DIGITAL INS FORMAT – GANZ NATÜRLICH
23.01.2015

Vor etwa einem Jahr berichtete FOURSCREEN erstmals über Digital Placement. Diese seinerzeit für den deutschen TV-Markt gänzlich neue Form des Product Placements ermöglicht es, Markenbotschaften nachträglich digital und ohne qualitative Abstriche in bereits bestehenden TV-Content zu integrieren. Aktuelle Kampagnenbeispiele vermitteln einen Eindruck von den vielfältigen Umsetzungsmöglichkeiten, die Digital Placement bietet.

Verblüffend schnell und aktuell

Die Vorteile liegen auf der Hand: Beim Digital Placement beträgt der Vorlauf nur wenige Wochen – wesentlich weniger als bei physischen Product Placements. Das ist besonders für Werbungtreibende interessant, die sich weniger am Dreh- als am Sendestart einer Produktion orientieren wollen. Selbst aktuelle Plakate können per Digital Placement wirklichkeitsgetreu und kurzfristig ganz ohne Abstriche in puncto Qualität ins Format integriert werden.


Nissan: Wiederholungstäter bei "Alarm für Cobra 11"

Nissan war der Vorreiter und schaltete schon im Oktober 2013 die ersten Digital Placements im RTL Format „Alarm für Cobra 11“. Die Vorteile haben den First Mover überzeugt und zum erneuten Einsatz von Digital Placement bewogen. Gleich in der ersten Szene des hochspannenden Pilotfilms der neuen Staffel im Oktober 2014 war Nissan wieder präsent: Eine digital integrierte, großformatige Plakatwerbung setzte den Nissan Pulsar effektvoll in Szene, während im Vordergrund Kommissar Alex Brandt mit Felix beim Basketball das Körbewerfen übte. Per Digital Placement wurden für Nissan noch zahlreiche weitere Out-of-Home-Werbeflächen in die Actionserie integriert und von Anfang Oktober bis Ende November 2014 bei RTL ausgestrahlt.

 

Deutsche Telekom: Magenta EINS – täglich in Serie

Im Rahmen ihrer großen MagentaEINS-Kampagne ließ auch die Deutsche Telekom Plakatflächen nachträglich digital integrieren – und zwar in die täglichen Serien „Alles was zählt“ und „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ bei RTL. Die auffälligen magentafarbenen Plakate tauchten immer wieder in verschiedenen Szenen und unterschiedlichen Größen auf. Neben den bereits genannten liegt ein weiterer wesentlicher Vorteil dieser Werbeform darin, dass sie es erlaubt, Produkte harmonisch in die Serienszenerie einzubinden. Die Plakate übernehmen eine besondere Statistenrolle und ziehen damit die Blicke auf sich, während sie gleichzeitig in den Handlungsablauf eingebaut sind.

 

 

Coca-Cola : Produkt und Plakat – erfrischend digital platziert

In den unterschiedlichen Szenen bei „Unter uns“, „Alles was zählt“ und „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ erschienen sowohl die charakteristische Flasche als auch digital integrierte Plakate der Kompliment-Kampagne für Coca-Cola light.

 

Gelungene Einbettung ins Format

IP hat die Zuschauer von „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ zum Coca-Cola-Case eingehend befragt. Ergebnis: Die Einbettung der Digital Placements ins Format wirkt natürlich und darf als gelungen gelten. Treue GZSZ-Fans, die jeden Tag zuschauen und sehr kritisch reagieren, wenn ihnen etwas an ihrer Lieblingsserie nicht passt, empfinden die Einbindung der Digital Placements mit weit überwiegender Mehrheit (84 Prozent) als nicht störend in der Sendung, sondern zu 78 Prozent sogar als gut integriert. Mehr als drei Viertel empfinden die Placements als passend – sowohl zum Format (76 Prozent) als auch zur Marke (78 Prozent). Jeder vierte Zuschauer der Folgen mit Digital Placements gibt ausdrücklich an, dass ihm die Einbindung gut gefallen würde. Mehr als zwei Drittel meinen, dass sie gut auf die Marke Coca-Cola light aufmerksam macht – und einer deutlichen Mehrheit von 59 Prozent machen die Placements Lust aufs Produkt.
 

Auch für Finanzdienstleister interessant

Cortal Consors nennt sich seit dem 8. Dezember 2014 Consorsbank. Als Teil der damit einhergehenden Launch-Kampagne präsentierte sich die Bank ab dem 12. Dezember auch bei „Alles was zählt“ bei RTL – auf per Digital Placement integrierten Plakat- und Posterflächen. Diese Art der Einbettung passt perfekt zur mit dem Renaming einhergehenden Neuausrichtung der Bank, die jetzt mit ihrem Online- und Mobile-Angebot bewusst eine neue, junge Zielgruppe anspricht. Die Consorsbank ist damit der erste Kunde aus dem Finanzdienstleistungsbereich, der auf Inszenierungen in einer täglichen Serie setzt.
 

Digital Placement kommt an

Die Zwischenbilanz nach etwas mehr als 1 Jahr zeigt: Das Digital Placement ist mit seinen ganz spezifischen Vorteilen heute in der Welt der Sonderwerbeformen angekommen, wird von immer mehr Werbungtreibenden angenommen und wird sich künftig weiter etablieren. Die Integrationsmöglichkeiten werden schrittweise erweitert. So bietet neben RTL seit kurzem auch VOX in der Sendung „Wer weiß es, wer weiß es nicht?“ die Möglichkeit, Produkte digital in Formate einzufügen.

Ansprechpartner

Kinga Slota
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