JEDEM SCREEN SEINE AUFGABE

Während sich am Fernseher (fast) alles um bewegten Content dreht – und das am liebsten ganz klassisch linear, liegt beim Smartphone die Kernkompetenz in der Kommunikation.

Smartphones sind in der jungen Zielgruppe im Dauerbetrieb und dienen vor allem dem Austausch mit anderen. Dabei entfallen allein 43 Prozent der Smartphone-Kontakte auf Messenger- Dienste wie WhatsApp. Zunehmend in Vergessenheit gerät die Telefonfunktion, gerade einmal 3 Prozent (2 Prozent bei den 14- bis 25-Jährigen) der Smartphone-Nutzung entfällt auf Telefongespräche (inkl. Skype und Internettelefonie).

Aktivitäten am TV und Smartphone

SVOD als neuer Faktor

LINEARES TV BLEIBT DIE ERSTE ADRESSE

Über alle Altersgruppen hinweg zeigt sich ein einheitlich großer Appetit auf bewegte Bilder: Jeweils rund 30 Prozent der Gesamtkontakte (ohne Schlafenszeit) entfallen auf Video- Content. Dabei bleibt das klassische TV in allen Altersgruppen der eindeutige Favorit und trägt den Löwenanteil zur Bewegtbild- Nutzung bei. Die Brutto-Betrachtung der über alle Screens aufsummierten Kontakte zeigt, dass mit 79 Prozent das Gros des Video-Konsums auch weiterhin ganz klassisch linear am TV-Gerät erfolgt. Auch in der jungen Zielgruppe mit dem geringsten TV-Konsum hat der Fernseher die Nase vorn: Bei den 14- bis 25-Jährigen leistet das lineare Fernsehen mit knapp 60 Prozent den größten Beitrag zur Video-Nutzung.

 

Die Ergebnisse im Überblick

Titel aktualisiert Größe Format
FOURSCREEN Touchpoints 2017 04.10.2017 1.174 KB PDF

Studiendesign
Verlässliche Single-Source-Erhebung zum konvergenten Medienalltag

Stichprobe: 1.132 Erwachsene im Alter von 14 bis 59 Jahren (Smartphoner und Nicht-Smartphoner, quotiert nach Alter, Geschlecht und Bildung)

Teilnahme: über eigenes Smartphone bzw. Leihtablet über die "I love MyMedia"-App, Befragung über drei Tage hinweg, einmal pro Stunde

Datenumfang: über 36.000 Momentaufnahmen (Tagebucheinträge)

Feldzeit: Frühjahr 2017, Partner: Krämer Marktforschung und bonnstats

Ansprechpartner

Sandra Schümann

Sandra Schümann
Forschung & Märkte, Konvergenz

+49 221 456-71087

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