AKTUELLES AUS DER IP TRENDLINE
07.02.2017

Die Verbraucherstimmung bleibt positiv und es gibt einen starken Einfluss von Arzt und Apotheker beim Kauf von rezeptfreien Medikamenten.

In der Herbstwelle der IP Trendline, der telefonischen Mehrthemenbefragung zu Verbraucherstimmung und Konsum, setzt sich der positive Trend vom Frühjahr 2016 fort: Fragt man Verbraucher (Erwachsene 14 bis 49 Jahre), ob ihre finanzielle Lage besser, schlechter oder unverändert gegenüber dem Vorjahr ist, antworteten 45 Prozent der Befragten mit „verbessert“ (Vorwelle: 41%). Knapp ein Drittel (32%) sehen die Lage unverändert (Vorwelle: 22%), nur bei 21 Prozent hat sich die finanzielle Lage verschlechtert (Vorwelle: 36%).

Ärzte sind die Informationsquelle Nr.1 bei Gesundheitsfragen

Wichtigste Informationsquelle zum Thema Gesundheit bleibt der Arzt, 53 Prozent der Männer und 64 Prozent der Frauen fragen ihn um Rat (Mehrfachnennungen waren möglich). Am zweithäufigsten (46%) wenden sich Männer an „Doc Google“, also Seiten im Internet, während bei Frauen Zeitschriften- bzw. Zeitungsartikel auf dem zweiten Platz landen. Die klassische Apotheke vor Ort dient 27 Prozent der Männer und 40 Prozent der Frauen als Informationsquelle.

Empfehlungen von Arzt und Apotheke geben den Ausschlag beim Kauf von Medikamenten

93 Prozent der befragten Männer und Frauen kaufen genau die Medikamente, die ihr Arzt empfiehlt. Beim Kauf von rezeptfreien Präparaten lassen sich 77 Prozent der Männer und 85 Prozent der Frauen in der Apotheke vor Ort beraten. Dem Internet als Informationsquelle für den Medikamentenkauf vertrauen 53 Prozent der Männer und 56 Prozent der Frauen. Rund die Hälfte der Männer (51%) bezieht bei der Entscheidung auch den Preis des Medikaments mit ein, Frauen sind dagegen erheblich preissensibler (63%).

Rezeptfreie Medikamente werden in der Apotheke vor Ort gekauft

Die klassische Apotheke bleibt wichtigste Anlaufstelle auch für rezeptfreie Medikamente - 72 Prozent der Erwachsenen kaufen vor Ort, nur 15 Prozent bestellen in Online-Apotheken. In Drogeriemärkten versorgen sich 14 Prozent der Befragten mit OTC-Präparaten. Bei Männern und Frauen führen Produkte gegen Erkältung und Schmerzmittel die Hitliste der gekauften OTC-Präparate an. Interessant ist, dass 19 Prozent der Männer und 7 Prozent der Frauen laut eigenen Angaben überhaupt keine rezeptfreien Medikamente kaufen. Bei Fragen zum Thema Gesundheit vertrauen die meisten Deutschen noch immer am ehesten dem Arzt. Rezeptfreie Medikamente werden bevorzugt in der Apotheke vor Ort gekauft, ganz wichtig sind dabei die Produkt-Empfehlungen von Apotheker und Arzt.

Nähere Informationen stellen wir auf Anfrage gerne zur Verfügung.

Titel aktualisiert Größe Format
IP Trendline Dezember 2016 08.02.2017 485 KB PDF

Ansprechpartner

Holger Brock

Holger Brock
Forschung & Märkte, Konvergenz

+49 221 456-71084

E-Mail senden