2010

Weihnachten bleibt das Fest der Familie: 93 Prozent der Deutschen zwischen 14 und 64 Jahren werden Heiligabend mit der Familie bzw. dem Partner feiern.


Studienthematik: Werbewirkung
Publikationsdatum: 2010
Branchen:
  • Handel
  • Schnelldreher
 

Der Handel kann in diesem Jahr wieder auf eine üppige Bescherung hoffen - Geschenke dürfen wieder etwas mehr kosten aber auch beim alltäglichen Einkauf möchte man sich und seinen Lieben etwas gönnen.

Die Mehrheit der Deutschen (84 Prozent) kann das Weihnachtsfest kaum erwarten. Dabei scheint die Begeisterung der Kinder für Christkind, Kerzenschein und Lebkuchen besonders anzustecken: so fällt der Anteil derjenigen, die sich auf Weihnachten freuen, deutlich höher aus, wenn Kinder (unter 18 Jahren) durch den Haushalt toben (92 Prozent). Das zeigen die Ergebnisse der aktuellen Weihnachts-Sonderwelle der IP Trendline, dem vierteljährlichen Konjunktur- und Trendbarometer von IP. Über 1.000 Personen im Alter von 14 bis 64 Jahren gaben hierfür Ende November Auskunft über ihre Erwartungen und Pläne an Weihnachten.

Am meisten freuen sich die Deutschen am meisten auf das gemütliche Beisammensein mit der Familie (91 Prozent Zustimmung). Auf Platz zwei folgt das leckere Essen, das in vielen Haushalten zu Weihnachten auf den Tisch kommt (74 Prozent). Und das darf gerne etwas Besonderes sein: 77 Prozent wollen sich und ihren Lieben etwas gönnen, 51 Prozent der Befragten kochen aufwändiger als sonst. Fast die Hälfte der Befragten gibt an, beim Einkauf nicht unbedingt auf den Preis zu achten.

Über dem Festtagsschmaus gerät der christliche Ursprung der Weihnachtsgeschichte nicht ganz in Vergessenheit: Für 44 Prozent der Deutschen gehört der Kirchgang zu Heiligabend. Etwas mehr (47 Prozent) schalten am 24. aber auch den Fernseher an. Männer sitzen übrigens lieber vor der Flimmerkiste, als dem Pfarrer zu lauschen - bei den Frauen verhält es sich umgekehrt.

Kein Weihnachtsfest ohne Geschenke, besonders für die Kleinen. Und die planen durchaus voraus: Knapp ein Drittel (32 Prozent) der Befragten erfahren das ganze Jahr über von den Weihnachtswünschen der Kinder in Familie und Bekanntenkreis. Im Spätsommer bzw. Herbst wird ein Fünftel (21 Prozent) auf potenzielle Geschenke aufmerksam gemacht. Doch die Meisten (39 Prozent) werden erst in den Wochen vor Weihnachten mit konkreten Wünschen konfrontiert – manche davon (3 Prozent) sogar erst ein paar Tage vor dem Fest.

Das Geld für Geschenke sitzt 2010 übrigens etwas lockerer: Der Anteil derjenigen, die mehr für Geschenke ausgeben wollen als im Vorjahr, steigt von 9 Prozent (2009) auf 13 Prozent. Der Großteil der Käufer orientiert sich allerdings am Vorjahresbudget (62 Prozent).

Weitere Ergebnisse aus der IP Trendline stellen wir buchenden Kunden gerne auf Anfrage zur Verfügung.

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IP Trendline Weihnachten Dezember 2010.pdf 16.12.2010 174 KB PDF

Ansprechpartner

Sandra Schümann
Markt-Media-Forschung

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