2010

Mit der ersten umfassenden "Kartografie deutscher Wohnzimmer" dokumentiert TNS Emnid die mächtige Rolle des Fernsehens im Alltag der Deutschen.


Studienthematik: Mediennutzung
Publikationsdatum: 2010
 

Im Rahmen dieser repräsentativen Face-to-Face-Befragung von TNS Emnid im Auftrag von IP Deutschland wurde detailliert die Wohnzimmerausstattung in über 1.000 Fernsehhaushalten mit Erwachsenen im Alter von 14 bis 64 Jahren erhoben. Außer der Geräteausstattung und Verkabelung der Geräte sind dabei auch Faktoren wie Bildschirmdiagonale, Sitzplätze und Sitzabstand erfasst und teilweise fotografiert worden.

Die Studie zeigt, dass Fernsehen nach wie vor eine herausragende Rolle im Alltag der Menschen einnimmt. Zwar gibt es kein "typisches" deutsches Durchschnittswohnzimmer, doch in den allermeisten Fällen sind die Sitzgelegenheiten auf das TV-Gerät ausgerichtet, das die zentrale Position im Raum einnimmt. Andere Geräte der Unterhaltungselektronik werden im Regelfall um den Fernseher herum platziert.

Bereits 46 Prozent aller Haushalte sehen über einen Flatscreen fern, allerdings werden in vielen Fällen die Fähigkeiten der neuen Geräte bei weitem nicht ausgeschöpft. So nutzen nur 55 Prozent der Haushalte mit einem HDTV-fähigen Gerät tatsächlich das hochauflösende Fernsehen. Das durchschnittliche Alter der konventionellen Röhrenfernseher beträgt mittlerweile 9,3 Jahre, so dass mit einer zügigen weiteren Verbreitung von Flatscreens im Rahmen von Ersatzkäufen zu rechnen ist.

Wie sich in Zukunft die Wohnzimmereinrichtungen vor dem Hintergrund weiter zunehmender Bildschirmdiagonalen entwickeln werden, bleibt abzuwarten. Aktuell deutet aber alles darauf hin, dass Wohnzimmer auch in Zukunft vor allem Fernsehzimmer sind und dass das Fernsehen seine zentrale Funktion im Alltag der Menschen behaupten wird.

Über die "Alltagsmacht Fernsehen - ganz nah" referierte Hartmut Scheffler, Geschäftsführer von TNS Emnid, beim diesjährigen TV-Wirkungstag.

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TVW_Wohnzimmerstudie.pdf 22.01.2014 4.933 KB PDF

Ansprechpartner

Sandra Schümann
Markt-Media-Forschung

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