedingungen für Crossmedia und Special Ads downloaden:

Titel aktualisiert Größe Format
Zusatzbedingungen Special Ads deutsch 29.07.2013 68 KB PDF
Zusatzbedingungen Special Ads englisch 30.07.2013 63 KB PDF

Ansprechpartner

Hotline-Team

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IP Deutschland

+49 221 456-26588

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