2012

Der aktuelle TNS Convergence Monitor belegt u.a. einen ungebrochenen Run auf "schicke Fernseher". Viele der neuen Geräte sind internetfähig, doch die tatsächliche Internetnutzung über den Fernseher ist bisher gering. Während die Online-Nutzung daheim und dank Smartphones auch unterwegs weiter steigt, kann das Fernsehen seine Führungsposition behaupten.


Studienthematik: Mediennutzung
Publikationsdatum: 2012
Medium:
  • Übergreifende Studien
Zielgruppe:
  • Erw. ab 14 Jahre
 

Always on – daheim und unterwegs
Die Ergebnisse zeigen: Der Trend geht zu immer mehr Geräten im Haushalt, die zwar im Grunde genommen Alleskönner sind, aber nicht alles gleich gut bzw. gleich komfortabel können. Jedes Gerät hat spezifische Vor- und Nachteile, so dass die User das zum Nutzungskontext und gewünschten Inhalt passende Device auswählen.

Flatscreens und HDTV setzen ihren Siegeszug fort
Auch im vergangenen Jahr schafften sich wieder viele Deutsche einen neuen Fernseher an – mittlerweile befinden sich in 68% aller Haushalte (HH mit Erwachsenen zwischen 14 und 64 Jahren) Flachbildfernseher. Von diesem Trend und den vielfach in neuen Geräten integrierten HD-Receivern profitiert die Empfangbarkeit von HDTV, so dass nun in rund einem Drittel (37 Prozent) der deutschen Haushalte gestochen scharf ferngesehen werden kann.

Alles Internet – Inhalte und Settings variieren
Aktuell nutzen 86 Prozent der 14- bis 64-Jährigen das Internet. Dabei ist der klassische PC nach wie vor die beliebteste Nutzungsplattform: 85 Prozent der Befragten – und damit nahezu alle Onliner – gehen (auch) mit einem Desktop/Laptop oder Notebook ins Netz. Auch der größte Teil der Online-Zeit entfällt auf den PC (85 Prozent). Wenn immer breitere Bevölkerungsschichten das Internet auch über mobile Endgeräte (34 Prozent über Handy, 5 Prozent über Tablets) nutzen, geht das übrigens nicht zu Lasten der stationären Online-Nutzung; vielmehr werden hier zusätzliche Nutzungssettings für den Internetkonsum erschlossen. So kommen Handys als praktisches Alltagshelfer für unterwegs zum Einsatz, z. B. nutzen 21 Prozent der 14- bis 64-Jährigen ihr Handy als Navigationsgerät (bei den Smartphone-Besitzern sind es sogar 56 Prozent), oder nutzen Games und Infos, um Wartesituationen zu überbrücken.

Zeitbudget für Mediennutzung bleibt konstant
Erstaunlich konstant bleibt das Zeitbudget, das die befragten 14- bis 64-Jährigen für TV, Online, Radio und Print aufwenden. So ist die Mediennutzung im Vergleich zum Vorjahr nur um eine Minute auf insgesamt nun 400 Minuten pro Tag gestiegen (aus methodischen Gründen sind diese Werte nicht mit der ma und den AGF-Daten vergleichbar). Noch einmal angestiegen ist die Online-Nutzung, im Vergleich zum Vorjahr um 13 auf 78 Minuten - während die Fernsehnutzung das Vorjahresniveau hält. Erstmals wurde in dieser Welle bei der Abfrage der Online-Nutzungsdauer explizit auch auf die mobile Nutzung hingewiesen.

Diese und weitere Ergebnisse finden sich in der sechsten Auflage der Forschungsreihe TNS Convergence Monitor, einer Gemeinschaftsstudie von IP Deutschland, ARD-Werbung, Deutscher Telekom, Vodafone D2 GmbH und ZDF. Die repräsentative Untersuchung bietet einen fundierten Überblick über die Verbreitung konvergenter Techniken für Telekommunikation, Internet und Medien sowie Einstellungen und Interessen der Konsumenten.

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TNS Convergence Monitor 2012.pdf 16.10.2012 579 KB PDF

Ansprechpartner

Sandra Schümann
Markt-Media-Forschung

+49 221 456 26431

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